Wenn es keinen Krieg gibt oder das zweite Donezker Referendum

Дата публикации: 01 Сентябрь 2015, 16:38

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Der vernünftige Politiker verhält sich zum Opponenten immer freundlich, grüßt höflich und vermutet, dass wenn ihm (dem vernünftigen Politiker) etwas als offensichtlich vorgestellt wird, dann hat auch der Opponent diese Variante durchgerechnet und, wenn die Variante für ihn (den Opponenten) unvorteilhaft war, dann hat er vielleicht schon eine andere ungewöhnliche Lösung gefunden. Die Amerikaner verloren gegen Russland mehrere Runden in der globalen Opposition nur weil sie glaubten, dass sie alle Varianten berechnet hätten und Moskau bliebe nur zwischen schlecht und sehr schlecht zu wählen — nur Putin fand bisher immer noch einen dritten (von Washington nicht erwarteten) Weg.

 

Quelle: Rostislaw Ischtschenko

Übersetzt aus dem russischen: Thomas

 

 

Als Grundlage der eigenen Kombinationen versteht die russische Führung immer, dass ihre Karte das Schicksal des Landes ist und bemüht sich, alle nur möglichen Varianten der Entwicklung der Lage zu berechnen und auf Nummer sicher zu gehen, um im Konterspiel auf einen beliebigen Zug des Gegners vorbereitet zu sein. Wobei die Partie von Moskau aus weiter gezählt wird, deshalb gerät Washington oft in Zeitnot und wird dann genötigt, aus dem vollen Lauf heraus zu improvisieren, auf die im Voraus vorbereitete Kombination des Gegners sozusagen blindlings zu antworten.

 

Die einheimischen Hysteriker rechtfertigen meistens ihre Ansprüche an die Macht in einem Anfall von Ehrgeiz und Unangemessenheit mit – ich verstehe nicht, was sie da machen und das bedeutet, dass sie sich irren. Aber manchmal legen auch diese Panikmacher vollkommen vernünftige Fragen vor. Eine von ihnen ist: «Es ist gut. Moskau und Donezk meinen, dass sie Kiew im Fangeisen der Minsker Vereinbarungen gefangen haben und warten nun darauf, dass die Junta zum Angriff übergehen wird, sich in Europa diskreditiert und die Möglichkeiten der USA sprengt, die EU zur Unterstützung der ukrainischen Politik zu mobilisieren. Aber Kiew und Washington sollten doch diese Variante berechnet haben. Und was, wenn sie nicht zum Angriff übergehen werden und an Ort und Stelle stehen bleiben und einfach damit fortsetzen, die Städte des Donbass zu beschießen, wie sie es schon tatsächlich das Jahr über machen?»

 

Es gibt keine Überlegungen an Hand derer man prüfen könnte, dass weder Kiew noch Washington ausreichend Zeit und Ressourcen haben (unter den Bedingungen der heranrollenden nächsten Welle der globalen Systemkrise, die droht, das alte Regime zusammen mit den altersschwachen Einrichtungen des Hegemons hinwegzuspülen) , um nicht die auch einen positiven Effekt erzeugende Krise für die Hysteriker unendlich zu ziehen. Um dabei ganz gerecht zu sein – empirisch prüfen kann man sie nur an Hand des Ganges der Dinge, ein theoretisches Modell des hypothetischen Verhaltens kann man nur in beliebiger und auch nichtssagender Form erstellen. Außerdem zeugt die Geschichte davon, dass + / – ein Jahr in der Politik – eine zulässige Abweichung ist (irgendwelche Ereignisse, wie zum Beispiel, der Umsturz in der Ukraine, sollten eigentlich später geschehen und haben früher stattgefunden, irgendwelche anderen Ereignisse sollten seit langem geschehen sein und werden immer noch nur erwartet).

