Dschihadisten nehmen 170 Geiseln in Luxushotel

Дата публикации: 20 ноября 2015, 13:25

 

Zwei Bewaffnete haben ein Hotel der Kette «Radisson Blu» in Mali gestürmt. Die Terroristen nahmen angeblich mindestens 170 Geiseln in der Hauptstadt Bamako — darunter 140 Gäste und 30 Angestellte.

Quelle auf Deutsch: T-Online

 

Bei den Angreifern handelt es sich Sicherheitskreisen zufolge um Dschihadisten. Sie hatten demnach Autos mit diplomatischen Kennzeichen benutzt, um Zugang zum Luxushotel zu erhalten. Anschließend habe man aus dem Gebäude Schüsse gehört, berichteten mehrere Menschen in sozialen Netzwerken. Ein Angestellter sagte der Nachrichtenagentur AP, die Terroristen hätten auch Handgranaten eingesetzt.

 

Nach einiger Zeit hätten die Täter einige Geisel wieder freigelassen, hieß es aus Sicherheitskreisen. Es hätten diejenigen das Hotel verlassen dürfen, die Verse aus dem Koran rezitieren konnten.

 


 

Über die Herkunft der Geiseln gibt es noch keine Informationen. Das Hotel der Kette «Radisson Blu» ist bei Diplomaten beliebt und zum Beispiel auch die Unterkunft für Mitarbeiter der Fluggesellschaft Air France. Sicherheitskräfte riegelten das Hotel weiträumig ab. Die US-Botschaft forderte zudem Bürger der Vereinigten Staaten auf, an Ort und Stelle Schutz zu suchen.

 

mali

 

 

Zweite Geiselnahme in kurzer Zeit

 

Erst im August waren bei einer Geiselnahme und anschließenden Gefechten in einem Hotel in der malischen Stadt Sévaré 13 Menschen getötet worden. Unter ihnen waren fünf UN-Mitarbeiter. Zu dem Angriff bekannten sich malische Dschihadisten.

 

Eine französische Militärintervention hatte Anfang 2013 in Mali den Vormarsch bewaffneterIslamisten in Richtung Süden gestoppt. Mehrere Gruppen verüben aber weiterhin Anschläge.Frankreich übergab den Militäreinsatz später an die UN-Blauhelmtruppe Minusma. Im Süden des Landes bildet die Europäische Union mit maßgeblicher Beteiligung der Bundeswehr

 

 


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