Doppelmoral auf Amerikanisch und schwarze Folgen farbiger Revolutionen

Дата публикации: 02 Ноябрь 2015, 19:03

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Sputnik/ Mikhail Voskresensky

 

„Revolutionäre“ Bewegungen in Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien und der Ukraine sind nichts anderes als „Fakes“, schreibt das Online-Portal „What they say about the USA“. Sie seien durch die USA als ein Teil deren Außenstrategie gegen unbequeme Regimes geschaffen worden.

Quelle: SputnikNews

 

Dabei seien verbündete Länder der USA, wie Katar oder Saudi-Arabien, davon verschont geblieben. „Doppelte Standards? Klare Sache“, heißt es im Artikel.

 

Der Autor fragt sich, was sich in diesen Ländern vier Jahre nach den „Pseudorevolutionen“ verbessert habe. Die Antwort ist kurz und eindeutig: „nichts“. Im Gegenteil seien alle diese Länder, außer Ägypten, vom Chaos zerrissen, Bürgerkrieg und Terrorismus herrschten hier. Wirtschaftskrise und Flüchtlingsstrom seien weitere Ergebnisse der von Washington herbeigerufenen Revolutionen.

 

Nach Nordafrika und Nahem Osten sei es jüngst auch in der Ukraine zu einer „pseudodemokratischen Bewegung“ gekommen. Diese hätte der Westen nicht nur unterstützt, sondern womöglich auch provoziert. Hätte die ukrainische Opposition einfach das Ende der Legislaturperiode Janukowitschs abgewartet, hätte dieser eine demütigende Niederlage bei den Präsidentschaftswahlen erlitten. Aber jetzt herrsche Bürgerkrieg in der Ostukraine, so das Internet-Portal.

 

Niemand jedoch habe daraus Konsequenzen gezogen. Die westliche „Mission“ gehe weiter. Als jüngstes Beispiel nennt das Portal die Zunahme an Anti-Regierungs-Trends in Ungarn und Tschechien. Hier könne es in der nächsten Zeit  durchaus zu „Revolutionen“ kommen, schließt das Portal.

 

Dabei blieben Katar, Saudi-Arabien und die Türkei, die direkt oder indirekt Terroristen des „Islamischen Staates“ und al-Qaida finanziell unterstützen würden, von jeglicher Kritik verschont. So hatte Riad den Jemen hart angegriffen, meldet das Portal. 5.000 Menschen wurden dabei getötet, 25.000 weitere verletzt, 1,3 Millionen begaben sich auf die Flucht, 21 Millionen Menschen befänden sich in einer Not. Der Krieg in Jemen sei wesentlicher brutaler als der in der Ostukraine. Doch die westliche Presse hätte kaum ein Wort darüber geschrieben, es hätte demnach also gar nicht stattgefunden. „Hier kommt es wieder zu doppelten Standards“, schreibt das Portal.

 

 

Ziehe man die Situation in Syrien in Betracht, so würden westliche Medien Damaskus zu 90 Prozent die Schuld an 250.000 zivilen Opfern geben. „Das ist nicht nur grotesk, sondern gar unsinnig“, behauptet das Portal. Denn alleine 60.000 von den Opfern seien Soldaten der Regierungsarmee. Westliche Medien vergäßen stets, dass Massenmord kein „Monopol“ von Assad sei, sondern durchaus von beiden Seiten des Konflikts begangen würde.

Das Portal unterstreicht, bei all der Brutalität des Assad-Regimes sei die bewaffnete syrische Opposition noch viel schlimmer. Als Beispiel führt das Portal neben dem IS die al-Nusra Front und al-Qaida an. Letztere hatten die Anschläge vom 11. September organisiert, doch jetzt werden sie seltsamerweise durch die US-Verbündeten Saudi-Arabien, Türkei und Katar unterstützt, so das Portal.

 

Der Westen habe völlig das Gefühl für die Realität verloren, behauptet das Portal. Nur einige wenige Länder hätten einen klaren Kopf behalten, darunter nennt das Portal auch Russland. Russlands Lufteinsatz in Syrien bezeichnet das Portal als ein Schritt auf dem Weg zur Wiederherstellung des gesunden Menschenverstands im Nahen Osten. Zusammen mit dem Iran könne Russland die Situation in Syrien nun ändern.

 

Natürlich warfen westliche Medien Moskau sofort vor, ausschließlich auf die syrische Opposition, die von den USA unterstützt und finanziert wird, und nicht auf den IS mit seinen Luftangriffen abzuzielen, ohne dabei jegliche Beweise aufzuführen. Ihre Argumente seien falsch, ungeprüft und lächerlich. Dabei hätten westliche Medien aber die Anzahl der Opfer vergessen, die durch den Irak-Krieg oder Drohnen-Angriffe der USA auf Pakistan und Afghanistan sowie jüngst durch den Angriff auf das Krankenhaus der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ in Kundus verursacht worden wären. „Wieder doppelte Standards“, schließt das Portal.

 

 

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