Am Telefon: Peter Haisenko zum Abschlussbericht zur MH17

   Дата публикации: 16 октября 2015, 15:29


 

Quelle: wwwKenFMde

 

Seit Dienstag liegt der Abschlussbericht zum Abschuss der MH17 vor, die am 17. Juli 2014 über der Ukraine abgeschossen wurde.

Im Bericht legt sich die Untersuchungskommission auf die „Tatwaffe“ fest. Es soll eine BUK-Rakete gewesen sein, die die Boing 777 in ca. 9,75 km Höhe vom Himmel holte. Was für die Untersuchenden 2015 endgültig ausscheidet, ist der Abschuss durch einen Kampfjet.

KenFM spricht zum wiederholten Male mit dem Luftfahrtexperten Peter Haisenko, um den Abschuss der MH17 unter die Lupe zu nehmen.

Haisenko flog über 30 Jahre für die Lufthansa, hat darüber hinaus einen technischen Hintergrund und veröffentlichte auf seiner eigenen Homepage, kurz nachdem in den Massenmedien behauptet worden war, Russland hätte eine BUK-Rakete zum Einsatz gebracht, einen detaillierten Gegenbericht, der die Art des Schadens an der Boing 777 untersuchte.

Im Anschluss publizierte der ehemalige Luftfahrtkapitän eine andere Theorie. Für ihn wurde die MH17 durch die Bordkanone eines Kampfjets beschossen. Dabei starb die Crew und das Cockpit zerbrach in Einzelteile.

Die Haisenko-Analyse fand internationale Beachtung, wurde in diversen Fachzeitschriften publiziert und im Netz rund zehn Millionen Mal geklickt.

Für Peter Haisenko sagt der Abschlussbericht zum Absturz etwas mehr, als in der ersten Analyse publiziert worden war, aber eben auch nicht viel mehr. Haisenko weißt darauf hin, dass das Schadensbild an der Boing 777 nicht zu einer BUK-Rakete passt.

Zudem weist er erneut darauf hin, dass die Berichte, die kurz nach dem Abschuss der Maschine bei Reuters veröffentlicht wurden, und die von der Attacke eines Kampfflugzeuges sprachen, im Laufe des Tages nicht nur nicht wiederholt, sondern gar gelöscht wurden.

Der Abschlussbericht zur MH17, auch wenn er sich auf ein BUK-Raketensystem festlegt, kann nicht die Täter benennen, die dieses System dann bedient haben müssen.

Für Haisenko liegt seit Dienstag ein politisch frisierter Bericht vor.
Die Hinterbliebenen der MH17 werden sich wohl damit abfinden müssen, dass echte Aufklärung, einen neutrale Untersuchung weder gewünscht wird noch jemals erfolgen wird.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion wiederspiegeln.

 

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