Донецк

 

 

Entgegen der Minsker Vereinbarungen hat die ukrainische Armee schwere Artillerie gegen die Aufständischen im Donbass eingesetzt. Schon in den letzten Tagen hat sich der ukrainische Beschuss wieder deutlich verstärkt. Am 3. Juni gab es Grad-Beschuss während des Tages, auf Donezk wie auch auf Gorlowka. Dabei wurden mindestens 15 Menschen getötet und 60 weitere verletzt. Der ukrainische Generalstab hat mittlerweile offen erklärt, er habe die schwere Bewaffung an die Front zurückgebracht, angeblich, weil sie «von den Separatisten angegriffen» worden seien. Es toben heftige Kämpfe mit hohen Verlusten an Gefallenen und Verletzten in Donezk und nicht in Kiew.

 

Die Armee Noworossijas hat nahe der Ortschaft Marjinka mit einem Gegenangriff geantwortet. Die Kiewer Armeeführung behauptet natürlich, die Kämpfer der Volksrepubliken hätten bei Marjinka eine Offensive begonnen, zu deren Abwehr mussten pro-amerikaner das schwere Kriegsgerät einsetzen. Laut Cassad ging es in Marjinka den ganzen Tag hin und her. Nach den Erklärungen der Brigade Wostok ist Marinka bereits am am Ende des Tages eingenommen worden und die Kämpfe haben sich nach Maximiljanowke und Georgiewka verlagert, also weiter weg von den Rändern der Stadt Donezk.

 

Durch den Einschlag von Granaten bei Donezk sind zudem mehrere Bergwerksstollen verschüttet und mehr als 900 Arbeiter unter Tage eingeschlossen worden, berichtete der Vizegeneralstabschef der «Volkswehr», Eduard Basurin, der Nachrichtenagentur Interfax.

 

Auch die Versorgungslage im Donbass spitzt sich zu. Die Ukraine hat die Wasserleitungen zum Gebiet Luhansk fast komplett geschlossen, teilte der örtliche Betrieb Luhanskwoda mit. Die Aufständischen und Russland werfen der Ukraine eine Wirtschaftsblockade des Donbass vor.

Es sieht ganz so aus, als würde der G7-Gipfel als willkommene Deckung für neue Offensive der pro-merikanischer Ukraine genutzt

 

Der ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk versuchte, Russland für die Eskalation verantwortlich zu machen und forderte, dass «die Weltgemeinschaft auf dem G-7-Gipfel» eine «richtige und angemessene Antwort gibt».

Es sieht auch aus wie ein Spiel der Ablenkung

 

Der Angriff auf Donezk und Lugansk … Gleichzeitig hat die Ukraine ihre pro-USA Truppen Richtung Odessa und in die umliegenden Regionen geschickt und das militärische Aufgebot in diesem Gebiet verschärft. Angeblich aus Angst vor einem Militärputsch in der Region Odessa.

 

Merkwürdig nur, dass alles jetzt so kurz nach der Ernennung von Sakaaschwili zum Gouverneur von Odessa geschieht. Er hat nur zwei Tage nach seiner Ernennung um besonderen Schutz gebeten, weil er der Meinung ist, dass er in Odessa nicht sicher wäre vorm russischen Geheimdienst, die ihn dort vielleicht inhaftieren und nach Georgien ausliefern könnten.

 

Das Brisante an der Situation ist die Nähe zu Transnistrien, dass Aussenministerium von Transnistrien spricht seit Tagen von einem vermehrten Militäraufgebot im ukrainischen Grenzgebiet zu Transnistrien und findet die Situation mehr als bedrohlich. Das würde im Übrigen auch die erhöhte Alarmbereitschaft in Moskau erklären. Sollte ein Provokation gegen Transnistrien stattfinden, wird Russland unverzüglich eingreifen, das dürfte sicher sein.

 

Der verschärfte Angriff auf Donezk vom heutigen Tage, kann man also durchaus auch ein böses Ablenkungsmanöver darstellen. Warten wir also ab, was in den nächsten Tagen an der Grenze Ukraine/Transnistrien geschieht.

 

Möglich übrigens ist auch, dass der ganze Terror in der Ukraine nur ein Ablenkmanöver sein soll, um Syrien erneut anzugreifen. Russland hat im östlichen Mittelmeer die Kreuzer der «Moskwa-Klasse» rotiert und die Flotte dort verstärkt, hat aber die gesamte 6. Flotte der USA + Frankreich, Spanien, Italien u.a. gegen sich. Die Moskwa ist übrigens eine Schiffsklasse, von der sich USA Schiffe laut interner Anweisung fernzuhalten haben, denn die Moskwa ist in der Lage, einen kompletten USA Flugzeugträgerverband zu versenken.

 

Quellenverweise: (dpa/jW), Cassad, Rostislav Ischenko, Evelin Piétza, Russophilus (Vineyardsaker)

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