Terror in der Türkei: Bundesregierung „glaubt einfach den Türken“

   Дата публикации: 29 июля 2015, 16:57

 

Anbei ein Transkript zur Antwort der Bundesregierung auf Jung & Naivs Frage, ob man denn gesicherte Erkenntnisse habe, dass ISIS hinter dem Anschlag in der Türkei stecke.

 


Bei dem Bombenanschlag vom vergangen Montag, den 20.07.2015, im Gemeindezentrum von Suruc, starben Medienberichten zufolge mindestens 30 Menschen und bis zu 100 wurden leicht bis schwer verletzt.

 

Circa 300 Menschen hatten sich anlässlich einer linksgerichteten, pro-kurdischen Anti-ISIS-Demonstration im Innenhof des Gemeindezentrums versammelt, als völlig unerwartet ein Sprengsatz inmitten einer Gruppe von Teilnehmern der Demonstration detonierte, welche ein Transparent hielten.

 

Gefordert wurde im Rahmen der Demonstration unter anderem humanitäre Hilfe und Unterstützung beim Wiederaufbau der syrischen Stadt Kobane, welche im vergangenen Jahr von US-Luftschlägen und ISIS verwüstet wurde.

 

Die südtürkische Stadt Suruc liegt an der Grenze zu Syrien und 10 Kilometer von Kobane, ehemaliger ISIS-Hochburg, entfernt.

Transkript:

 

Jung & Naiv: Ich wollte mal fragen, ob jemand gesicherte Erkenntnisse hat, dass das wirklich ISIS war. Also dieser Anschlag in der Türkei. Weil da gab es ja noch keine gesicherten Erkenntnisse.

Bundesregierung: Wer ist jemand, wer ist jemand?

Jung & Naiv: Ja, sie als Bundesregierung.

Bundesregierung: Sie haben gefragt, ob jemand gesicherte Erkenntnisse hat. Hat sich niemand gemeldet.

Jung & Naiv: Also niemand weiß genau, ob das wirklich ISIS war, die den Anschlag in der Türkei durchgeführt haben?

Bundesregierung: Das ist glaube ich auch nicht unsere Aufgabe, das festzustellen.

Jung & Naiv: Sie glauben einfach den Türken?

Bundesregierung: Warum nicht?

 

 

Ich muss sagen, dass ich bei der finalen Antwort wirklich lachen musste. Und das Witzige ist, dass der Herr Georg Streiter, stellvertretender Sprecher der Bundesregierung, das „Warum nicht?“ wirklich ernst gemeint zu haben scheint.

Diese Aussage erklärt allerdings auch die Politik der Bundesregierung bezüglich der Sanktionen gegen Russland. Mit Russlands Abschuss von MH-17 wurden maßgeblich weitere Sanktionen seitens der EU im vergangenen Jahr begründet. Diese zielten auf den inneren Kreis der Regierung ab und beinhalteten des Weiteren ein Waffenembargo und finanzielle Sanktionen gegen die russische Wirtschaft.

 

Bis heute ist weder der Abschlussbericht des Dutch Safety Boards, der offiziell ermittelnden Untersuchungskommission, erschienen noch konnten handfeste Beweise von unabhängigen Ermittlern oder Nachrichtendiensten vorgelegt werden, die Russland den Abschuss von MH-17 nachweisen.

 

Autor:  Jonas Rietdorf

 

 

 

Untesrtützung für Newsfront

 

 

 


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