Nach Russland-Einsatz: Syrische Armee befreit über 50 Städte vom Terrorismus

   Дата публикации: 02 ноября 2015, 19:44

 

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Russischer Jagdbomber SU-34 Suchoi. (Bild: youtube)

 

Während die gängigen Medien aus Sicht russischer Militärs Desinformation gegen den Russland-Einsatz verbreiten, vermeldete Generaloberst Andrej Kartpolow, dass Syriens Armee bereits 50 Dörfer und Siedlungen von Terroristen befreite. Dies sei vor allem dem Lufteinsatz Russlands zu verdanken. Der Süden von Aleppo ist unter Kontrolle der syrischen Armee und Hisbollah.

Von Christian Saarländer

Quelle: Contra Magazin

 

Zugegeben, in westlichen Medien geht man mit dem Begriff Terroristen sehr willkürlich um. Zehn Jahre war es Al-Quaida, nun ist es ISIS. Seitdem Russland in Syrien Luftoperationen durchführt, hat der Westen eine Desinformationskampagne gestartet. Gestern noch Terrorist, nun ein Verbündeter. Sogar Al-Quaida, die man in Afghanistan bekämpfte, ist auf einmal ein „Verbündeter“ gegen den Terror. Entscheidend ist immer die aktuelle finanzielle Unterstützung, ob man von den westlichen Leitmedien nun als „Freiheitskämpfer“ oder als „Terrorist“ tituliert wird.

 

 

 

 

Derweil informiert die russische Nachrichtenagentur Sputnik, dass die syrische Armee innerhalb von nur zwei Tagen acht Dörfer aus den Fängen des Terrorismus befreite. Seit dem Start der russischen Luftoperation in Syrien wurden über 1.391 Bombenangriffe geflogen und über 50 Städte vom Dörfer vom Terrorismus befreit.   Nach Angaben des Generalstabs wurden hierbei 1.623 Objekte der Terrormiliz „Islamischer Staat“ zerstört. Westliche Medien dementieren und behaupten, dass nur „20 Prozent der Angriffe“ gegen ISIS geflogen werden. Es würde somit nur das „Assad-Regime“ gestützt und man verurteilt die Angriffe gegen syrische „Oppositionelle“, die von den USA zunächst finanziell und dann mit Waffen unterstützt wurden. Im Kampf gegen Assad versteht sich.      

 

Während man in Wien am Wochenende ohne Assad über die Zukunft Syriens verhandelte, einigte man sich immerhin darauf, dass der „Islamische Staat“ das gemeinsame Feindbild ist. Man einigte sich zudem auf Neuwahlen in Syrien, nachdem der Bürgerkrieg beendet sei. Fraglich ist, wie die vielen syrischen Flüchtlinge wählen sollen, die derweil in Europa Schutz suchen. Eine Umfrage der französischen Zeitschrift „Le Figaro“ zufolge sprachen sich mehr als zwei Drittel der Befragten für Assad aus.

 

 

In westlichen Medien wird die Rolle der libanesischen Befreiungsarmee Hisbollah nahezu verschwiegen, die an der Seite von Assad gegen den Terrorismus in Syrien kämpft. Die von Sayyed Hassan Nasrallah geführte Hisbollah-Miliz gilt als eine der stärksten Bodentruppen der Welt. Medien aus der arabischen Welt berichten, dass die syrische Armee den Süden der syrischen Stadt Aleppo erobert hat. Die Stadt im Norden Syriens mit seinen 2,3 Millionen Einwohnern hat besonders unter dem Terror zu leiden.

 

 

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