Srebrenica: Die Linie «Wir sind die Guten» wird gehalten

Дата публикации: 09 Июль 2015, 11:57

srebrenica

 

 

Quelle: Fit4russland

 

Kommentar von Petra (Propagandamelder)

 
«Reife Leistung» der Tagesschau: Gleich 2 Beiträge befassen sich mit der Aussöhnung zwischen Serbien und Bosnien, «Eine Geste der Aussöhnung» und «Auf verlorenem Posten in Srebrenica».

 

Der erste Artikel befasst sich damit, dass der serbische Präsident an der Gedenkfeier in Srebrenica zum Gedenken an die ca. 8000 getöteten Muslime teilnimmt und «jedes einzelne dieser schrecklichen Verbrechen verurteilt» (so Vucic).

 

Ja, er sagt, dass Einzelne schreckliche Verbrechen begangen haben und wird an der Feier teilnehmen. Ein ziemlich gewaltiger Schritt für Serbien, das wegen des gesamten Jugoslawien-Konflikts noch heute als Alleinschuldiger da steht und sich auch niemand um Klärung bemüht, da die Wertegemeinschaft dabei schlecht wegkäme.

 

Aber, der erste Schritt der Aussöhnung reicht nicht. Die Tagesschau dazu:

 

«Das Massaker von Srebrenica gilt als das schlimmste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg und wurde vom UN-Tribunal für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag als Völkermord eingestuft. Führende bosnische Serben, auch Vucic, lehnen diese Bewertung jedoch ab. Laut einer kürzlich vorgenommenen Umfrage stehen 70 Prozent der Serben hinter dieser Haltung. Zugleich verurteilten 54 Prozent der Befragten das Massaker als Verbrechen.»

 

Wir erfahren weiter, dass in der UN eine Srebrenica-Resolution eingebracht werden soll, die das Verbrechen als Völkermord bezeichnet.

 

Ich frage mich, ob an dieser Stelle noch jemand schlucken muss. War da nicht noch was in Bosnien? UN? Ja, es klingelt. Es ist ekelerregend, dass die UN so auf eine Resolution hofft, die die Verbrechen der Serben in Bosnien verdammt, während die UN die eigenen Verbrechen in Bosnien niemals aufgeklärt hat. Diese hatten keinerlei Konsequenzen. Die Vergewaltigungen und Fälle in denen sich UN Blauhelme an Zwangprostitution bereichert haben, werden in diesem Artikel nicht erwähnt.

 

Der zweite Artikel schlägt dem Fass allerdings den Boden aus.

 

Dieser befasst sich mit einem niederländischen Ex-Blauhelm, der sich von seiner Zeit in Bosnien nie erholt hat.

 

Da ist die Rede von:

«Auf verlorenem Posten in Srebrenica»
«Seit seiner Rückkehr aus Srebrenica leidet er unter posttraumatischen Belastungsstörungen.»
«Doch die Mission geriet zum Desaster. Die bosnisch-serbischen Truppen von General Ratko Mladic ließen sich von den völlig überforderten und schlecht ausgerüsteten Blauhelmen nicht aufhalten.»
«Srebrenica ist nicht nur das Symbol für den ersten Völkermord in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg. Srebrenica steht auch für das Versagen der Internationalen Gemeinschaft.»

 

Das waren die Zitate, die mir die Zornes-Röte ins Gesicht schlugen. Ja, der Mann hat berichtet, man hat Verständnis, die UN hat versagt etc etc….

 

Aber auch in diesem Artikel hält man es nicht für nötig, die Verbrechen, die jene begingen, auf die die Menschen hofften, zu erwähnen. Dass diese Verbrechen, die unter dem Deckmantel der Hilfe, Humanität und UN begangen wurden, niemals aufgeklärt wurden und keinerlei Folgen hatten, das ist doch wohl das eigentliche Versagen dieser «internationalen Gemeinschaft».
Aber nichts. Nicht ein Ton. In 2 Artikeln.

 

Denn wir, wir sind die Guten. Und die Serben, das waren die Bösen, die sollen nun kriechen und für alles andere gilt: Ach, das ist nun schon so lange her, irgendwann muss ja auch mal gut sein. Jedenfalls das vermittelt mir ein Leitmedium, das in 2 Artikeln brav auf Kurs ist, ohne die Schattenseiten zu erwähnen.

 

Nein, Tagesschau! Es ist nicht gut!
Es ist eine bodenlose Schweinerei!
Und Ihr habt Euch damals daran beteiligt und die Geschichte nicht bekannt gemacht (die wenigstens Deutschen wissen davon, das kann man auch den Leserkommentaren entnehmen, bei denen sich einem der Magen umdreht) und Ihr macht Euch weiter schuldig! Denn die Empörung über die Vergewaltigungen auf Haiti, durch UN Blauhelme, na sagen wir mal, die hielt sich doch in Grenzen, nicht wahr?

 

 

Untesrtützung für Newsfront

 


Комментировать \ Comments
srebrenica


bottom_banner_3
Pomosh
bottom_banner_1