Ukrainischer Unabhängigkeitstag: Poroschenko übt sich wieder in Propaganda

   Дата публикации: 25 Август 2015, 21:42

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Zu den Feierlichkeiten des ukrainischen Unabhängigkeitstages übt sich Präsident Poroschenko wieder einmal in Propaganda. Auf Behauptungen ohne Beweise folgte die übliche Kriegsrhetorik. Hass regiert das Land.

 

Von Marco Maier

Quelle: Contra Magazin

 

Wenn es darum geht, Russland als bösen Aggressor hinzustellen, geht mit den ukrainischen Offiziellen gerne die Phantasie durch. Auch Präsident Petro Poroschenko ist hierbei keine Ausnahme. So seien in Russland an der Grenze zur Ukraine 50.000 Soldaten stationiert – was angesichts der Kampfhandlungen dort eine normale Reaktion ist – und im Donbass 40.000 Kämpfer im Einsatz. 9.000 davon seien laut Poroschenko russische Militärangehörige, was Moskau jedoch strikt zurückweist.

 

„Moskau hat den Kämpfern bis zu 500 Panzer, 400 Artilleriesysteme und 950 Schützenpanzer geliefert. Allein in dieser Woche haben drei große Kolonnen unsere Grenze in Richtung Luhansk, Donezk und Debalzewe überschritten“, phantasierte Poroschenko während der Feierlichkeiten zum 24. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine. Beweise dafür legte er natürlich wieder nicht vor. Nicht einmal seine US-Verbündeten, die diese Region mit Satelliten überwachen, können Aufnahmen mit solch umfangreichen militärischen Bewegungen vorlegen.

 

Und so lässt er bei den Feierlichkeiten 2.000 Soldaten der Killerkommandos auf dem Maidan aufmarschieren, die in den letzten Monaten den Tod von unzähligen Mitbürgern im Donbass mitzuverantworten haben. Gleichzeitig betont er, dass die Stärkung des ukrainischen Militärs weiterhin forciert werde. Das Geld dafür kommt vom IWF und der EU, denn die Ukraine selbst steht vor dem Staatsbankrott.

 

Anstatt sich an die Umsetzung des Minsker Abkommens zu machen und den Krieg gegen die Rebellen zu beenden, forciert Kiew lieber eine Fortsetzung der Kampfhandlungen. Im vom Westen finanzierten ukrainischen TV darf sogar unverhohlen der Genozid an Millionen von Ostukrainern propagiert werden, ohne dass Konsequenzen drohen. Das ist die Politik, die von unseren Regierungen hier in der EU unterstützt wird, während Russland – welches stets versucht hat zu vermitteln – als Bösewicht dargestellt wird. In welch einer verkehrten Welt leben wir eigentlich?

 

 

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