Ein Monolog des Freiheitskämpfers über die ukrainische Sprache und Ukraine.  «Ich bin Bauarbeiter. Ich hatte nie im Leben eine militärischen Karriere gemacht. Ich hatte nur davon geträumt. Schade nur, dass meine Träume hier im Krieg sich verwirklichen haben. Jetzt mache ich meine Arbeit, denke ich. Es ist mein Pflicht. Ich mache es, damit mein Sohn frei spazieren könnte. Damit niemand zu ihm sage, dass er Moskal ist. Damit er die Sprache spricht, die er sprechen mag. Ich habe nichts gegen Ukrainische Sprache. Die ist schön. Ukrainisch ist die musikalische Sprache. In der letzten Zeit haben sich die Töne dieser Sprache mit Blut zusammengemischt. Diese Sprache ist zu faschistisch geworden. Es ist mir nicht angenehm, auf Ukrainisch zu sprechen. Diese Sprache steht für Tod. Es ist schrecklich. Ich werde Russisch weiter sprechen, um zu euch zu bringen, dass wir auch Menschen sind. Wir haben auch Rechte auf alles. Ihr habt die Kiewer Rus abgekackt. Ihr seid gegen eigen Wurzeln gegangen. Ihr habt eigene Geschichte vernichtet. Es gibt kein euch in der Geschichte. Es gibt keine große Ukraine mehr. Die Ukraine ist schon gestorben. Ihr habt es nun noch nicht begriffen. Sie ist schon tot».