Die Aufdeckung der übelsten deutschen Medienlügner, Richard Herzinger

Дата публикации: 03 Июль 2015, 14:33

medien-propaganda

 

Geschichtsfälschung, Manipulationen und Lügen gehören zum Werkzeug dieses berufsmässigen Russland-Hassers und Kriegshetzers, der noch immer im letzten Jahrhundert lebt. Richard Herzinger ist politischer Korrespondent bei der «Welt», einer Tageszeitung der Axel Springer AG. Letztere ist eines der grössten Verlagshäuser Deutschlands und Europas, und eines seiner Leitmotive lautet: «Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika.»

 

Von Mihajlo Doknic, Quelle: russia-insider.com, Übersetzung: FritztheCat (Propagandameldungen), Veröffentlicht bei Fit4russland

 

 

Offen werden hier die NATO-Erweiterung, Militärinterventionen und westliche ukrainische Nationalisten unterstützt. Und man versteckt sich dabei hinter Schlagwörtern wie «freie Welt» oder «freiheitliche Wertegemeinschaft» die «gar nichts bedeuten – ausser dass keiner dagegen ist» (Noam Chomsky). In ihren Augen rechtfertigt das die Tötung von Hunderttausenden in Irak, Libyen, Serbien, Syrien, Ostukraine usw.
Etwas Ehrenvolles und Richtiges, denn schliesslich verteidigt man ja damit solche Slogans wie «freie Welt» und «freiheitliche Wertegemeinschaft».

 

Kann eine Publikation mit solchen Prinzipien gegenüber Russland neutral sein? Können Journalisten die für eine solche Publikation arbeiten – und diese Prinzipien beachten – objektiv über Russland berichten?

 

Herzingers Leidenschaft für Nato-Erweiterung, westliche Interventionen und die westlichen ukrainischen Nationalisten nehmen zum Teil dermaßen bizarre Formen an, dass man sich die Frage stellt: Soll das Satire oder echte Argumente sein?

 

Gemäss Herzinger hat zum Beispiel «die Nato-Osterweiterung Racheakte (früherer Sowjetrepubliken) gegen die Unterdrücker verhindert». In Herzingers Welt sind die Unterdrücker natürlich die Russen. Was soll man sagen? Was hatten die Russen ein Glück, dass die NATO sie vor Angriffen der Balten, Rumänen oder Bulgaren geschützt hat!

 

Wie Benjamin Bidder, den wir im ersten Teil dieser «Medien-Pförtner Serie» vorstellten, so unterscheidet Richard Herzinger zwischen Neuigkeiten und Wahrheit. Er präsentiert seiner Leserschaft ein verzerrtes Bild der Realität und gebraucht dabei die selben Methoden wie sie im Bidder-Artikel beschrieben sind. Diese Methoden sind: Keine Beweise, der Gebrauch von unbewiesenen Quellen, Lügen, ausfallende Sprache gegen Menschen die nicht seiner Ansicht sind und, natürlich, Russland ist an allem Schuld, selbst wenn es garnicht beteiligt ist.

 

Aber es gibt noch etwas Bedenklicheres an Herzingers Stil: Seine klarer Versuch, Geschichte zu fälschen. Besonders die Geschichte über Russland und westukrainische Nationalisten. Während er einerseits die Zusammenarbeit westlicher Ukrainer mit dem Nazi-Regime während des 2. Weltkriegs herunterspielt, so redet er den Beitrag Russlands zur Befreiung Europas vor dem Nazi-Terror klein.

 

Er schreckt nicht einmal davor zurück, der gelegentlichen, individuellen und oft erzwungenen Kollaboration von Russen mit Nazi-Besatzern den gleichen historischen Stellenwert zu geben wie der systematischen Kollaboration westlicher ukrainischer Nationalisten mit bewiesener ideologischer Verbundenheit.

 

Die Versuche der Geschichtsfälschung dieses professionellen Russland-Hassers und Kriegshetzers werden ausführlicher im 5. Beispiel unten ausgeführt.