 

Also wird sich, falls Washington sich wieder entscheiden sollte, die in die Länge gezogene Variante zu wählen und Kiew die Mannschaft für den Angriff aufhebt, es unerlässlich sein, dass Russland einen alternativen Plan der Handlungen hat, der es ihm erlaubt, politisch noch einmal gegen den Opponenten zu gewinnen und das auch unter den Bedingungen des Stellungskrieges.

 

Ich denke, dass wir die allgemeinen Konturen dieses Planes jetzt schon umreißen können. Eine bestimmte Abfolge von Ereignissen, die im letzten Halbjahr stattfanden, gestattet es zu vermuten, dass das nicht der Zufall und keine Reflexion waren, sondern eine durchdachte Strategie. Oder, wenn die ersten Handlungen noch erzwungene Antworten auf die Erfordernisse der Situation waren, so ist die überwiegende Zahl zur Mitte/Spätsommer 2015 in Qualität übergegangen und es begann, sich ein bestimmtes System abzuzeichnen. Wie dem auch sei, heute haben wir schon exakt nicht mehr mit der Reaktion der russischen Macht auf die Ereignisse, sondern mit der Bildung einer Steuerung von den Ereignissen zu tun.

 

 

Was ich meine?

 

Erstens mußten infolge der Wirtschaftsblockade des Donbass seitens der Ukraine die Wirtschaftsbeziehungen der DVR/LVR zu Russland (wenn auch über und durch Südossetien) umorientiert werden.

 

Zweitens haben infolge der Finanzblockade der DVR/LVR seitens der Ukraine die Republiken das so genannte Mehrwährungssystem (Griwna/Dollar/Rubel) eingeführt, dass tatsächlich, frei von der Kiewer Macht, das Territoriums in eine Rubelzone umgewandelt hat (mehr als 80 % der verfügbaren Währungen sind Rubel).

 

Drittens infolge der administrativen Blockade seitens der Ukraine haben die Republiken versucht, eigene Dokumente einzuführen. Jedoch hat es sich herausgestellt, dass diese Dokumente (in ihrer Art die Nichtanerkennung der DVR/LVR von der weltweiten Gesellschaft widerspiegelnd) einen legalen Status nicht mal in Russland haben. Danach hat man begonnen, die Lösung in der Ausgabe von russischen Pässen an die Bevölkerung der DVR/LVR zu suchen.

 

Viertens in den letzten Tagen des Augustes haben die russischen Massenmedien plötzlich die Offenbarung gehabt und sie haben begonnen, das Thema der möglichen Durchführung in der DVR/LVR eines Referendums über den Beitritt zu Russland schon im Herbst dieses Jahres zu besprechen.

 

Wenn die zwei ersten Punkte noch eine erzwungene Reaktion auf die äußeren Umstände waren, so ist schon die Ausgabe der russischen Pässe – eine Lösung, die politisch sein könnte. Mit der gleichzeitigen Anerkennung der Bevölkerung der DVR/LVR als russischen Staatsbürger übernimmt die Regierung eine ernste Verantwortung. Es handelt sich darum, dass Russland sich damit verpflichtet, die Bürger unabhängig von der Region ihres Aufenthaltes und unabhängig davon, wann sie die Staatsangehörigkeit erhalten haben – nach der Geburt vor zwanzig Jahren oder erst gestern, weil sie auf die Ukrainische verzichtet haben, zu schützen. Es ist klar, dass nicht alle Millionen Bewohner des Donbass nach Russland abreisen werden. Die Hälfte hat schon aller Wahrscheinlichkeit nach verwandte Stellen aufgesucht und die Grenze schon überquert. Außerdem planen viele, zurückzukehren, und einige sind sogar schon zurückgekehrt. Also, die Bürger müssen geschützt werden an der Stelle ihres Aufenthaltes – in der DVR/LVR.

