USA müssen „Hau’ drauf!“-Taktik gegenüber Russland beenden — US-Medien

   Дата публикации: 15 октября 2015, 18:37

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AFP 2015/ Mandel Ngan

 

Statt den absoluten Sieg in Syrien anzustreben, sollten sich die USA ein weniger pathetisches Ziel setzen: den Krieg in der Region mit weniger Verlusten zu beenden, schreiben Kolumnisten Gordon Adams und Stephen M. Walt in der „New York Times”.

Quelle: SputnikNews

 

Vier Jahre lang setzten die USA auf eine Syrien-Politik, in der die “gemäßigte” Opposition im Land besser aussah als sie es tatsächlich war. Nachdem Russland ins „Spiel” kam, reagierte die US-Regierung mit weiteren Verurteilungen Moskaus.

 

Russlands Einmischung in die Syrien-Krise sei ein Hoffnungsschimmer für ein Krisenende – trotz der Kritik vieler Amerikaner und Europäer am Vorgehen des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Krim und in der Ukraine. Die „New York Times“-Kolumnisten gaben Putin Recht, dass nur eine stabile Regierung und Sicherheit die syrischen Flüchtlinge dazu bewegen würden, in ihre Heimat zurückzukehren.

 

 

Washington müsse jetzt zwei Ziele in Syrien verfolgen: Ordnung in den Gebieten schaffen, die nicht vom sogenannten „Islamischen Staat” (IS) kontrolliert werden, und eine Koalition bilden, die den Vormarsch der Terrormiliz stoppt. Mit Russlands Intervention könnten beide Ziele erreicht werden, glauben Gordon Adams und Stephen M. Walt. Russland sei ein „willkommener Gast” in Syrien.

 

Russland verfüge über wichtige Einflusskanäle in Syrien, die den USA fehlen: die Unterstützung vor Ort, einen Draht zum Regime in Damaskus, nützliche Beziehungen zum Iran und Irak und auch Abkommen über Datenaustausch mit den beiden Ländern.

 

Zusammen mit Russland könnten die USA die Terrormiliz aufhalten und vernichten. Weil sich die russischen und amerikanischen Interessen in diesem Bereich überschneiden, wächst die Hoffnung auf eine Lösung dieses Problems.

 

Die US-Regierung solle wegen der Einmischung Russlands nicht immer „mit der Faust auf den Tisch” hauen. Das Weiße Haus müsse einsehen, dass der Kalte Krieg zu Ende sei.

Seit dem 30. September fliegt Russland auf Bitte des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad punktuelle Luftangriffe auf IS-Einrichtungen in Syrien. Russische Kampfjets flogen seit dieser Zeit etwa 2000 Angriffe auf die Terroristen. Dabei wurden ca. 300 Terroristen, mehrere Trainingscamps, Feldstäbe, Munitionslager und weitere Objekte vernichtet. Zudem feuerten die Schiffe der Kaspischen Flottille erfolgreich 26 Marschflugkörper auf IS-Stellungen in Syrien.

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