Ein Jahr ist vergangen. Jetzt sollte man Bilanz ziehen. Auch bezüglich der Lage auf dem Territorium der ehemaligen Ukraine. Der Anteil der Menschen dort, die jetzt anfangen zu verstehen, was auf dem Maidan angerichtet wurde – der ist gewaltig Und wächst mit jedem Tag. Und vor dem Hintergrund der blutigen Ereignisse in Donbass – systematischen Vernichtung der russischsstämmigen ZIvilbevölkerung – sind alle Zweifel ausgeräumt: „WIR HABEN ALLES RICHTIG GEMACHT!“
Krim und Donezk waren von Anfang an Gegner der proamerikanischen Idee, die in der Ukraine die Wurzeln geschlagen hat.

 

Wenn am 26 Februar 2014 alles anders laufen würde. Wenn am 27 Februar keine „höflichen grünen Männchen“ aufgetaucht wären. Wenn vom 28 Februar an, keine 10 bis 20 Tausend Menschen mit russischen Fahnen auf den Straßen von Simferopol wären – hätten wir jetzt Zustände, die um ein Vielfaches blutiger wären, als jetzt in Donbass. Krim war für Amerikaner von immenser strategischer Bedeutung. Aber lediglich, als Territorium. Die Menschen wären auf dem Territorium überflüssig. Das beobachten wir derzeit am Beispiel von Donbass – Territorium ist wichtig – Menschen nicht.