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AP Photo/ Christophe Ena

 

Nach der Serie von Terrorakten in sieben Stadtbezirken von Paris ist Frankreich Notstand ausgerufen worden. Das Land hat die Staatsgrenzen geschlossen.

Quelle: sputniknews

 

In einem Restaurant im 10. Bezirk eröffneten Unbekannte das Feuer. Im Club „Bataclan“ wurden während des Auftritts einer amerikanischen Rockgruppe rund 100 Zuschauer als Geiseln genommen. Ein Teil der Besucher konnte fliehen. Wie einer der Augenzeugen berichtete, rief einer der Angreifer, die Aktion sei eine Rache für Syrien.

 

Zu mehreren Explosionen kam es in der Nähe des Stadions Stade de France während des Fußballspiels Frankreich-Deutschland, dem Präsident Francois Hollande und der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier beiwohnten.

 

Wie der TV-Sender iTele berichtete, wurden die Sprengstoffanschläge auf das Stadion und auf eine Bar im 11. Bezirk von Selbstmordattentäter vermutlich von Selbstmordattentätern begangen worden. Nach Angaben von „Le Monde“ sprengten sich drei Extremisten im Stadion in die Luft. Dabei gab es drei Opfer.

 

Laut späteren Berichten wurden Besucher von mehreren Restaurants am rechten Seine-Ufer von Terroristen beschossen.

 

Die Polizei konnte einen Terroristen fassen, der vermutlich zum „Islamischen Staat“ gehört.

 

Beim Sturm des Clubs „Bataclan“ durch die Polizei wurden nach Angaben des TV-Senders BFMTV zwei Terroristen getötet.

 

Bei einer Sitzung des französischen Ministerrates wurde auf Vorschlag des Premiers, des Innen- und des Justizministers das Dekret über die Verhängung des Ausnahmezustands gebilligt.

 

Zugleich hat Paris nicht vor, die Transportverbindung einzustellen, meldet Reuters unter Berufung auf das französische Außenamt. „Die Flughäfen arbeiten weiter. Der Luft- und der Eisenbahnverkehr wird gesichert“, so Reuters.

 

Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ bekannte sich zu den Terrorattacken am Freitagabend in Paris, meldet der italienische Fernsehsender Sky Tg24. „Dies ist die Rache für Syrien, Dies ist der 9/11 für Frankeich“, zitiert der Sender eine IS-Erklärung.

 

Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinem französischen Amtskollegen Francois Hollande sein Mitgefühl ausgesprochen und seine Solidarität mit ihm und dem gesamten französischen Volk bekundet, wie der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mitteilte.

 

US-Präsident Barack Obama, der britische Premier David Cameron und andere Top-Politik boten Frankreich Hilfe an.

 

 

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