 

Unter Berücksichtigung dessen, dass sich die russischen Pässe für die Mehrheit als das einzige Dokument erweisen werden, mit dem man legal außerhalb des winzigen Territoriums ein- und ausreisen kann (kontrolliert von der Landwehr) kann man vermuten, dass tatsächlich bei einer Massenausstellung von Pässen auch die Mehrheit der auf den Territorien der DVR/LVR bleibenden Bewohnern versorgt wird. Außerdem emigrierte laut Angaben des Föderalen Immigrationsdienstes der Russischen Föderation aus der Ukraine (hauptsächlich aus dem Donbass) schon über Million Menschen nach Russland. Viele von ihnen werden die Möglichkeit auch nutzen, die russische Staatsangehörigkeit im Donbass zu bekommen. Für eine kurze Frist könnten die DVR/LVR von russischen Bürger reichlicher als Abchasien, Südossetien oder Pridnestrowje überschwemmt sein. Und genau hier wird die Kollision entstehen – solange Kiew die eigenen Bürger tötet, ist das natürlich schlecht, aber anscheinend eine innere Angelegenheit (wenigstens sehen die USA diesen Fall so, im Unterschied zu Libyen), aber wenn sie beginnen werden, die russischen Bürger zu töten, dann fordert die Norm der Verfassung vom Kreml sich einzumischen und seine Bürger zu schützen. Der Unterschied zwischen dem guten Willen und der Verfassung ist dabei riesig.

 

Und endlich das wichtigste Moment. Man wartete den Beginn der Massenausstellung von Pässen in der DVR/LVR nicht ab sondern ließ die Absicht durchsickern (und woher sollte die Presse diese Informationen wohl nehmen), dass sofort nach den Oktoberwahlen (voraussichtlich im November-Dezember, dass heißt, noch in diesem Jahr) geplant ist, das Referendum über den Beitritt der DVR/LVR zum Bestand der Russischen Föderation durchzuführen.

 

Was ist bei den zwei letzten Momenten am wesentlichsten? Die Informationen über die Pläne sind bekannt gemacht und verbreitet worden und es hat die Realisierung der Pläne angefangen. Das heißt, im Kreml wollte man, dass “unsere Freunde und Partner” davon erfahren und das in ihren Plänen berücksichtigen. Tatsächlich sagt ihnen das: «Wenn ihr bis zum Ende des Septembers nicht angreift, werden wir die allgemeine Ausstellung von Pässen und hinterher das Referendum zum Beitritt durchführen, mit dem die russischen Staatsbürger in den Bestand Russlands gebeten werden. Und danach werden wir mit Ihnen von ganz anderen politischen Positionen aus» reden.

 

Und doch werden sie das Wichtigste, sowohl in Kiew wie auch in Washington verstehen – die Pässe werden ausgeteilt und auch das Referendum wird durchgeführt. Und später werden wir — wie in Abchasien oder auf der Krim – auf den Präzedenzfall Kosovo und den Willen des Volkes verweisen. Und dann darf man auch nicht schießen, weil man sonst auf das Territorium schießen muss, das die nukleare Supermacht zu ihrem erklärt hat. Und auf ihre Bürger. Und wenn man es doch tut dann drohen große Unannehmlichkeiten.

 

Uns können sie sagen, dass nach den Gerüchten in den USA und der Ukraine der Verzicht auf den Donbass seit langem gereift ist und sie könnten nur froh darüber sein. In Wirklichkeit stimmt das so nicht. Die USA braucht den Krieg und nicht den Frieden, aber Krieg bitte schön mit dem Aggressor Russland. Deshalb werden die USA Kiew nicht gestatten, auf den Donbass zu verzichten und die Geschichte friedlich aufzulösen, sondern sie werden auf jede Weise die Provokation Russlands fördern. Aber wir stellen uns vor, dass die, die an die Möglichkeit des Verzichts der Ukraine an den Donbass glauben, damit recht haben.

 

Also, sie haben nun mal keine Möglichkeit, auf den Donbass zu verzichten.

