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AFP 2015/ Clemens Bilan

 

In ihrem gestrigen Twitter-Post hat Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht Washington angegriffen. In dem Text der Kurznachricht bezichtigt sie die USA den Islamischen Staat geschaffen zu haben. Der Westen habe dabei geholfen. Nun ruft die Politikerin dazu auf, keine US-geführten Kriege mehr zu unterstützen.

Quelle: sputniknews

 


Der Tweet enthält außerdem einen Link auf einen N-TV-Artikel vom 27. Mai mit dem Titel „Pentagon-Bericht enthüllt. USA ließen den IS gewähren». Laut diesem Artikel hätten die Amerikaner der Entstehung des Islamischen Staats „zumindest nichts entgegensetzt». Die Regierung in Washington habe außerdem schon vor drei Jahren geahnt, dass eine islamistische Terrororganisation in Syrien einen eigenen Staat ausrufen wollte, so N-TV.

„Das belegen Dokumente der amerikanischen Verteidigungsagentur (DIA), die der britische Enthüllungsjournalist Nafeez Ahmed ausgewertet hat. Der Artikel ist auf der durch Crowdfunding finanzierten Plattform „Insurge Intelligence» erschienen», wie aus dem Artikel hervorgeht.

 

Trotz aller Gefahren, sei der IS vom Pentagon als hilfreich angesehen worden, um die Regierung von Assad zu destabilisieren. Somit sei Washingtons offizielle Version, wonach die Amerikaner nur moderate Rebellen im Syrienkrieg unterstützt hätten, falsch, schlussfolgert NTV.

 

 

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