Ukraine-Krieg: Krim ohne Strom eine Kriegserklärung gen Russland

   Дата публикации: 22 ноября 2015, 14:57

 

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Von Lotar Martin Kamm

 

Wenn man Faschisten gewähren läßt

 

Jetzt geschieht genau das, was aufmerksame Beobachter ohnehin bereits erahnten. Der US-Westen hat nicht nur seine gezielte NATO-Osterweiterung in den letzten Jahrzehnten bewußt vorangetrieben, er nutzt sämtliche Register, um die Russische Föderation in die Knie zu zwingen, ins weltpolitische Abseits drängen zu wollen. Damit nicht genug. Nach Maidan-Putsch, einem illegitimen Regierungswechsel schützte Russland sofort die Krim.

 

Der US-beeinflußte Westen beharrt auf die Behauptung einer Annexion, während unter Jazenjuk rechtsextreme Milizen im entflammten Ukraine-Krieg ihr Unwesen treiben. Nunmehr scheint eine neue Phase der Eskalation pünktlich zum nächsten Winter eröffnet. Mit dem Angriff auf Stromleitungen, wurde der Notstand in der Krim ausgerufen, muß man in diesem Zusammenhang von einer Kriegserklärung gen Russland sprechen.

 

Dritter Weltkrieg uns allen aufgezwungen?

 

Wer mit dem Feuer spielt, kann sich leicht verbrennen. Weltpolitisch nehmen die USA dies skrupellos in Kauf, ihre Strategie sollte sich längst herumgesprochen haben. Dennoch meinen etliche Zeitgenossen, wobei gerade die Systemmedien einen wesentlichen Beitrag dazu leisteten, die westliche Welt sei friedensstiftend unterwegs, das Modell dieser EU zusammen mit der UNO und der NATO würde schon für eine Balance sorgen, um schlimmeres zu verhindern. Das Gegenteil muß man bescheinigen. Seit dem Mauerfall, erst recht seit 9/11 werden massive Brandherde weltweit erschaffen, um eine Destabilisierung des Weltfriedens zu erreichen.

 

Im Nahen Osten treffen die sich feindlich gegenüberstehenden Nationen wie auf einem silbernen Tablett, offenbaren den Weg zum dritten Weltkrieg, der längst nicht mehr in weiter Ferne. Die Provokation in der Ukraine, Russland nonstop herauszufordern, hat bisherig der besonnen weitsichtig reagierende Präsident Wladimir Putin verhindert, aber auch ihm sind die Hände gebunden, falls der US-Westen zu weit geht. Die Krim das I-Tüpfelchen, um das Faß zum Überlaufen zu bringen?

 

 

Die USA vertricken sich immer mehr

 

Die USA haben mit der EU für eine Verlängerung der russischen Sanktionen plädiert, wobei Frankreich sich noch zurückhält, Russland im Kampf gegen den IS den Franzosen zur Seite steht. Welch verdrehte Verhältnisse! Einerseits gibt es eine gemeinsame Linie zwischen dem Westen und Russland, den IS-Terror keineswegs zu dulden, auf der anderen Seite wurde der IS von den USA auf vielen Ebenen gesponsert, vermutet man inzwischen gar einen Waffenumschlagplatz in der Ukraine. Da paßt vieles nicht zusammen. Oder sollte man viel eher bescheinigen, daß dies das Bild der Hegemonialmacht bestätigt?

 

Am Ende vertricken sich die USA immer mehr, müssen ihre Rolle als Weltmacht anschaulich fortsetzen, wollen sie nicht gänzlich unglaubwürdig dastehen. Werden das tatsächlich die beiden anderen Großmächte wie Russland und China einfach so zulassen? Wohl eher nicht. Genau deshalb steht die Menschheit an der Schwelle eines dritten Weltkrieges, der über die Ukraine in Syrien und somit im Nahen Osten seinen Beginn haben kann.

 

„Eine friedliche und einträchtige Welt ist der geheime Alptraum der Offiziere und Advokaten.“ (Norman Mailer)

 

 

 

 


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