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Jedes Jahr hält Mark Zuckerberg, CEO von Facebook, eine Pressekonferenz (Q&A with Mark) wo er Fragen aus dem Publikum und Nutzerfragen beantwortet. Die Fragen werden nach der Anzahl der «Likes» ermittelt, häufig werden sie an Marks Profil gepostet.

Dieses Jahr gab es eine Überraschung: ein Nutzer aus Israel beschwerte sich bei Mark über «unfaire» (seiner Ansicht nach) Sperrungen der Nutzerprofile der pro-Ukrainischen Nutzer. Er fragte Mark, ob er denn etwas tun könne, beispielsweise eine Niederlassung in der Ukraine zu eröffnen.
Die gleiche Frage stellte übrigens der ukrainische Präsident Poroschenko.

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Zuckerberg antwortete: die Nutzerprofil-Sperrungen seien erfolgt, da die pro-Ukrainer häufig die «Sprache des Hasses / hate speech» verwendeten. Bedeutet: Sie schrieben bzw. schreiben häufig Beleidigungen und Schimpfwörter gegenüber Russen, was gegen Facebook-Richtlinien verstoße.

Ebenso würde das ukrainische Segment des Netzwerks nicht aus Russland moderiert, da Facebook keine Niederlassung in Russland habe. Stattdessen würde die Moderation aus Dublin, Irland erfolgen.

Zu der Frage von Poroschenko äußerte sich Zuckerberg auch: eine Niederlassung in der Ukraine ergibt vom Standpunkt des Unternehmens keinen Sinn.

 

 

Nachtrag: Nach der Veröffentlichung von Q&A with Mark 2015 wurde Zuckerberg für seine Haltung von pro-Ukrainern als «Kremlin-Troll» beschimpft. Offenbar ist es so, dass man keine andere Sprache als Beleidigungen kennt, vor allem wenn es nicht so geht, wie man es will. Mittlerweile streitet man bei pro-Ukrainern, ob man Facebook komplett boykottiert.

Poroschenko reagierte bereits auf die Pressekonferenz ebenfalls:

 

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