 

Geschichtsfälschung trägt dazu bei, die «verwirrte Herde» zu überzeugen, dass unsere Handlungen ehrenvoll und richtig sind: «Eine durchgehende Geschichtsfälschung ist unabdingbar. Dadurch bekommen unsere Angriffe und Zerstörungen den Anschein als dienten sie dem Schutz und der Verteidigung vor großen Aggressoren und Monstern.» (Noam Chomsky)

 

 

Beispiele für Manipulationen, Geschichtsklitterung und Lügen von Richard Herzinger:

 

Lügen über die «russische Invasion der Ukraine»

 

Herzinger beschwert sich: «Wie der Westen immer noch die russische Invasion der Ukraine ignoriert»
Er bedauert, dass «Berlin immer noch nicht eingesteht, dass die Ostukraine von Russland besetzt ist»
Herzinger bastelt sich aus anonymen Quellen Beweise zusammen: «Beobachter in der Region melden, dass nur 10% der Kämpfer in Wahrheit örtliche Einwohner sind». Herr Herzinger sagt uns jedoch nicht wer die Beobachter sind und ob diese «Beobachter» eine Umfrage gemacht haben oder sich die 10%-Zahl aus den Fingern gesogen haben?

 

Damit versucht er seine Leserschaft zu überzeugen: «Bekannte (aber namenlose) und unabhängige Militärexperten schätzen die Zahl der russischen Truppen in der Ostukraine auf 10.000. Also warum nennen die verantwortlichen Politiker im Westen die Vorgänge in der Ostukraine nicht beim Namen – eine russische Invasion uns Besatzung!»

 

Vielleicht können die ihren Rechenkünsten nicht folgen, Herr Herzinger. Und wissen nicht, welche Zahlen sie benützen sollen! Hier die Zahlen: Die Zahl der Rebellen in der Ostukraine beläuft sich auf 42.500 (gemäss Stepan Poltorak, ukrainischer Verteidigungsminister). Die «Beobachter» reden von 10% örtlicher Kämpfer. So bleiben etwa 38.250 russische Soldaten in der Ostukraine. Die ungenannten, aber bekannten und unabhängigen Militärexperten reden von 10.000 russischen Soldaten in der Ostukraine.

 

Also, Herr Herzinger, jetzt bin ich auch verwirrt!

 

 

Richard Herzinger über die Verteidigung der «freien Welt»: Interventionen! Interventionen! Interventionen!

 

 

Herzingers Denkweise: «Kiew verdient jede Hilfe der freien Welt«. «Die Entsendung von US-Militärausbildern in die Ukraine wertet Moskau als Provokation. Dabei ist es das Mindeste, was der Westen für das Land tun kann – neben der Perspektive für einen Nato-Beitritt» … «Hätte der Westen nur in Syrien interveniert» …  «Wo sich der Westen zurückzieht, kehrt die Gewalt zurück».

 

Satire oder nicht? – Sie entscheiden!

 

 

Herzinger über die Feierlichkeiten zum russischen Siegestags

 

«Putin macht die Erinnerung erneut zum Schlachtfeld», so Herzinger: «Tatsächlich aber zielt die zynische Indienstnahme des antinazistischen Gedenkens durch den Kreml ihrerseits darauf, die Befreiung von der NS-Barbarei, wenn nicht ausschliesslich, so doch primär für Russlands Glorie zu reklamieren. Nicht nur soll damit die Rolle der Westmächte im Krieg gegen Hitler minimiert werden. Es soll – gemäss dem Diktum Putins, die Sowjetunion sei nichts anderes gewesen als das historische Russland unter anderem Namen – damit auch vergessen gemacht werden, dass inzwischen unabhängige Nationen der ehemaligen Sowjetunion wie die Ukraine nicht weniger unter der deutschen Okkupation gelitten haben und an ihrer Niederwerfung beteiligt gewesen sind als die Russen.»

 

Schauen wir mal, was Putin tatsächlich dazu gesagt hat: «Unsere gesamte Vielvölkernation hatte sich zum Kampf für das Vaterland erhoben» … «Wir ehren ebenso die Alliierten in dieser Koalition gegen Hitler. Wir sind den Völkern Grossbritanniens, Frankreichs und der USA für deren Beteiligung am Sieg dankbar» … «Wir sind dankbar für die Antifaschisten verschiedener Länder, deren selbstlosen Kampf als Guerillas und Untergrundkämpfer des Widerstands, einschliesslich in Deutschland selbst.»

 

Schon der letzte Absatz sollte Herzinger zu denken geben. Tut er aber nicht, denn er hat für die russische Nation nur Verachtung und Hass übrig.

