Kairo: Britischer Flug-Stopp aus Scharm el-Scheich erstaunlich und verfrüht

   Дата публикации: 05 ноября 2015, 13:01

 

Der ägyptische Außenminister Samih Schukri hat die Entscheidung Großbritanniens, alle Rückflüge aus Scharm el-Scheich noch vor der Ankunft britischer Sicherheitsexperten zu streichen, als erstaunlich und vorzeitig bezeichnet.

Quelle: SputnikNews

 

„Alle Schritte zur vorübergehenden Verstärkung von Sicherheitsmaßnahmen wegen einer außerordentlichen Situation werden morgen vollendet“, sagte Hammond. Danach würden alle britischen Touristen in ihre Heimat zurückgebracht, sagte der Minister gegenüber dem Sender Sky News.

Die britische Regierung hatte am Mittwochabend mitgeteilt, dass Daten „aus verschiedenen Quellen“ auf einen Sprengsatz als eine „sehr wahrscheinliche“  Ursache des Absturzes des russischen Airbus-A321 verweisen.

 

Vor diesem Hintergrund erklärte die Regierung in London, dass zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen gewährleistet sein müssen, um eigene Bürger in Scharm el-Scheich zu schützen. Dazu wurden unter anderem Rückflüge aus Scharm el-Scheich gestrichen, damit britische Experten die Möglichkeit hätten, die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen zu analysieren und über mögliche zusätzliche Sicherheitsschritte zu beraten.

 

 

„Ägypten hat Verständnis für die Sorgen Großbritanniens, weswegen diese präventiven Maßnahmen getroffen wurden. Die ägyptische Regierung gibt sich jedoch jede Mühe, um die Sicherheit von Touristen auf dem Territorium zu gewährleisten. Alle notwendigen Maßnahmen sind bereits ergriffen“, wird Schukri auf der Seite des ägyptischen Außenministeriums zitiert.

Dem Minister zufolge sei die Entscheidung aus London vorzeitig, da sie noch vor der Veröffentlichung von Untersuchungsergebnissen getroffen wurde. Die Untersuchung werde dabei „transparent und unter der Teilnahme von internationalen Experten geführt“. „Die ägyptische Regierung wird rechtzeitig Ergebnisse der Untersuchung und Analyse der Black-Box-Daten bekanntgeben, darum sollten keine frühzeitigen Schlüsse vor der Vollendung dieses Prozesses gezogen werde“, sagte Schukri.

 

Der Airbus A-321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia (Metrojet) war am Samstagmorgen aus bislang noch ungeklärter Ursache im Norden der Sinai-Halbinsel abgestürzt. An Bord der von Scharm el-Scheich nach St. Petersburg fliegenden Maschine befanden sich 217 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Niemand von ihnen überlebte.

 

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