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Autor: Petra

Quelle: Propagandamelder 

 

Da haben sich welche gefunden: Saakaschwili: „Ich bin nicht hier, um gegen Putin zu kämpfen“ — Die Presse

 

Zuerst erklärt Saakaschwili, warum er nicht in Odessa ist:

“Ich bin aber nicht hier, um gegen Putin zu kämpfen, sondern um die Lage vor Ort zu ändern.”

 

Gut so. Wär auch schwer, den Herrn Putin in Odessa zu finden. Aber Spass beiseite, Herr Saakaschwili hat Putin ja schon ganz dolle als georgischer Präsident bekämpft, da will ich nicht wissen, wie das endet, wenn er es als Gouverneur Odessas versuchen würde.

 

Dann musste ich mir vor Lachen doch mein Bäuchlein halten, denn Saakaschwili erklärt, warum Poroschenko Ausländer in hohe ukrainische Positionen bringt:

“Für die Vergabe politischer Ämter an Ausländer hatte der Präsident eine ganz klare Motivation: Er wollte Leute, die nicht stehlen und nicht zu einem bestimmten Clan gehören. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die ukrainische Elite kaum verändert.”

 

Jap. Die Kleptokraten in der Regierung reichen, da braucht man nicht noch mehr.

 

Aber das Ziel des Herrn Gouverneurs ist klar: Korruption bekämpfen. Aber nicht zu dolle. Denn zum Ex-Gesundheitsminister:

“Kwitaschwili war mir zu wenig radikal bei der Bekämpfung der Korruption. Ich habe seinen Rücktritt gefordert. Persönliche Integrität allein reicht nicht aus in einem System, in dem alle anderen Bestechungsgelder annehmen.”

 

Und auch als Saakaschwili erklärt:

“Absolute Priorität hat jetzt die Bekämpfung der Korruption.”

 

Fällt es diesen “Journalisten nicht mal ein, vielleicht ein wenig nachzufragen.
Ob es nicht Probleme gibt mit entfesselten Kämpfern, mit Oligarchen-Armeen etc.

 

Und dann der Höhepunkt:

“Der Krieg in der Ukraine ist essenziell für Europa. Die Ukrainer kämpfen auch für die Zukunft der europäischen Demokratie und Lebensart. Fällt die Ukraine, marschiert Russland weiter. Nach Zentraleuropa, den Kaukasus, Zentralasien.”

 

Und auch hier, fragt keiner nach, wie der Mann auf so eine bescheuerte Idee kommt.
Nein, Interview bedeutet nicht hinterfragen, nicht nachfragen, sondern das Bieten eines Forums für Sülze der höchsten Güte.

 

Und dann kommt noch eine Frage:

 

“Die Menschen in Odessa bringen Ihnen Vorschusslorbeeren entgegen. Manche glauben jedoch, Sie könnten Ihr Amt bald wieder aufgeben und nach Kiew oder Georgien zurückkehren.”

 

Vorschusslorbeeren? Meint “Die Presse” die Ziege mit Krawatte?

Und noch mal, ohne Frage, wie er auf solche Ideen kommt, darf der Mann phantasieren:

“Odessa ist für Putin von großer strategischer Wichtigkeit. Es ist das Zentrum, die Hauptstadt seines Projekts Neurussland, das er schaffen will”

 

Gut dass wir es jetzt wissen!

Schick ist die Abschluss-Info von “die Presse”:

 

“Nach dem Krieg mit Russland 2008 kam ein internationaler Bericht zu dem Schluss, dass sowohl Moskau als auch Tiflis Mitverantwortung für den Waffengang tragen.”

 

Ach, echt? Und ich dachte, ich las, dass Russland zwar Mitverantwortung für das Eskalieren der Lage gegeben wurde, dass aber der Waffengang eindeutig von Georgien gestartet wurde.
Aber was weiss ich denn schon.

 

Ich arbeite ja nicht für “die Presse”. Ich schlage eine kleine Umfirmierung vor: Die Müllpresse

 

 

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