US-Satellit: Hitzeblitz über Sinai im Moment des A-321-Absturzes

Дата публикации: 03 ноября 2015, 12:36

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Flickr/ Stuart Rankin

 

Ein US-Satellit hat einen Hitzeblitz über der Sinai-Halbinsel im Moment des A-321-Absturzes registriert, was für eine Explosion im Kraftstoffbehälter oder Bombendetonation sprechen könnte, berichtet der Sender CBS News unter Berufung auf seinen Reporter.

Quelle: SputnikNews

 

„Ein amerikanischer Infrarot-Satellit hat zum Zeitpunkt des Absturzes der russischen Passagiermaschine einen Hitzeblitz über dem Sinai fixiert. Die Daten werden noch analysiert, um herauszufinden, was genau diesen Blitz auslösen konnte“, berichtet der TV-Sender unter Berufung auf seinen Spezialkorrespondenten für Sicherheitsfragen, David Martin.

 

„Eine der möglichen Ursachen ist eine Bombe. Aber eine Explosion im Kraftstoffbehälter oder in einem Triebwerk infolge einer technischen Störung könnte auch möglich sein“, so CBS News weiter.

 

Der Airbus A-321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia (Metrojet) war am Samstagmorgen aus bislang noch ungeklärter Ursache im Norden der Sinai-Halbinsel abgestürzt. An Bord der von Scharm el-Scheich nach St. Petersburg fliegenden Maschine befanden sich 217 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder. Niemand überlebte.

 

Metrojet-Manager hatten bei einer Pressekonferenz am Mittwoch einen technischen Defekt ebenso wie einen Pilotenfehler ausgeschlossen. Eine „äußere  Einwirkung“ auf das Flugzeug sei die einzige denkbare Möglichkeit, warum die Maschine am Samstag im Flug auseinandergebrochen sei, sagte der stellvertretende Generaldirektor der Fluglinie, Alexander Smirnow.

 

Russische Behörden warnten jedoch vor verfrühten Schlussfolgerungen. Der Leiter der russischen Luftfahrtbehörde, Alexander Neradko, sagte, dass die Schlussfolgerungen des Metrojet-Managers  „nicht auf realen Fakten beruhen“. Die Ermittler hätten noch nicht genügend Informationen, um klare Aussagen zu den Ursachen der Tragödie zu treffen, sagte Neradko in Kairo.

 

Dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow zufolge könne bisher keine der erwähnten Unglücksursachen „auf offiziellem Niveau“ besprochen werden.

 

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