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Ablenkungsmanöver oder Unvermögen? Zwei Tote in Kiew unmittelbar nachdem eine ukrainische Website ihre Namen auf eine “Killer-Liste” setzte. Die Spur der vor neun Tagen angemeldeten Domain führt direkt ins N.A.T.O.-Hauptquartier für Cyber War in Tallinn.

 

Oleg Kalashnikov, ein ehemaliger Abgeordneter des ukrainischen Parlaments, wurde am 15.April 2015 in seinem Haus in Kiew erschosssen. Am 16.April 2015 wurde der ukrainische Blogger und Journalist Oles Buzyna durch Schüsse aus einem Auto hingerichtet.

 

Die Morde an den Männern ereigneten sich nach zwei Tagen, nachdem ihre Namen auf der “Todesliste” einer nationalistischen Website standen. Die ukrainische Website “Mirotvorec” veröffentlichte die persönlichen Daten von Männern im Kampf gegen die Regierung im Donbass, Journalisten, Aktivisten, Abgeordnete und von normalen ukrainische Zivilisten, darunter auch Minderjährigen, die in Opposition zur Politik der Kiewer Junta stehen.

 

Die Liste “Staatsfeinde der Ukraine” enthielt Adressen, Telefonnummern und andere persönliche Informationen. Am Samstag, dem 25.April 2015, ging die Website aufgrund des öffentlichen Drucks offline.

 

Die Veröffentlichung der Daten nach Art und Weise der Methoden des Ku-Klux-Klan war nicht misszuverstehen. Denn zu “Staatsfeinden der Ukraine” deklariert, war dies keineswegs nur ein Versuch von Nationalisten, die Personen an den öffentlichen Pranger zu stellen. Es war der Startschuss, diese Menschen wie Freiwild zu jagen in der Hoffnung, dass irgendwelche Aktionen passieren – welche auch immer, die von den Unterstützern der Regierung unternommen werden. Sie wurden wortwörtlich zum Abschuss freigegeben.

 

Auf Russia Today erschien am 26.April 2015 ein Artikel, in dem Screenshots eingebettet sind (s. unten Quellenangabe).

 

Das NATO Cooperative Cyber ​​Defense Centre of Excellence (СCD-COE) in Tallinn hatte dort offenbar die technische Unterstützung für “Mirotvorec” bereit gestellt, hiess es dort.

 

 

Die Adresse des Anmelders “Oxana Tinko” auf dem Domain-Registrierungsformular stimmt mit der Adresse des Admin “Organization: NATO СCDCOE” überein:

Filtri T 12, Tallinn 10132, Estonia, City Tallinn, Email-Adresse: oxana@informnapalm.org

Anmeldedatum war der 18.April 2015.

 

Wenn diese Angaben stimmen sollten, hat die N.A.T.O. direkt oder indirekt dazu beigetragen, unliebsame Bürger in der Ukraine nicht nur durch Einschüchterungsversuche zum Schweigen zu bringen.

Es könnte sich auch um ein ausgefuchstes klassisches Ablenkungsmanöver handeln, um die so offensichtlich gelegte Spur auf einen vermeintlichen politischen Racheakt innerhalb des Landes zu lenken.

Vorstellbar wäre demnach auch die gezielte Liquidation durch ein ausländisches Todesschwadron – eines der Kommandos für “Special Operations”.

Im digitalen Informationskriegszeitalter ist jede beliebige Variante der Desinformation möglich.

 

03.02.2015 BSI, schon im Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence der N.A.T.O. in Tallinn nachgefragt?
Bundesinnenministerium blockte monatelang Informationen zu Diebstahl von Millionen von Daten deutscher Internetbenutzer einschliesslich von Bundestagsabgeordneten und Angestellten in Ministerien. Mutmassliche Täter in Osteuropa – ein Ablenkungsmanöver oder reelle Spur im Cyber-Space?

 

Am 21.Januar 2014 erschien die Pressemeldung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), einer Behörde des Bundesinnenministeriums, über den Identitätsdiebstahl von E-Mail-Konten und Passwörtern in Deutschland, von dem das Amt seit August 2013 Kenntnis hatte.

 

 

Es wäre sicher nicht unangemessen, die Verbündeten des deutschen Spionageapparates dazu im N.A.T.O.-Hauptquartier zu konsultieren.

 

29.04.2013 N.A.T.O. spielt Cyberwar ‘Locked Shields 2013′
“Die Netzwerke und Systeme wurden von den Organisatoren eingerichtet, so dass alle Aktivitäten in einer simulierten Umgebung stattfanden. Die für den Angriff und die Verteidigung verwendeten Methoden waren die gleichen, wie sie in einer realen Situation wären”, hiess es.

 

Quellen: Radio Utopie, RT