 

Erstens ist das Referendum nicht verpflichtend für Russland. Moskau kann lange “nachdenken” und einfach die Tatsache der Durchführung des Referendums für die Verstärkung der Position bei Verhandlungen verwenden, offiziell das Mantra über die Wichtigkeit der territorialen Integrität der Ukraine wiederholend, aber dabei andeutend, dass sich seit März 2014 die Umstände für Kiew nicht zum besseren verändert haben, so dass das Paket der Forderungen an das Regime in Kiew gesetzmäßig angewachsen ist und dabei waren sie schon außerstande, das vorhergehende zu erfüllen.

 

Zweitens haben die Behörden der DVR/LVR die Grenzen des Bereiches ihrer Zuständigkeit noch nie bestimmt. Sie sprachen schon einige Male über die Grenzen der Gebiete. Dabei arbeitete im Donbass das “Parlament Noworossijas” und setzt neuerdings seine Arbeit fort. Die Leiter der Republiken sprechen periodisch über die Befreiung aller Gebiete Noworossijas, wie über eine Aufgabe von hoher Priorität. Und was ist Noworossija? Die Mehrheit nennt so 8 Gebiete des Südens und Ostens der Ukraine (das Odessaer, Nikolajewer, Chersoner, Saporoschjer, Dnepropetrowsker, das Charkower, Donezker und Lugansker Gebiet). Einige ergänzen zu ihm das Gebiet Kirowgrad. Andere wählen Charkow und das sich weiter nördlich befindende Sumy in die selbständige Vereinigung – Sloboschanschtschina, einschließlich des Donbass auch als selbständige Region (Die Sloboda-Ukraine — russ. Слободская Украина/Slobodskaja Ukraina oder Слобожанщина/ Sloboschanschtschina war eine historische Region des 17. und 18. Jahrhunderts um die Stadt Charkow im Russischen Reich. Ursprünglich zum so genannten Wilden Feld gehörend, gelangte sie im Verlauf des 17. Jahrhunderts in den Machtbereich des Zarentums Russlands. d.Ü.) Im Allgemeinen sind die Grenzen Noworossijas nicht zum auszudehnen bestimmt aber einengen kann man sie beliebig.

 

Drittens, Sachartschenko versprach mehrmals, dass die Landwehr sowohl nach Kiew, als auch nach Lwow kommen wird. Übrigens versprach er ganz gerecht, daß bevor das faschistische Tier in seiner Höhle nicht zerstört ist, der Krieg nicht beendet sein kann.

 

So sind die Fragen des Zuständigkeitsbereiches der Regierungen der DVR/LVR und des sich in der Reserve befindenden “Parlaments Noworossijas” nicht konkret bestimmt und können sich theoretisch sowohl auf einige «Bezirke der Donezker und Lugansker Gebiete» erstrecken, wie auch auf Kiew oder auch auf die ganze Ukraine. Überhaupt klären sich die Grenzen des Kompetenzbereiches im Bürgerkrieg nur mit den Möglichkeiten der Armeen.

 

Es ist also keine Tatsache, dass es Kiew gelingen könnte, die heutige Linie der Front zur Grenze zu erklären. Aber die Variante der Anerkennung der Unabhängigkeit des Donbass durch Kiew eröffnet die Möglichkeiten für den weiteren legitimen Eintritt in den Bestand Russlands. Das heißt, der anderthalbjährige Kampf wird nicht vergeblich gewesen sein. Das heißt aber auch, dass sich die Antijuntabewegung in Charkow, Odessa und anderen Städten Noworossijas steigern sollte. Und eine neue Armee aufzustellen und sie zur Unterdrückung der ChVR und der OVR einzusetzen, wird Kiew kaum noch fertig bringen. Die potentiellen Angehörigen eines Strafkommandos werden sich daran erinnern, wie sie anderthalb Jahre hier gegen die DVR und gegen die LVR kämpften, nur damit Kiew dann einen Frieden zu noch schlimmeren Bedingungen abgeschlossen hat, als sie ihm im März 2014 angeboten wurden, als der Donbass nur die Föderalisierung wollte.Deshalb kann Kiew niemals freiwillig auf den Donbass verzichten, ausgehend von den Interessen des eigenen Überlebens.

