13.09.2015 Die aktuelle Berichterstattung von der Noworossija Front mit Elena Krasowskaja

   Дата публикации: 14 сентября 2015, 20:06


In Odessa wurden einem Polizisten die Augen verätzt. Bei der Protestaktion der rechtsextremen Gruppierung „Rechter Sektor“ (in Russland gesetzlich verboten) kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Dabei sprühte einer der Aktivisten der „Selbstverteidigung“ Todor Panowskij einem Polizisten mit Tränengas in die Augen. Der Polizist erlitt dabei schwere Augenverletzungen.

 

Einige Hunderte Neonazis führten gestern im Zentrum Odessa einen Marsch durch. Sie forderten die Freilassung von Oleg Polishuk und Andrej Medwedko, die des Mordes an dem berühmten ukrainischen Schriftsteller und Publizisten Oles Buzina verdächtigt werden. Die Nationalisten zogen durch die zentralen Straßen Deribasowskaja, Rischeljewskaja, Gretscheskaja zum Schewtschenko-Denkmal. Der in der Ukraine berühmte Schriftsteller Journalist Oles Buzina wurde am hellen Tag am 16. April 2015 neben seinem Haus in Kiew erschossen. Er wurde mit einer Pistole getötet. Einer der Mörder gab einen Schuss aus kurzer Distanz (sogenannten Kontrollschuss) in den Kopf des Journalisten ab. Die Verantwortung für die Tat hat eine wenig bekannte rechte Gruppierung „UPA“ (Ukrainische Aufstandsarmee) übernommen.

 

Stille vor dem Sturm: Ukrainische Streitkräfte warten auf die passende Gelegenheit für den Angriff Die Lage in der Volksrepublik entspannte sich. In der vergangenen Nacht gab es keinen Beschuss von frontnahen Ortschaften durch ukrainische Besatzer. „Die Lage ist ruhig, es gab und es gibt keinen Beschuss“, teilte der Chef der Bezirksverwaltung Jasinowataja Jurij Korsar. Aus den Bezirken Nowoasowsk und Telmanowo kommen auch gute Nachrichten. „Alles ist gut“, sagte Oleg Morgun, Chef der Bezirksverwaltung Nowoasowsk. In Makeewka, Dokutschaewsj und Gorlowka gab es auch keine besonderen Vorkommnisse. Es bleibt ruhig in Donezk. Laut der Bezirsverwaltungen Kiewsjij, Kirowskij und Petrowskij hat es in der Nacht keinen Beschuss gegeben.

 

Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko hat der alljährlichen Jalta-Konferenz (YES) den Kurs der Kiewer Regierung kritisiert: Statt zu arbeiten lägen die stellvertretenden Minister monatelang im Ministerkabinett. „Wir müssen jeden Schritt mit dem Ministerkabinett koordinieren, während die stellvertretenden Minister monatelang im Kabinett liegen. Sie müssen aber arbeiten“, sagte Klitschko.

 

Wir danken Antimaidan Deutsch 2 für die deutschen Übersetzung der Texte.

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