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Veröffentlicht am 10. Juni 2015 von in Weltpolitik

 

In der Ostukraine wird erneut geschossen und bombardiert. Da die neuen Gefechte Putin nicht genug provozieren, will Petro Poroschenko gemeinsam mit seinem neuen alten Kumpel Saakaschwili einen neuen Konflikt anstiften. Dieses Mal zwischen Moldau und der Westukraine. Das Ziel heißt Transnistrien.

 

 

Vor ca. 1,5 Jahren haben sich die Menschen in der Ostukraine gegen die faschistische Regierung unter der Führung von Petro Poroschenko widersetzt. Die Antwort von Poroschenko war die Kriegserklärung gegen die Bevölkerung des Donbass.

 

 

Nach 1,5 Jahren führt das faschistische Regime immer noch Krieg in der Ostukraine. Mittlerweile kamen über 6.000 Zivilisten ums Leben. Seit Anfang Juni wird der Donbass wieder massiv beschossen.

 

 

Da der ukrainische Präsident mit dem Donbass nicht fertig wird und die westlichen Staaten, unter anderem die USA, Druck auf Poroschenko ausüben, um einen Krieg mit Russland zu provozieren, holt Poroschenko ein As aus dem Ärmel: der ehemalige Präsident Georgiens und ein gesuchter Verbrecher Michail Saakaschwili. Michail Saakaschwili ist seit 30. Mai 2015 der Gouverneur von der Oblast Odessa, die an der autonomen nicht anerkannten Republik Transnistrien angrenzt.

 

„Transnistrien, in der amtlichen Eigenbezeichnung Pridnestrowien, (russisch Приднестро́вье / Pridnestrowje; rumänisch Transnistria) ist ein hauptsächlich östlich des Flusses Dnister gelegenes, stabilisiertes De-facto-Regime.

Es ging zwischen 1990 und 1992 im Zuge des Zerfalls der Sowjetunion durch Sezession von Moldawien hervor. Der Transnistrien-Konflikt ist bis heute ungelöst, gilt inzwischen allerdings als „eingefrorener Konflikt“.

Transnistrien hatte 2004 rund 555.000 Einwohner, ist ein bedeutendes Zentrum der Schwerindustrie und steht unter entscheidendem russischen Einfluss; völkerrechtlich wird die Region weiterhin als Teil Moldawiens betrachtet. Bislang erkennt kein anderer Staat und keine internationale Organisation das Gebiet als souveränen Staat an. Transnistrien ist aber seit 1990 de facto von der Zentralregierung in Chișinau unabhängig und verfügt unter anderem über eine eigene Regierung, Währung, Verwaltung und Militär. Es ist Gründungsmitglied der Gemeinschaft nicht anerkannter Staaten. 1200–1400 Soldaten der Russischen Streitkräfte sind im Land stationiert.

Der vollständige offizielle Name der Region lautet Pridnestrowische Moldauische Republik, kurz PMR (russisch Pridnestrowskaja Moldawskaja Respublika). (http://de.wikipedia.org/wiki/Transnistrien)“

 

 

Saakaschiwlli soll gemeinsam mit Poroschenko, dem Präsidenten von Moldau, Nikolae Timofti, und Rumäniens Staatschef, Klaus Johannis, „die Territoriale Integrität Moldawien“ sichern. Was man nicht vergessen darf, dass in Transnistrien fast jeder 2. Bürger russischer Abstammung ist und einen russischen Reisepass besitzt. Der Rest der Bevölkerung setzt sich überwiegend aus Ukrainern und Moldauern sowie ein kleiner Teil aus Polen, Deutschen und Bulgaren zusammen.

 

 

Kurz nach der Ernennung von Saakaschwili gingen die Schlachten im Donbass wieder los. Da Poroschenko jetzt ein hervorragendes Ablenkungsmanöver mit der Bombardierung von der Donezker Umgebung geschaffen hat, hat er leise Militär in die Odessa Oblast abtransportiert.

 

 

Laut einer Quelle im Verteidigungsministerium der Russischen Förderation planen der Geheimdienst der USA gemeinsam mit der Verteidigungsbehörde der Ukraine, Moldawien und Rumänien eine Liquidierung von Transnistrien.

 

 

Das Verteidigungsministerium Russland ist äußerst besorgt über die Pläne der Destabilisierung des Konfliktes in der PMR und bereitet sich aktiv auf die schlimmsten und ungünstigsten Szenarien vor. Angeblich sollen schon in der nächsten Zeit die ersten Diversions- und terroristische Operationen der ukrainischen und rumänisch-moldawischen Gruppen in Transnistrien stattfinden. Das Ziel ist, während massiver Provokationen und Anschläge auf die Zivilbevölkerung, das Munitionslager, das von russischen Soldaten bewacht ist, zu erobern.

 

 

Laut Berichten wird ein Aufstand geplant, den angeblich vermummte Terroristen aus Transnistrien in der Stadt Kotowsk, 30 km von der transnistrischen Grenze anstiften sollen. Die Ukraine mobilisiert jetzt ukrainische junge Männer, die sich als Bürger von PMR ausgeben sollen und verspricht ihnen jeweils 5.000 – 6.000 Griwna (ca. 200 – 260 EURO) pro Tag. Die angeheuerten Terroristen sollen Unzufriedenheit bei der russischen Bevölkerung in Odessa darstellen und zeigen, dass Menschen in Transnistrien genau so unzufrieden sind. Dadurch, dass die angeblichen transnistrischen Terrorristen die Anschläge in Kotowsk ausüben sollen, entsteht ein guter Grund für das Regime in Kiew, PMR als separatistische Terroristen zu sehen, die das Territorium der Ukraine verletzen und eventuell gemeinsam mit der Oblast Odessa eine Republik wie im Donbass ins Leben rufen wollen.

 

 

Für Petro Poroschenko wird es dort einfacher, einen Krieg zu beginnen, da Transnistrien nur von der Ukraine und Moldau umzingelt ist und keine direkte Grenze zu Russland besitzt. Für Wladimir Putin wird es jetzt schwierig, da er natürlich den Menschen in Transnistrien helfen muss, weil sie sich seit Jahren Russland anschließen wollen und auf Putin setzen. Jedoch darf sich der russische Staatschef von der Ukraine und den Amerikanern nicht provozieren lassen, um keinen heißen Krieg zu verursachen.

 

 

Als Lösung wäre, Transnistrien zu igorieren und von der Ukraine überfallen zu lassen. Das wird jedoch nicht passieren, da es gegen Putins Prinzipien sei. Eine andere Möglichkeit ist, Transnistrien sowie die Krim als russisches Territorium anzuerkennen und somit zu verhindern, dass Ukraine und Co. direkt Russland angreifen. Der Anschluss Transnistriens an Russland wird selbstverständlich auf internationaler Ebene nicht anerkannt und als völkerwidrige Annexion gesehen.

 

 

Wir müssen erstmal abwarten, wie sich die Lage in PMR entwickelt, um zu beurteilen, was zu tun ist. Die Ukraine und ihre Verbündeten (USA, NATO) werden bestimmt mit der Provokation und Hetzerei nicht aufgeben und alles versuchen, dass Wladimir Putin die Geduld verliert.

 

Autor:Michau2000
Quelle: Buergerstimme