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Die Aufnahme der Gespräche zwischen den Piloten der über Sinai verunglückten russischen Passagiermaschine A-321 haben deutlich gemacht, dass die Besatzung bis zum Zeitpunkt des Absturzes nichts über Störungen am Bord wusste. Dies berichten russische Medien unter Berufung auf eine Quelle in Kairo.

Quelle: SputnikNews

 

„Die Aufnahme der Gespräche zwischen der Besatzung des Flugzeugs mit Flugdienstberatern verdeutlicht, dass die Situation an Bord vier Minuten vor dem Verschwinden der Maschine von den Radarschirmen planmäßig war. Die Besatzung führte gewöhnliche Gespräche mit Flugdienstberatern, nichts deutete auf Störungen an Bord hin. Die Piloten informierten über solche auch nicht“, zitieren Medien die Quelle.

 

Den Informationen der Quelle zufolge waren an Bord des Flugzeugs vor dem Verschwinden der Maschine von den Radaren jedoch für einen routinemäßigen Flug untypische Geräusche zu hören. Die Piloten gaben jedoch kein Alarmsignal.

„Laut der Aufnahme kam es plötzlich zu einer außerordentlichen Situation an Bord, es war eine Überraschung für die Besatzung“, wird die Quelle weiter zitiert.

Zuvor hatten Experten, die an der Absturzstelle der russischen Passagiermaschine A-321 auf der Sinai-Halbinsel arbeiten, mitgeteilt, dass sie Elemente entdeckt hatten, die nicht zum Flugzeug gehört haben können.

 

Der Airbus A-321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia (Metrojet) war am Samstagmorgen aus bislang noch ungeklärter Ursache im Norden der Sinai-Halbinsel abgestürzt. An Bord der von Scharm el-Scheich nach St. Petersburg fliegenden Maschine befanden sich 217 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Niemand von ihnen überlebte.

 

 

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