 

 

Die Manipulationen Herzingers zu MH17

 

Herzinger zeigt keinen Respekt gegenüber den Opfern der Katastrophe, denn er «weiss»: (Welt.de) «Wie dreist Putin das Unglück instrumentalisiert»

 

Und er «weiss» auch, dass diese Tragödie ein Teil der Strategie Putins ist: «Die ersten Reaktionen Putins auf die Katastrophe der Malaysia Airlines in der Ukraine weisen darauf hin, dass er das schreckliche Ereignis in seine Strategie einbauen will: Putin als Friedensstifter.»

 

 

Während Putin eine gewissenhafte Untersuchung des Unglücks fordert, «weiss» Herr Herzinger, wer schuld war: «…doch weisen Indizien darauf hin, dass eine von prorussischen Separatisten abgefeuerte Boden-Luft-Rakete russischer Bauart das Flugzeug zum Absturz gebracht hat…»

 

Das Herkunftsland der Rakete, die angeblich von den Separatisten benutzt wurde, ist für Herzinger wichtig zu erwähnen. Er bezieht sich auf einen Bericht von Julia Smirnova, in dem sie – ist ja klar – den Rebellen die Schuld gibt. Ihr Beweis ist ein Video, das vermutlich abgehörte Gespräche der Rebellen Minuten nach dem Absturz zeigen.

 

Ich weiss echt nicht, ob die Tonaufzeichnungen in dem Video gefälscht sind oder nicht. Aber folgende Fakten machen das Audio/Video zur Anschuldigung einer Seite unbrauchbar:

 

  • Ein Bild, dass angeblich W. Garanin zeigt – in Wirklichkeit ist es Musa Khamzatov
  • Die Bilder von ‘Major’ und ‘Grek’ zeigen in Wahrheit ein und dieselbe Person. Die Stimme von Grek hat in der Aufzeichnung einen starken ostukrainischen Akzent. In Wirklichkeit spricht Grek akzentfrei und seine Stimme hört sich wesentlich jünger an.
  • Herausgeber des Videos/Audios ist der ukrainische Sicherheitsdienst SBU

 

Eine detailliertere Analyse des Videos finden Sie auf zerohedge.

 

Zu dem Vorwurf, dass Putin das Unglück für seine Strategie verwendet: Wie ich es sehe, sind die USA die einzigen, die das Unglück in ihre Strategie eingebunden haben. Sie haben die Tragödie verwendet, um auf unwillige Europäer Druck zu mehr Sanktionen gegen Russland auszuüben. Sieben Wochen nach der Katastrophe entschied sich die EU zu neuen Sanktionen gegen Russland.

 

 

Herzinger verfälscht russische und ukrainische Geschichte in Welt.de: Geschichte zweiter weltkrieg. Putins Antifaschismus ist Geschichtsklitterung

 

In seinem Buch «Kampf der Kulturen» beschreibt Samuel P. Huntington die Ukraine als «ein geteiltes Land mit zwei verschiedenen Kulturen. Die kulturelle Linie zwischen dem Westen und der Orthodoxie läuft mitten durch das Land. Der Westteil des Landes war mal bei Polen, mal bei Litauen und dann Österreich-Ungarn. Grosse Teile der Bevölkerung sehen sich als Teil der katholischen Ostkirche. Sie praktizieren orthodoxe Rituale, aber erkennen den Papst an. Seit jeher sprechen die Westukrainer ukrainisch und sind sehr nationalistisch orientiert. Das Volk der Ostukrainer war immer schon orthodox und russischsprachig. Russen machen 25% der ukrainischen Bevölkerung aus und 31% nennen russisch als ihre Muttersprache.»

