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Angela Merkel, 2013 (Archivfoto) // CC BY 2.0 // (c) GlynLowe

 

Merkel warnte in Bezug auf die Migrantenkrise vor militärischen Konflikten innerhalb Europas. Bei einer CDU-Veranstaltung in Darmstadt, Anfang November 2015, äußerte sich die deutsche Kanzlerin besorgt über die jüngsten Spannungen auf dem Balkan.

Quelle: Neopresse

 

„Ich will jetzt nicht schwarzmalen. Aber es geht schneller als man denkt, dass aus Streit auch Handgreiflichkeiten werden und aus Handgreiflichkeiten dann auch Dinge entstehen, die wir alle nicht wollen.“, warnte Merkel.

 

„Auch knapp zwei Jahrzehnte nach dem Ende der Balkankriege sind die eingefrorenen und potenziell bedrohlichen Probleme nicht weniger geworden. Der Kosovo-Konflikt: Die serbische Minderheit in dem seit sechs Jahren unabhängigen Staat mit albanischer Mehrheit ist nicht integriert. Fünf der 28 EU-Mitglieder verweigern die Anerkennung des jüngsten Staates in Europa.

 

Serbien ist ohne funktionierende staatliche Institutionen mit dem alles beherrschenden Regierungschef Aleksandar Vucic an der Spitze.

 

Mazedonien wird durch Griechenland bei seiner Annäherung an die EU und Nato blockiert. Das Land ist gelähmt durch tief verfeindete politische Lager und nationalen Streit bis hin zu bewaffneten Konflikten. Hinzu kommt: Die Korruption beherrscht alle Länder. Die Wirtschaft ist daher schwach. Breite Schichten der Bevölkerung sind verarmt. Seit Jahren werden die Balkanstaaten durch die massive Abwanderung ihrer gut ausgebildeten Bewohner nach Westen immer weiter geschwächt.“ berichtet Huffington Post.

 

 

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