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Aufforderung zum Kriegsdienst. Alles selbst mitbringen. Von der Waffe bis zum Begräbnisgeld

Wenn die Junta von Amerika verwaltet wird, dann bedeutet das, auch der Befehl zum Beschuß des Donbass stammt von ihnen.

Quelle: Cont

Übersetzt aus dem russischen: Thomas

 

 

Es ist ehrlich gesagt unverständlich, wonach die ukrainischen Behörden streben, wenn sie den Donbass stärker beschießen. Noworossija zum neuen Krieg zu provozieren wird ihnen nicht gelingen: ihre Führer deuteten mehrfach an, dass sie das Recht auf das Vergnügen zu beginnen, Kiew gewähren. Über den bevorstehenden Wiedereintritt der USK benachrichtigten sie schon so oft, dass sich schon jeder moralisch und physisch darauf vorbereiten konnte, der nicht zu faul dafür war. Und sogar mehr als das — die DVR und die LVR ersehnen diesen Eintritt mit Ungeduld, um endlich den gesetzlichen Vorwand zu haben, die Angehörigen des Strafkommandos von den Städten weg zu verschieben. Schon allein diese eine Tatsache der Erwartung sagt doch schon alles über den Ausgang der nächsten Kiewer – Statedepartmentscher Abenteuer mehr aus, als es alle Prognosen der Analytiker könnten. Bei solchen Stimmungen ist es irgendwie seltsam, von der Kiewer Armee Enthusiasmus zu erwarten – es wird sich ergeben, dass auf sie die Guillotine wartet, allerdings mit einem feinen Unterschied, dass sie in diesem Ukri-Krieg aus irgendeinem Grunde freiwillig auf sie steigen sollen.

 

Übrigens, die neuerliche Mitteilung Kiews davon, dass auf die Seite der verhassten Separatisten nicht mehr aber auch nicht weniger als acht Tausend heldenmütige und bewußte Kämpfer übergelaufen sind, liegt nicht einfach weit ab von jeder Logik. Von der Junta erwartet schon seit langem niemand mehr vernünftige Überlegungen. Aber unter den Bedingungen von aktiven Kriegsoperationen bewusst dem Feind kostenlose PR zu machen, und sich selbst freiwillig als Idioten hinzustellen, von denen sogar die eigene Armee wegrennt, das ist äquivalentes Harakiri. Diese sommerverschärfende Unverhältnismäßigkeit kann man nur erklären, wenn der Harakiri Selbstzweck ist.

 

Den Gegner darf man niemals unterschätzen. Sicherlich sind die politischen Berater Washingtons, die das ukrainische Projekt begleiten, vollkommen in der Lage, sich die katastrophalen Folgen des neuen Angriffes der Kiewer Armee vorzustellen. Diesem Axiom folgend, muss man einfach mal zwei und zwei zusammenzählen:

 

1. Wenn die Junta auch dieses Mal in einem Quasiangriff verharrt (in das gegenwärtige Noworossija wird man sie nicht lassen), dann hat man ihr das so befohlen;

 

2. Wenn die Junta von Amerika verwaltet wird, dann bedeutet das, der Befehl stammt von ihnen;

 

3. Für Poroschenko ist der Eintritt in Kampfhandlungen gleichbedeutend mit dem Suizid;

 

4. Folglich stoßen die USA die örtlichen Behörden auch in den Selbstmord.

 

 

Wie sich das technisch verwirklicht?

 

Das Zusammenpacken des schimpflich durchgefallenen Projektes “Ukraine” wurde noch im Frühling, wenn Sie sich an den geheimnisvollen und bedeutsamen Maibesuch Kerrys in Sotschi erinnern,***Siehe Anmerkung Thomas unten*** gerade auch vor dem Hintergrund des scharfen Stadiums der Neurose bei den ukrainischen Kreditoren (die Junta war allem Anschein nach nicht im Begriff zu planen, die großen in sie angelegten Mittel zu kompensieren und hatte sich auf Default eingestellt). Charakteristisch war, dass über den Anschluß der Unabhängigen Territorien und den hinter den Kulissen geschlossenen Vertrag Putins mit Amerika am lautesten in den Ukri – Massenblättern geschrien wurde: wenn Sie jemandem gerade sein Geld nicht zurückgeben können, dann ist es der beste Ausweg den Darlehensnehmer bis zur Scheuerleiste zu drücken. Die Tatsache der Höherwertigkeit des Anschlusses wird vom Ausgang des Problems auf jenem Niveau indirekt bestätigt, auf dem man sie nur entscheiden kann, in direkten Verhandlungen zwischen den Vertretern Russlands und der USA im Format Karassin – Nuland.

 

Das nächste Kapitel im Drehbuch des Anschlusses war: a) die Erklärung Nulands betreffs der Veränderungen in der Verfassung zur Seite der Föderalisierung und b) die schwere unmittelbar folgende Form des Starrkrampfes bei den Kiewer Behörden, die auf keine Weise eine solche Wendung erwarteten. Nicht besonders viel Aufmerksamkeit muß man dem spannenden Schweigen der europäischen Führer schenken, dass die ganze vorliegende Etappe der Schließung des ukrainischen Projektes begleitet. Und was hätten sie auch sagen können?

 

Nach dem Mukatschewe – Zwischenfalles mussten sie sich notgedrungen aussprechen, da der Zusammenstoß bei ihnen an der Grenze geschehen ist. Die heftige Missbilligung der Faschisten hat die großen Ansprüche an Poroschenko schnell überholt, der in dem ihm anvertrauten Staat solche unhygienischen Verhältnisse zugelassen hat. Natürlich, die Aktion „Rechter Sektor“ war nie ein Ziel des Abenteuers – sie sind auf die Szene praktisch nur draufgesprungen, haben ihre Erwiderungen gesagt und technisch perfekt wieder umgeworfen, und die Diskreditierung der ukrainischen Macht im Namen des geschäftsunfähigen Präsidenten und die käuflichen Rechtshüter blieben übrig. Alle Experten haben wie ein Mann unisono verlauten lassen, dass ein neuer Maidan nur deshalb nicht vorkam, weil diesmal niemand Jarosch solche Ziele gestellt hatte.