 

Beschäftigt man sich mit den historischen Ereignissen in der Ukraine, so sollte man immer diese historischen Tatsachen (der zwei ukrainischen Kulturen) berücksichtigen. Herzinger ist das völlig egal: «Wie die Russen, so wurden auch die Ukrainer nach der Nazi-Ideologie als «Untermenschen» betrachtet. Ihr Schicksal war die Versklavung und Ausrottung…»

 

Er vergass zu erwähnen, dass die Nazis sehr wohl zwischen den beiden Kulturen unterschieden. Die Westukrainer bekamen als Slawen einen «verbesserten» Status im Gegensatz zu den russisch-orthodoxen Slawen. Die westukrainischen Nationalisten wussten das zu schätzen, sahen sie sich doch selbst als überlegene slawische Rasse («Kollaboration in der Ukraine im Zweiten Weltkrieg», Doktorarbeit von Gunter Friedrich, Uni Bochum)

 

Und Herzinger beschwert sich: «…in Teilen der westlichen Öffentlichkeit geistert die irre Meinung umher, dass die Mehrheit der Ukrainer oder die Ukraine insgesamt mit Nazi-Deutschland verbündet gewesen wäre…» Und: «…die wahre Geschichte der Ukraine während des Zweiten Weltkriegs wurde durch russische Propaganda verzerrt, und die Tatsachen über genauso umfassende russische Kooperation wurden verheimlicht…»

 

Herzinger versucht verzweifelt, die gelegentliche und vereinzelte russische Kooperation in den selben historischen Zusammenhang zu setzen, wie die Kollaboration der westukrainischen Nationalisten und ihnen damit die gleiche historische Bedeutung zu verpassen.

 

Er hat jedoch recht, dass nicht die gesamte Ukraine mit den Nazi-Besatzern zusammenarbeitete. Die nationalistischen Westukrainer unter der Führung der OUN (deren Eliten schon vor dem 2. Weltkrieg aus Nazi-Deutschland gefördert wurden) kollaborierten mit den Nazi-Besatzern. Anders gesagt: Die ideologischen Vorgänger der Maidan-Junta, die im Februar 2014 die gewählte Regierung stürzten, haben mit den Nazi-Besatzern zusammengearbeitet. Jazeniuk, in der Hoffnung, dass Deutschland nach dem 2. Weltkrieg immer noch das Gleiche sei, bat Deutschland um Hilfe im Kampf gegen die Russen, denn «wir erinnern uns alle sehr gut an den sowjetischen Einmarsch in die Ukraine und in Deutschland. Das darf nicht wieder passieren

 

Gunter Friedrich unterscheidet zwei Arten der Kollaboration: Politisch-ideologische und unpolitische. Die Kollaboration der ukrainischen Nationalisten hatte laut Friedrich politisch-ideologische Motive. Er schreibt dass die politische Ideologie der ukrainischen Nationalisten der Nazi-Ideologie sehr ähnlich war. Eine faschistische Bewegung, die die Homogenität eines Volkes über Rassenbiologie definierte – genau wie die Nazis.

 

Um seine falschen Geschichtsbehauptungen zu untermauern verwendet Herzinger folgende Beispiele als Beweis für «umfassende russische Kollaboration mit den Nazi-Besatzern»:

 

  • ‘die Lokot Republik’ von Kaminski
  • ‘ Prisoner Army’ von Vlasov
  • Stalins Nichtangriffspakt mit Hitler

Als Erstes müssen wir genau definieren, was mit Kollaboration gemeint ist. Die allgemein akzeptierte Definition der Kollaboration unter Historikern und Geschichtswissenschaftlern lautet: «…Zusammenarbeit zwischen der örtlichen Regierung und/oder der Bevölkerung mit den Besatzungskräften…»

 

Um seinem Argument der «umfassenden russischen Kollaboration» mehr Gewicht zu verleihen verwendet Herzinger zu seinen Zwecken den Nichtangriffspakt zwischen der Sowjetunion und Hitler-Deutschland vor dem 2. Weltkrieg. Eine echte Verdrehung der Tatsachen.

 

Er weiss, dass Kaminskis Lokot-Republik mit ihren gewaltsam rekrutierten 12.000 Mann (unwillige Rekruten wurde mit dem Tod oder ihre Verwandten mit Geiselnahme bedroht) und Vlasovs Gefangenen-Armee nicht ausreichen, um den ehrenvollen Kampf Russlands gegen die Besatzungsmacht der Nazis zu beflecken. Keine dieser Kollaborationen beruhte auf ethnischen Unterschieden oder einer rassenbiologischen Ideologie.

 

Herzinger behauptet, dass in der Lokot-Republik 1,7 Millionen Menschen lebten. Unsere Nachforschungen kamen auf 213.000 Einwohner. Wikipedia spricht von 581.000 Menschen.

