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Victoria Nuland. Bild: Flickr / US-Botschaft Moldau, CC-BY-ND 2.0

 

War bisher stets nur die Rede davon, dass die Rebellen sich nicht an das Abkommen von Minsk halten würden, so gab Victoria Nuland nun zu, dass Kiews Truppen aktiv Kampfhandlungen aufnahm. Dies wurde bisher ja immer bestritten.

 

Von Henry Paul

Quelle: Contra Magazin

 

 

Victoria (Fuck the EU) Nuland hat zum Ende ihres Besuches in Kiew in ihrer Pressekonferenz betont, dass alle Parteien sich an der echten Durchführung des Minsk-II Abkommens halten müssen und wollen. Sie hat davor gewarnt, dass das Minsk-II Abkommen gefährdet ist, wenn zum Beispiel wieder Kämpfe vom Donbass mit russischer Unterstützung aufflammen. Aber sie hat auch bestätigt, dass keine Waffengänge oder Verletzung des Minsk-II mehr von Kiew oder der westlichen Seite ausgehen werden, wie kürzlich festgestellt.

 

Sie hat aufgerufen, dass die OSCE sich noch mehr als bisher an den festgelegten Grenzziehungen aufhalten und überprüfen wird, ob die Waffenruhen eingehalten werden. (Sie verschweigt, dass die OSCE seit Wochen bestätigt, dass die Kiewer Regierung auf permanenter Basis die Waffenruhe bricht). Nuland hat als Major Domus gesprochen und sich als erster Friedensengel im Ukraine-Konflikt verstanden, der endlich den ausgehandelten Waffenstillstand mit Minsk-II durchsetzen wird auch wenn Russland den Donbass wie bisher mit Waffen und Soldaten (unbewiesen!) unterstützt.

 

Sie dokumentiert, dass die USA ihre eigene Kriegspolitik völlig verschweigen, während sie die Nichteinmischung der Russen immer wieder leugnen und mit Falschbehauptungen hinsichtlich Tausender russischer Soldaten und schwersten Waffen den Konflikt weiter anheizen. Sie dokumentiert mit keinem Wort, dass reguläre US-Spezialtruppen sich in der Ukraine aufhalten und sogar zusammen mit der Ukrainischen Armee Manöver und Übungen abhalten.

 

Minsk-II ist noch lange nicht erledigt. Wahrscheinlich wird es wie immer bei US-Interventionen: Vorne erklären Sie den Frieden und ihre Hauptaufgabe zum Frieden, während sie an drei weiteren Stellen für neue Kriege sorgen. Die USA machen keine Anstalten, das Projekt Ukraine aufzugeben. Eher im Gegenteil. Kerry versucht offenbar Russland mit neuen Schein-Friedensangeboten und friedlichen Kooperationen im Orient und Mittelmeer zu besänftigen, während gleichzeitig die USA im Balkan (Mazedonien) und im Kaukasus (Georgien und Armenien) erneut farbige Revolutionen anzetteln, um die Länder ganz auf die USA-Seite und in den NATO-Verbund zu ziehen.

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