Chef der Volksrepublik Lugansk: Krawalle in Kiew sind Folge eines Oligarchenkrieges

Дата публикации: 31 Август 2015, 19:07

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REUTERS/ Valentyn Ogirenko

 

Der Chef der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk, Igor Plotnizki, hat die Krawalle vor dem Parlamentsgebäude in Kiew, bei denen mindestens 90 Menschen verletzt wurden, als Ergebnis eines „Oligarchenkrieges“ bezeichnet.

Quelle: Sputniknews

 

Das ukrainische Parlament verabschiedete am Montag auf einen Vorschlag von Präsident Petro Poroschenko einen Entwurf der Verfassungsänderungen zur Dezentralisierung der Macht im Land. Nach der Behandlung des Entwurfs, die vor einem geschlossenen Rada-Präsidium stattfand, kam es vor dem Rada-Gebäude zu Krawallen.

«Alles, was in Kiew geschieht und geschehen wird, ist von Oligarchen bezahlt worden, die ihre Taschen vollkriegen wollen. Es gibt nur einen Futterkorb, aber viele wollen da ran“, sagte Plotnizki am Montag in einem Briefing.

Früher hatten die Behördenvertreter der selbsterklärten Republiken Donezk und Lugansk erklärt, dass die Verfassungsänderungen mit den Regierungen in Donezk und Lugansk nicht abgestimmt, wie dies von den Minsker Vereinbarungen vom 12. Februar vorgesehen wird, und „nicht zur Erörterung im Rahmen des Minsker Prozesses gestellt“ worden seien. Laut dem russischen Außenministerium sind die von Poroschenko vorgeschlagenen Verfassungsänderungen nur eine Imitation der Erfüllung der Vereinbarungen durch Kiew.

Wie der Chef der selbsternannten Republik unterstrich, hätte man die Krawalle in Kiew schon zum Zeitpunkt der Geschehnisse in Transkarpatien prognostiziert können. „Wenn es bewaffnete Gruppierungen gibt und wenn man ihnen Geld gibt, werden sie früher oder später eine Gegenleistung erbringen müssen“, sagte Plotnizki.

 

In der Ortschaft Mukatschjowo im ukrainischen Gebiet Transkarpatien hatten die Kämpfer des in Russland verbotenen rechtsextremistischen Rechten Sektors sich unter Einsatz von Granatenwerfern und Maschinengewehren eine Schießerei mit der Polizei und den Vertretern der lokalen Wirtschaft geliefert. Es wurde von 14 Verletzten berichtet. Laut Medien hat der Konflikt mit der Umverteilung der Kontrolle über die Schmuggelwaren zwischen zwei Rada-Abgeordneten zusammenhängen können.

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