 

Aber wie wir gelernt haben: Herzinger nimmt es mit der Geschichte nicht so genau.

 

 

 

Seit den Enthüllungen von Udo Ulfkotte wissen wir alle, wie korrupt die deutschen «Journalisten» der Systempresse sind. Benjamin Bidder von Spiegel Online ist einer der schlimmsten Betrüger im Pressewesen. «Sich die Frage zu stellen, woher man die Fakten hat, mit denen man sich seine Meinung bildet…ist oft sehr erhellend. Wer hat tatsächlich die Dinge gesehen, gehört, gefühlt, gezählt und bewertet, über die man eine Meinung hat?» (Walter Lippmann)

 

Genau diese Frage stellt sich mir und einer steigenden Zahl von Deutschen seit dem Beginn der Ukraine-Krise. Welche TATSACHEN, mit denen wir unsere Meinung bilden, präsentieren uns die deutschen Medien? Wer hat tatsächlich die Geschehnisse GESEHEN, GEHÖRT, GEFÜHLT, GEZÄHLT und DIE DINGE BEIM NAMEN GENANNT?
Nun, offensichtlich deutsche Journalisten und deren «Quellen». Aber wer sind diese Journalisten die uns die «Tatsachen», mit denen wir uns unsere Meinung bilden sollen, präsentieren? Was sind ihre Methoden und Ziele? Und das Wichtigste: Können wir ihren TATSACHEN vertrauen?

 

Walter Lippmann (1889-1974, US-Schriftsteller, einflussreicher Journalist und Berater für die Regierung von Woodrow Wilson) wurde von Noam Chomsky als der wichtigste amerikanische Journalist bezeichnet, ein grosser innen- und aussenpolitischer Kritiker. Er benutzte zur Aufgabenbeschreibung des Journalisten den Begriff GATEKEEPER (Pförtner, Wächter). Diese Wächter wählen die Fakten aus oder halten sie zurück. Und das wird dem Publikum als Nachricht eben serviert oder nicht serviert. Dieses Publikum bezeichnete Lippmann als die VERWIRRTE HERDE, die es mittels einer «spezialisierten Klasse von Verantwortlichen» zu zähmen gilt. Daher bieten diese Wächter zu einigen ausgewählten Themen eine verzerrte Wirklichkeit und konstruieren die Meinung der Leser. Lippmann sagt es frei heraus: «NACHRICHTEN UND WAHRHEITEN SIND NICHT DAS GLEICHE UND MÜSSEN DEUTLICH UNTERSCHIEDEN WERDEN.»

 

Es stellt sich heraus, dass unsere deutschen Journalisten genau diesen Ansatz verfolgen. Sie unterscheiden sehr genau zwischen Nachrichten und der Wahrheit, zumindest seit dem Beginn der Ukraine-Krise. Die deutschen Wächter präsentieren ihren Lesern eine sehr selektive Wirklichkeit der Ereignisse in der Ukraine und Russlands. Sie nehmen das was in ihre Geschichte passt und lassen nicht passendes weg. Und wenn ihnen das zur Konstruktion einer bestimmten Meinung nicht reicht – dann gibt es Lügen als Fakten.

 

In den nächsten Wochen werden wir einige dieser deutschen Wächter vorstellen. Mit Beispielen ihrer ausgewählten Wirklichkeit und glatter Lügen, die sie den Lesern als Nachrichten auftischen.

 

Wir beginnen mit Benjamin Bidder, dem Moskau-Korrespondenten von Spiegel Online. Benjamin Bidder, selbsternannter Russland-Freund, leistete 2001-2002 seinen einjährigen Zivildienst in St. Petersburg, Russland. Womöglich verliebte sich der damals 20-jährige Bidder zu dieser Zeit in das schwache Russland und die ums Überleben kämpfende Bevölkerung. Diese Liebe schlug später in Hass um, als Russland und seine Bevölkerung ihr Selbstvertrauen zurückgewannen. Ich bin jedoch kein Fachmann in Psychologie und das sollte ein Psychologe analysieren. 2008, nach dem Abschluss eines Wirtschaftsstudiums an der Universität Mannheim, wurde Benjamin Bidder von Spiegel Online als ihr POLITISCHER EXPERTE für russische und osteuropäische Angelegenheiten verpflichtet.

