Donbass: Waffenabzug abgeschlossen – OSZE kontrolliert

   Дата публикации: 12 ноября 2015, 11:53

 

Der Abzug von Panzern und Waffen mit einem Kaliber von weniger als 100 Millimetern von den Frontlinien im Donbass geht am Donnerstag zu Ende.

Quelle: sputniknews

 

Eine diesbezügliche Ergänzung zu früheren Abkommen hatte die trilaterale Ukraine-Kontaktgruppe Ende September in Minsk unterzeichnet.

 

Der Abzug erfolgt seit mehr als einem Monat in zwei Etappen – zuerst im Gebiet Lugansk, dann in der Region Donezk.

 

Trotz der ständigen gegenseitigen Vorwürfe, gegen die Waffenruhe verstoßen zu haben, zogen sowohl die ukrainischen Sicherheitskräfte, als auch die Volkswehrtruppen der selbsternannten Volksrepubliken Donekz und Lugansk die gleichzeitig ihre Kriegstechnik ab.

 

Momentan berichten beide Konfliktparteien von einem vollständigen Abzug der Waffen mit einem Kaliber von weniger als 100 Millimetern von der Frontlinie. Die OSZE-Beobachtermission prüft nun, ob die abgezogene Technik tatsächlich auf den bisher vorbereiteten Plätzen stationiert ist.
Im Osten der Ukraine findet seit mehr als einem Jahr ein militärischer Konflikt statt. Die Kiewer Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Bergbaugebiete von Donezk und Lugansk geschickt, da diese den nationalistischen Februar-Umsturz in Kiew nicht anerkennen wollten, zunächst mehr Autonomie von Kiew gefordert und dann unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.

 

Bei den Gefechten zwischen dem kiewtreuen Militär und den örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben bereits mehr als 8000 Zivilisten ums Leben gekommen. Die Beilegung des Konflikts im Donbass wird unter anderem bei Treffen der Minsker Kontaktgruppe besprochen, die seit September vorigen Jahres drei Dokumente zur Beilegung des Konflikts beschlossen hat.

 

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