Der russische Konzern „Gazprom “ hat am 4 September mit europäischen Partnern ein Abkommen über den Ausbau der Nord-Stream-Pipeline unterschrieben, teilt Reuters mit.

 

Das Projekt wird eine gemeinsame Gesellschaft namens «New European Pipeline AG» realisieren, deren Aktien „Gasprom“ (51%), E.ON (10%), Shell(10%), OMV (10%), BASF/Wintershall(10%) und ENGIE (9%) gehören werden.

 

Entsprechend dem Projekt, „Nord-Stream-Pipeline“ wird es aus zwei Strecken mit einer Gesamtleistung von 55 Milliarden Kubikmeter pro Jahr bestehen, die von Russland nach Deutschland im Baltischen Meeresboden durchströmen werden. Auf diese Weise sollte die Gesamtleistung verdoppelt werden, also 110 Kubikmeter pro Jahr.

 

„Gasprom“ schätzte die Kosten der „Nord-Stream-Pipeline“ auf höchstens 9,9 Milliarden Euro und versprach, das Projekt bis 2019 anlaufen lassen. «Das Projekt „Nord-Stream-Pipeline“ wird als wirtschaftliches,nicht als politisches Projekt, realisiert , um Brennstoff den Verbrauchern in Nordeuropa zu liefern» sagte Alexander Nowak, der Chef des Ministeriums der Energetik Russischer Föderation.

 

Laut Nowak sei die „Nord-Stream-Pipeline“ keine Ersatz für die Türkei-Pipeline. Es wären zwei unterschiedliche Märkte und keine Ersatzprojekte. Es sind Projekte, die eigenständig verwirklicht werden. Die Planung einer dritten und vierten Leitung der „Nord-Stream-Pipeline“ wurde bereits im Jahr 2009, als das Projekt „Nord-Stream-Pipelines-Eins“ startete, beschlossen. Seinerzeit war eine „Türkei-Pipeline“ noch gar nicht absehbar, so Nowak.

 

Darüber hinaus,haben „Gasprom“ und der deutsche Chemiekonzern „BASF“ zum Geschäft des Tausches von Vermögenswerten zurückgefunden, das „Gasprom“ ermöglichen wird, seine Tätigkeit in Westeuropa zu verbreiten.

 

 

 

Wir danken Martin Hylla für die Korrektur der deutschen Texte.

 

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