Der 37. humanitäre Konvoi des russischen Katastrophenschutzministerium ist in Makeewka (Donezker Volksrepublik) angekommen, teilt der Pressedienst des Zentrums für Verwaltung des Wiederaufbaus von Donezk mit. „In der nächsten Zeit werden die weißen LKWs entladen“. Russland brachte etwa 300 Tonnen Lebensmittel, 300 Tonnen Schulbücher und etwa eine Tonne Möbel für Kindergärten im Donbass. Die russischen Lastwagen beförderte die Hilfsgüter nach Lugansk, wo bald die Entladung beginnt. Insgesamt 40 Lastwagen brachten dieses Mal mehr als 400 Tonnen Hilfsgüter nach Donbass.

 

Anschlag auf eine Filiale der russischen Sberbank in Kiew verübt Am 27. August detonierte der Sprengsatz neben einer Filiale der russischen Sberbank. Wie die Augenzeugen berichten, hat ein vermummter Unbekannter ein Paket vor der Einganstür der Bank abgestellt und ist danach schnell weggelaufen. Nach einigen Minuten habe das Paket explodiert. Laut der Polizei gab es keine Opfer.

 

Innerhalb der letzten 24 Stunden wurde bei dem Beschuss durch ukrainische Armee eine Frau getötet, zwölf Menschen wurden verletzt, teilte Eduard Basurin stellvertretender Korpskommandeur des Verteidigungsministeriums der Volksrepublik Donezk mit. Er bezog sich auf seinen früheren Bericht, dem zufolge 50 ukrainische Scharfschützer nach Donezk verlegt worden waren. Die Volkswehr beziffert ihre Verluste auf 5 Verletzte.

 

Mehr als 2000 Minen wurden von den Pionieren der Volksrepublik Donezk unschädlich gemacht. Bei der Minenräumung wurden mehr als 2000 Minen geräumt, indem sie an einem sicheren Ort gesprengt wurden, teilte der Pressedienst des Katastrophenschutzministeriums der Republik mit. Die Minenräumung sei am 21. Juni 2015 in Illowajsk gestartet. Laut dem Minister für Katastrophenschutz der Republik müssten Minen auf einer Fläche von rund 76 Tausen Hektar geräumt werden.

 

Die Vertreter der Volksrepublik Donezk haben elf ukrainische Kriegsgefangene an Kiew übergeben.
Der Gefangenenaustausch fand in einer der Vororte Donezk statt und wurde um 11.00 Uhr beendet. Von 12 gefangengenommenen ukrainischen Soldaten wurden an Kiew nur elf übergeben, einer verweigerte die Rückkehr. Die Vertreter Kiews akzeptierten diesen Umstand. Der Gefangenenaustausch begann am 26. August. Die Regierung in Kiew ließ die 12 Kriegsgefangenen frei. während des Gefangenenaustausches begann der Beschuss seitens der ukrainischen Armee, der Gefangenenaustausch drohte zu eskalieren.

 

Der Chef der Volksrepublik Donezk hofft auf die Umsetzung der in Minsk erzielten Vereinbarungen über einen Waffenstillstand ab 1. September. Bei den Verhandlungen zur Regelung im Donbass in Minsk habe es eine Reihe von Kompromissen gegeben. Man sei aber noch nicht sicher, dass Kiew sie umsetzen wird , sagte Alexander Sachartschenko, Chef der Volksrepublik Donezk. „Die Verhandlungen dauern an. Ihre Ergebnisse lassen sich noch nicht eindeutig bewerten. Einiges ist klar: Ukrainische Seite hat kein ausgeprägtes Interesse daran, die Verhandlungen zu forcieren. Eine Reihe von Kompromissen ist erzielt, man ist aber noch nicht sicher, dass Kiew sie umsetzen wir, so Sachartschenko.

 

Übersetzung: Antimaian Deutsch 2  

 

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