 

 

SEINE METHODEN ZUR ZÄHMUNG DER VERWIRRTEN HERDE:

 

  • Behauptungen aufstellen und keine Beweise liefern
  • Quellen angeben die keine Beweise haben
  • Fakten zu finden zur Unterstützung seiner vorgefassten Meinung
  • Fakten zu unterdrücken welche seine vorgefasste Meinung nicht stützen
  • Eine Sprache die die Schuld der Russen unterstellt, selbst wenn diese nicht verwickelt sind
  • Wenn oben genanntes versagt: Lügen, oder Quellen benutzen die lügen

 

Wenn selbst das Lügen nicht hilft, dann droht man der Leserschaft bei Nichtbefolgen der offiziellen Geschichte: Ihr seid in Gefahr, euch in Trolle zu verwandeln, Putin-Trolle – und damit werdet ihr zu Aussätzigen der Gesellschaft.

 

 

AUSGEWÄHLTE BEISPIELE DER MANIPULATIONEN UND LÜGEN VON BENJAMIN BIDDER

 

Nummer 1 Lügen und Manipulationen: Benjamin Bidder über getötete und entführte russische Journalisten in der Ukraine in Spiegel.de: Russische Reporter in der ukraine erschossen

 

Er behauptet, dass LifeNews Verbindungen zum russischen Geheimdienst hat. Liefert er Beweise? NATÜRLICH NICHT, ER LÜGT SICH’S EINFACH ZUSAMMEN!

 

Er zeigt kaum verhohlene Verachtung für die russischen Journalisten Igor Korneljuk und Anton Voloshin, von der ukrainischen Armee getötet wurden. Bidder bezichtigt die Journalisten der einseitigen Berichterstattung, des Separatismus, wenn diese von den Massakern der ukrainischen Armee berichten. Tatsache ist: Der Bericht eines Rebellen über das Massaker war nur ein Teil eines Berichtes, in dem es hauptsächlich um die Angriffe der ukrainischen Nationalgarde gegen Lugansk und seine Vororte ging und die allgemeine Situation in der Stadt.

 

In seinem Beitrag vom 19. Juni 2014 erwähnt Bidder kurz «zwei LifenNews-Kollegen, die ein paar Tage von ukrainischen Geheimdienstleuten befragt wurden.» In Wahrheit wurden die LifeNews-Journalisten Oleg Sidyakin und Marat Saichenko nahe Kramatorsk in der Region Donetsk von der ukrainischen Armee gefangen genommen. Sie bereiteten gerade einen Bericht vor. Eine Woche lang wurden Sidyakin und Saichenko von ukrainischen Behörden geschlagen und gefoltert, man verwehrte ihnen den Kontakt mit Verwandten, liess sie hungern und drohte ihnen mit dem Tod.
WO WAREN SIE, HERR BIDDER? VOM 18. MAI BIS ZU IHRER FREILASSUNG AM 25. MAI? NUR DURCH DIE EINMISCHUNG PUTINS UND LAWROWS UND MIT HILFE VON ZAHLREICHEN NGOs EINSCHLIESSLICH VON «REPORTERS WITHOUT BORDERS» WURDEN SIE ENDLICH BEFREIT. MAN KÖNNTE DOCH ERWARTEN, DASS DER MOSKAU-KORRESPONDENT VON SPIEGEL-ONLINE EIN PAAR ZEILEN ZU DEM SCHREIBT, WAS DIEW GANZE WOCHE DAS THEMA NUMMER 1 IN DEN RUSSISCHEN MEDIEN WAR. HERR BIDDER SCHWIEG DAZU ABER WÄHREND DER GANZEN WOCHE.

 

Weder in diesem Artikel noch sonst wo erwähnte Herr Bidder einen früheren Vorfall mit zwei weiteren LifeNews-Reportern (Yulia Shustraya und Michail Pudovkin). Diese wurden auf rüde Art von bewaffneten und maskierten Leuten gefangen genommen und am 25. April 2014 dem ukrainischen Sicherheitsdienst SBU überstellt. Der SBU beschlagnahmte ihre gesamte Ausrüstung und ihre Handys. Die Journalisten wurden dazu aufgefordert, das Land unverzüglich zu verlassen und wurden wegen «parteilicher Berichterstattung» für drei Jahre aus der Ukraine verbannt.

