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Foto: Sputnik/ Sergei Mamontov

 

Russlands Konkurrenten auf dem internationalen Waffenmarkt greifen zu Erpressung und Bestechung, um Moskaus Beziehungen zu anderen Ländern zu untergraben, wie der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Mittwoch sagte.

Quelle: Sputniknews

 

„Man versucht uns und unseren Partnern im Bereich der militär-technischen Zusammenarbeit künstliche Einschränkungen bei der Entwicklung der Fachkooperation aufzuzwingen (…).“

 

Der Leiter des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des Föderationsrats, Viktor Oserow, nannte konkret die USA, die die unredliche Konkurrenz auf dem Waffenmarkt anwenden.

 

„Politische Aspekte der Konkurrenz rücken immer mehr in den Vordergrund. In dieser Situation legen die USA einen unehrlichen Kampf an den Tag, indem sie andere Staaten, die Mitglied der Nato sind, dazu heranziehen“, sagte Oserow am Mittwoch auf der Rüstungsmesse RAE-2015 in der Ural-Stadt Nischni Tagil.

 

Russland schließe seine Verträge mit den offiziellen Behörden der Länder ab und wirke im militär-technischen Bereich ebenfalls mit ihnen zusammen, während die USA „auf der ersten Etappe vor diesen oder jenen Oppositionskräften nicht zurückscheuen, die an Bunten Revolutionen interessiert sind, um sie an die Macht zu bringen, wie in Ägypten und in Libyen, und diesen Waffenmarkt zu erobern“, erläuterte er.

 

Die USA hatten am 1. September weitere russische Rüstungsbetriebe auf die Sanktionsliste gesetzt. Sie werden verdächtigt, gegen das US-Gesetz zur Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen bezüglich Iran, Nordkorea und Syrien verstoßen zu haben.

 

Es geht unter anderem um den Waffenexporteur „Rosoboronexport“ sowie seine „Nachfolger, Vertretungen und Tochterunternehmen“.  Russlands Außenministerium versprach Gegenmaßnahmen.

 

Die zehnte Rüstungsmesse Russia Arms Expo RAE-2015 findet vom 09. bis 12. September statt. Laut den Organisatoren des Forums haben etwa 160 Unternehmen ihre Teilnahme an der Messe bestätigt.

 

Erwartet werden 23 Delegationen aus Ländern des so genannten fernen und nahen Auslands. Insgesamt werden Vertreter von 65 Ländern die Messe besuchen.

 

 

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