 

Die Mukatschewe – Dämpfung ist nahtlos in die Probleme des neu entbrennenden Beschusses der Städte auf dem Donbass übergegangen. Ungeachtet aller Erklärungen Poroschenkos über die Notwendigkeit, das Problem auf dem friedlichen Weg zu lösen, erklären seine Feldherren mit offenen Karten, dass die großkalibrigen von den Minsker Abkommen untersagten Waffen verwendet werden. Wofür soll es gut sein, wenn das klägliche Ergebnis des Eintritts der USK im Voraus bekannt ist?

 

Wenn man auf die nicht enden wollenden Provokationen der ukrainischen Militärs nicht mit der emotionalen Brille schaut, dann ist vom pragmatischen Standpunkt aus, ein großes Problem die Abwesenheit einer normalen Reaktion seitens der internationalen Gemeinschaft. Die OSZE richtet sich in den Handlungen nach dem bekannten Lied von Edita Pjecha über den blind-taub-stummen Zeugen, es scheint so, dass zu ihrer Einsicht der Zwischenfall mit den verbrennenden Wagen etwas beigetragen hat. Die UNO nimmt verstärkt die neutrale Stellung ein. Unter diesen Bedingungen, die Kräfteverteilung zu ändern, scheint nicht möglich zu sein.

 

Und plötzlich beginnen die ukrainischen Behörden, und ohne das stark fallende frohe Einverständnis in den Augen des Westens nach dem Geschrei von Default und Mukatschewe, geradezu, der ganzen Welt im Klartext zuzurufen: schauen Sie es sich an, wir zerreißen die Minsker Abkommen! Wir schießen überall!! Wir bereiten uns auf den Eintritt vor!!! Wie dort Noworossija, wo und überhaupt wieso Noworossija? Wirklich sehen Sie nicht, dass wir es sind, wir, wir!!!!

 

Die friedlichen Initiativen der Republiken, die einseitige Ableitung der Bewaffnung betreffend, sehen angesichts eines solchen Enthusiasmus sehr beeindruckend aus, weil in diesem Fall die Rede nicht von der Deutung der Ereignisse nach den Washingtoner Zeigestiften gehen wird und es einfach eine Fixierung der Tatsachen. Und die Tatsachen bestehen in der Ausführung der Minsker Abkommen von der Landwehr und die Nichterfüllung von ihrem Kiew. Wobei es diesmal nicht irgendwelche nebensächlichen Beobachter erklären, denen niemand, nicht einmal die interessierten Seiten, glaubt.

 

Im Allgemeinen besteht der Plan des Ablasses der Ukraine von den transatlantischen Führern im Aufzwingen von unerfüllbaren Forderungen und der Errichtung von unheilvollen Bedingungen. Er zeichnet sich in etwa so ab:

 

1) Wir weisen die Junta auf die Notwendigkeit der Rückzahlung nach den Verpflichtungen hin. Sie stimmt natürlich nicht zu, die Kohle ist seit langem fortgeschwommen;

 

2) Wir verdeutlichen der Junta die Notwendigkeit der Veränderung der Verfassung. Sie stimmt noch nicht zu! Poroschenko wird man zerfetzen;

 

3) Wir machen die Junta auf das Vorhandensein der Faschisten im Staat aufmerksam und wir befehlen ihr, sie zurechtzuweisen. Sie stimmt (weil bei der Macht die Autorität auf Null ist) nicht zu;

 

4) Wir befehlen der Junta die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen und die Bewaffnung abzuführen. Sie stimmt nicht zu (siehe den Punkt 2);

 

5) Dann befehlen wir der Junta anzugreifen und, den Strick, die Seife, den Hocker und das Geld für die Beerdigung mitzunehmen.

 

Es scheint, diesmal wendet sich sogar die OSZE ab. Von Keinem wird Minsk mehr benötigt. Jetzt werden die Verhandlungen in Kiew geführt, mit Poroschenko oder mit dem, den das Statedepartment ihm als Ablösung schicken wird. Vorübergehend bleibt Putin, natürlich, der Bösewicht, aber irgendwie muss man sich ja mit ihm vereinbaren. Bei ihm befindet sich irgendwie in den Händen eine ukrainische Schuld in Höhe von drei Milliarden. Und den Donbass will er, allem Anschein nach, auch nicht zurückgeben. Und überhaupt, leider ist bei ihm die nukleare Bombe und was noch schlechter ist, er weiß wie man sie benutzt. Und was ganz besonders schlecht ist, er hat sogar versprochen, sie in einem speziellen Fall einzusetzen. Und welcher das ist wird er gerade entscheiden. So dass, bis er sich endlich entschieden hat, man mit schwerem Herzen die Ukraine irgendwie teilen muß.

 

Am meisten bemerkenswert ist, dass die USA aus dieser Geschichte weiß, flaumig und zärtlich herauskommen. Und das ganze Schlechte geben wir auf den Anteil der Kiewer Regierung in persona Poroschenko ab. Ja, Pjotr Alexejewitsch, herrschen ist für Sie etwas anderes als Karamelle zu kochen. Der Prozess kann sogar ähnlich sein, aber die Ergebnisse sind verschiedene: wie viel ich auch koche, irgendwo ist dennoch immer ein Kessel …

 

 

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