Absturzursache von SU-25 bei Saporoschje geklärt

Am Mittwoch Morgen stürzte eine SU-25 Maschine der ukrainischen Luftwaffe ab, der Pilot starb. Die Maschine sei technisch einwandfrei gewesen, so ukrainische Medien. Laut vorläufigen Ermittlungsergebnissen einer Expertengruppe des ukrainischen Verteidigungsministeriums sei der Kampfjet gegen einen Strommast geprallt und in der Nähe des Dorfes Ternowka unweit der Fernstraße Charkow-Simferopol im Gebiet Saporoschje abgestürzt, teilte Anatolij Matios, Militärstaatsanwalt der Ukraine auf seiner FB-Seite mit. Offizielle Stellungnahmen von dem ukrainischen Sicherheitsdienst SBU und der Polizei liegen noch nicht vor. Die Augenzeugen berichten, dass die Flugzeugteile verstreut auf einem großen Territorium liegen. Eine Strecke der Fernstraße Charkow-Simferopol wurde für den Verkehr gesperrt.

 

Eine Botschaft für den Frieden: Kinder aus Lugansk schicken den ukrainischen Soldaten Papierschiffe

Mehr als 50 Schulkinder aus Lugansk ließen am Mittwoch im Rahmen der Aktion «Mission für den Frieden» bunte Papierschiffe im Fluss Lugan schwimmen. Diese sollten die Botschaft der Kinder an ukrainische Soldaten senden. «Diese Papierschiffe sind ein Symbol für Frieden. Das ist unsere Botschaft an ukrainische Soldaten, alle Ukrainer, dass wir hier für den Frieden sind, dafür, dass unsere Kinder im Frieden leben wollen», sagte Manolis Pilawow, Leiter der Stadtverwaltung Lugansk, der ebenso an der Aktion teilnahm.

 

Panik in Mariupol: Die Stadt ist wehrlos, alle packen die Koffer

Im Internet wird ein Video verbreitet, in dem behauptet wird, dass Mariupol «völlig wehrlos ist» und dass es in der Stadt keine schweren Waffen gibt. Die Botschaften von Polen und den USA hätten ihre Bürger aufgefordert, die Stadt und den Bezirk Mariupol zu verlassen. «Die polnische Botschaft bereitet sich auf die Evakuierung von ukrainischen Bürgern polnischer Herkunft vor, die bis zum 1. Dezember abgeschlossen werden muss. Die US-amerikanische Botschaft fordert ihre Bürger auf, Mariupol zu verlassen», behauptet der Autor des Videos. Es geht bei dem Video angeblich um eine Provokation, deren Ziel Einschüchterung der Stadtbewohner ist, die auf die Befreiung von ukrainischen Besatzer hoffen.

 

Syrische Armee steht 20 Kilometer entfernt vor Palmyra

Die syrische Armee rückt derzeit unter dem Schutz russischer Luftangriffe auf die antike Stadt Palmira vor. Syrische Artillerie, unterstützt von russischen Kampfjets und Kampfhubschraubern, begann den Beschuss der Stellungen der Terrorgruppen in Palmyra. Die IS-Terroristen hatten die Stadt, deren Ruinen zum Weltkulturerbe zählen, im Mai erobert. Seitdem hat sich der IS dort verschanzt. Eine schnelle Befreiung der Stadt ist daher nicht zu erwarten. Palmira ist ein wichtiger logistischer Knotenpunkt. Die IS-Terroristen nutzen die Stadt für Truppentransporte und Waffenlieferungen der Islamisten. Aus diesem Grund ist die Rückeroberung der Stadt für syrische Armee nicht nur von symbolischer Bedeutung.
Russische Luftwaffe greift in Syrien weitere 277 IS-Ziele an

Die russische Luftwaffe hat am Montag und Dienstag 85 Einsätze gegen 277 Ziele der Terrororganisationen Islamischer Staat und Al-Nusra-Front geflogen. Angriffe seien in den Provinzen Aleppo, Damaskus, Latakia, Hama und Idlib geflogen worden, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow am Mittwoch mitteilte. In Bir-Kasab, Provinz Damaskus, seien eine Fahrzeugkolonne und ein Munitionslager des IS zerstört worden.

 

 

Übersetzung: Antimaian Deutsch 2

 

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