Donbass: Kiew plant Großoffensive

   Дата публикации: 14 августа 2015, 17:08

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Foto: REUTERS/ Valentyn Ogirenko

 

Die Verlängerung der westlichen Sanktionen gegen Russland erfolgte zeitgleich mit der Verstärkung der Kampfaktivitäten in der ostukrainischen Krisen-Region Donbass. Die Konfliktseiten werfen sich gegenseitig vor, gegen das Minsker Abkommen zu verstoßen, schreibt die “Nesawissimaja Gaseta” am Freitag.

Quelle: Sputniknews

 

 

Die Konfliktseiten versuchen, sich taktisch vorteilhafte Aufmarschgebiete zu verschaffen – in Gorlowka, am Flughafen Donezk, in den nördlichen Gegenden von Lugansk und in der Hafenstadt Mariupol.

 

Moskau fordert von Kiew weiterhin die strikte Einhaltung des Minsker Abkommens, die Aufhebung der Blockade des Donbass und weitreichende Autonomierechte für diese Gebiete.

 

Dem ukrainischen Präsident Petro Poroschenko wirft Moskau vor, den Konflikt zu internationalisieren. Er verlangt die Stationierung von Blauhelmen im Südosten der Ukraine.

 

 

Die ukrainischen Streitkräfte blockieren nach wie vor die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Die Republikführungen halten den Behörden in Kiew vor, die Minsker Vereinbarungen zu untergraben und einen großangelegten Angriff vorzubereiten. Damit soll die Weltgemeinschaft auf den Konflikt erneut aufmerksam gemacht werden. Kiew braucht die Kämpfe, um UN-Friedenstruppen an der Grenze zu Russland zu fordern und das Donezbecken von Russland abzutrennen. Zudem will Kiew die USA und Nato einspannen, um den Konflikt im Südosten der Ukraine auf militärischem Wege zu lösen.

 

In Donezk rechnet man bereits damit, dass demnächst eine Offensive gestartet wird. „Für Kiew ist der Angriff auf die Aufständischen in Mariupol vorteilhaft, weil die Kräfte der Volksrepublik Donezk nur ein kleines Gebiet an der Küste kontrollieren, bis zur russischen Grenze ist es nur ein Katzensprung», so der russische Militärexperte Juri Netkatschew.

Ihm zufolge ist Mariupol für die Volksrepubliken Donezk und Lugansk ein strategisch wichtiger Punkt am Asowschen Meer. Erobern die Aufständischen diese Hafenstadt, hat die ukrainische Marine keinen Zugang mehr zu diesem Meer. In Mariupol werden die meisten Güter aus dem Donezbecken verschifft. Deshalb würden die Aufständischen es nicht zulassen, dass die ukrainische Armee die Hafenstadt unter ihre Kontrolle nimmt.

 

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