In Hohenfels wird wieder eine Absprungzone für NATO-Luftlandetruppen eingerichtet

   Дата публикации: 07 Август 2015, 17:15

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Auf dem US-Truppenübungsplatz Hohenfels in Bayern findet demnächst eine größere Luftlandeübung statt.

 

Quelle: Luftpost

 

HOHENFELS, Deutschland – Bei Luftlandeübungen muss das Joint Multinational Readines Center / JMRC  viel mehr tun, als sicherzustellen, dass der Luftraum frei ist und der Wind nicht zu stark weht. Wegen der multinationalen Ausrichtung der Ausbildung im JMRC spielen bei der Anlage einer Absprungzone Sicherheit und Umweltverträglichkeit eine wichtige Rolle, weil die Sicherheitsstandards aller beteiligten Verbündeten zu beachten sind.

 

Weil die Manöver «Allied Spirit II» (Vereinter Kampfgeist II) und «Swift Response» (Schnelle Antwort) anstehen, trifft das JMRC Vorbereitungen für den ersten Massenabsprung, an dem Fallschirmjäger aus mehreren NATO-Staaten beteiligt sein werden. Deshalb hat das JMRC die Absprungzone in der Nähe der Hohenburg wieder instand gesetzt.

 

 

Um die Sicherheitsstandards zu erfüllen, die in Deutschland, Italien, Großbritannien und den USA gelten, musste das JMRC größere Erdbewegungen durchführen lassen. «In der Absprungzone mussten wir eine Menge Panzergräben auffüllen und Baumstümpfe beseitigen,» erläuterte 1-st Lt. (Oberleutnant) Robert Rose, ein Zugführer der 282-nd Engineer Company (Pionier-Kompanie), einer Reservisteneinheit der Army aus Colorado, die für die Instandsetzungsarbeiten verantwortlich ist. Sein Zug habe auch größere Felsbrocken und andere Hindernisse beseitigt, an denen sich die Fallschirmjäger verletzen könnten.

 

 

Die Wiederherrichtung der Absprungzone für das JMRC ist nur eines von vielen Projekten, an denen Pioniere der Nationalgarde und Reservisten der Army arbeiten. Sie führen auch in anderen Einrichtungen der U.S. Army Europe / USAREUR Konstruktionsaufträge durch.

 

Die Partnerschaft zwischen der Army und den Reservisteneinheiten sichere die Ausführung der USAREUR-Bauaufträge in hoher Qualität und verschaffe den Reservisten gute Trainingsmöglichkeiten, erklärte Maj. (Major) Chuck Pinto, der für das Bauprogramm des JMRC zuständige Offizier.

 

Die Arbeiten an der Absprungzone bei der Hohenburg mussten mit der deutschen Forstbehörde koordiniert werden, um den Schutz der dort vorkommenden Flora und Fauna zu sichern. Dort gibt es nicht nur verschiedene Bäume, Büsche und Flechten, sondern auch Frösche, Vögel und Wildschweine.

 

«Unsere Beziehungen zu der Forstbehörde sind wirklich gut,» sagte 1st Lt. Rose. «Wir sind sehr um den Umweltschutz besorgt und versuchen möglichst wenig Schaden anzurichten.»

 

Wie das beim JMRC oft der Fall ist, entstand aus dem Auftrag, nur einige Bäume zu fällen und einige Löcher aufzufüllen, ein viel größeres Projekt. Maj. Pinto sagte, nach der Instandsetzung der Absprungzone bei der Hohenburg könnten dort jetzt Fallschirmjäger aller europäischen Partner Absprünge üben und die Macht der NATO demonstrieren; außerdem hätten die Nationalgardisten und Reservisten bewiesen, dass sie eine wertvolle Unterstützung für die aktive Truppe sein können.

 

Das Manöver «Swift Response» wird vom 17. August bis zum 13. September in Deutschland, Rumänien, Bulgarien und Italien stattfinden und ist die erste Wiederholung einer multinationalen Übung, die von einer Brigade der U.S. Army für rund 4.500 NATO-Soldaten ausgerichtet wird. Das Manöver gehört zum Übungsprogramm des U.S. European Command / EUCOM und soll die Zusammenarbeit der NATO-Partner verbessern.

 

 

 

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