 

Beinahe täglich demonstriert heute Moskau Washington, dass es zur nächsten Eskalationsstufe im Donbass bereit und im Begriff ist, mit Kiew etwas schreckliches zu tun (die Drohungen tönten so unzweideutig, dass sogar Hollande und Merkel in Aufregung geraten sind und Poroschenko nach Berlin riefen, um ihn überzeugend zu bitten, nichts zu riskieren). Aber Russland führte auch vor, dass es bereit und in der Lage ist, sowohl im nicht friedlichen als auch im nicht kriegerischen Format Kiew zu zwingen, die Sache zu einer Situation zu entwickeln, in der es gezwungen sein wird, Frieden zu schließen und das, obwohl der Umfang der Zugeständnisse, die von ihm gefordert werden, noch unklar ist.

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Schon jetzt steht Washington bevor, zwischen zwei bösen Sachen wählen zu müssen. Oder zu riskieren und dabei die Unzufriedenheit der europäischen Verbündeten riskierend, was außer Kontrolle geraten könnte, die Aggression Kiews im Donbass einzuleiten, die Minsk begraben wird und der EU die Argumente in der Diskussion mit Moskau entzieht. Oder zuzusehen und abzuwarten, wie im Rahmen der Minsk-Vereinbarungen Moskau sich mit offenbarem Vergnügen und sich vom Tempo her nicht beeilend, sondern so genüsslich und bequem wie möglich, den Donbass verdaut und sich anschließend damit nicht zufrieden gibt. Und Washington muss auch noch das unnütze Kiewer Regime unterhalten, bis Russland ohne Anstrengung so weit ist, es zu liquidieren.

 

Auf jeden Fall weiten die Informationen über die Absicht der Republiken, im November das Referendum über den Beitritt in den Bestand Russlands durchzuführen, für Moskau den Raum für das politische und diplomatische Manöver aus. Die Tatsache der Durchführung des Referendums wird die russischen Positionen in der ukrainischen Krise im Prinzip unangreifbar machen. Also werden die ganzen Maßnahmen, die durchgeführt werden oder zur Durchführung im Donbass geplant sind, es gestatten zu behaupten, dass auf dem Weg das eine oder andere angehalten werden musste, was mit den großen Kosten zu tun hatte, aber dass der Donbass sich nach wie vor auf dem Weg der Krim befindet. Später werden noch andere Gebiete der Ukraine folgen.

 

Und doch, da so ein Ausgang für Russland viel zu günstig wäre, da er ihm gestattet hätte, die Ukraine im für sich bequemen Tempo zu bearbeiten und sie in für sich bequeme Formen zu modellieren, meine ich, dass die USA auf den Krieg setzen werden. Außerdem lässt der Krieg es zu, eine aktive Stellung einzunehmen und zu versuchen, die Initiative aus den Händen Russlands herauszureißen. Das Einzige was noch nicht entschieden ist, ist die Tatsache, dass sie den Krieg nicht unbedingt im Donbass beginnen müssen. Washington kann auch eine dritte Variante ausarbeiten und den Anfang des Krieges, alle gegen alle, auf dem ganzen Territorium unter der Kontrolle des Kiewer Regimes fördern.

 

So eine Variante bringt natürlich die Junta zum Einsturz, führt zur Fragmentierung der Ukraine und zur Annäherung Russlands und der EU, infolge der Notwendigkeit der Lösung eines allgemeinen Problems – der Befriedung der ukrainischen Nazi- Machnowschtschina, aber dafür würde es Washington ermöglichen, die in der Ukraine gebundenen Ressourcen für ihre Nutzung an anderer Stelle freizumachen, sowie ein langfristiges Blockieren der Ressourcen Moskaus und teilweise auch Brüssels zu gewährleisten. Diese sind für die Wiederherstellung der ukrainischen Wirtschaft und für die Kontrolle des Territoriums unabdingbar. Dabei kann man auf Versuche hoffen, zum euro-russischen Konsens bezüglich des weiteren Schicksals der Reste der Ukraine zu kommen.

 

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