 

Nummer 2 – Lüge: Benjamin Bidder über das Odessa Massaker: Spiegel.de. «Ukraine. Die Retter der Brandstiftung in Odessa»

 

Bidder präsentiert der deutschen Leserschaft Nicht-Nachrichten als Nachrichten: Es gab in Odessa ein paar Leute, die den Menschen in dem Flammeninferno helfen wollten. Aber das war nicht die Nachricht, Herr Bidder! Die Nachricht war, dass Pro-Maidan-Faschisten das Gebäude anzündeten, nachdem sich Anti-Maidan-Aktivisten dort vor dem Mob in Sicherheit gebracht hatten. Und die Nachricht war: Die Maidan-Aktivisten haben auf sie geschossen und sie geschlagen als diese versuchten, den Flammen durch die Fenster zu entkommen. ABER WIR ERINNERN UNS: MAIDAN-UNTERSTÜTZER ALS MÖRDER PASSEN NICHT IN DIE SPIEGEL ONLINE-GESCHICHTE.

 

Bidder deutet in seinem Bericht an, dass die in dem Gebäude gefangenen Menschen den Brand selbst gelegt hätten. Er verweist dabei nur auf einen Maxim, den er nach dem Massaker in Odessa interviewte. MIT VERLAUB, HERR BIDDER, DAS GLAUBE ICH EINFACH NICHT!

 

Er behauptet weiter, dass die Gegner des Maidan-Protests (er nennt sie Russenfreunde) bewaffnet gewesen wären. Das ist eine glatte Lüge! Videos und Fotos zeigen, wer Waffen benutzt hat: Die ukrainischen Pro-Maidan-Mörder von Odessa. ABER DAS PASST NICHT IN DAS BILD VON SPIEGEL-ONLINE UND BENJAMIN BIDDER.

 

Nummer 3 – Manipulation und Lüge: Benjamin Bidder über die MH17-Tragödie in Spiegel.de: Malaysia Airlines, Mh17. Russlands Reaktionen auf den Flugzeugabsturz

 

Nicht einmal die MH17-Tragödie, bei der 298 Menschen ums Leben kamen, ist vor Benjamin Bidder sicher. Auch hier zeigt er wieder nur Verachtung für die Toten und lügt über den Vorfall dass sich die Balken biegen.
Benjamin schreibt im Untertitel, Putin behaupte zu wissen, dass die ukrainische Regierung das Flugzeug abschoss.
TATSACHE IST: PUTIN HAT NUR EINE UNABHÄNGIGE INTERNATIONALE UNTERSUCHUNG GEFORDERT.

 

Nummer 4 – Manipulation und Lüge: Benjamin Bidder über ein russisches Strategiehandbuch zur Annexion von Teilen der Ukraine inSpiegel.de: Ukraine. Kreml soll die Krise langfristig vorbereitet haben

 

Er behauptet, es gäbe ein Strategiehandbuch der Regierung zur Annexion der östlichen und südlichen Gebiete der Ukraine. Liefert Benjamin Bidder Beweise? NEIN. Er benutzt eine Quelle (Nowaja Gazeta) die auch keine Beweise hat. NACH DEM MOTTO: EINE LÜGE DIE AUF EINER GEHALTLOSEN QUELLE BERUHT IST GLAUBWÜRDIGER.

 

Die Quelle von Bidder ist die «Nowaja Gazeta». «Nowaja Gazeta» hat jedoch nie behauptet, dass ein solches strategisches Handbuch existiert. In einem Artikel vom 24. Februar wird jedoch nur ein russischer Geschäftsmann (Malafejew) erwähnt und «ein paar andere Leute», die die Situation in der Ukraine analysierten. Nur zur Erinnerung: Malafejew ist oder war nie Mitglied der russischen Regierung. Und er behauptet, dass er nie an einer derartigen Analyse – wenn es sie überhaupt gibt – mitgemacht habe.
DAS IRRE AN DER SACHE: BENJAMIN BIDDER WILL MIT SEINEM BERICHT DEM PUBLIKUM UNTERJUBELN, DASS ES IN RUSSLAND AN DER TAGESORDNUNG SEI, DASS GESCHÄFTSLEUTE FÜR DIE RUSSISCHE REGIERUNG STRATEGISCHE HANDBÜCHER SCHREIBEN UND DIE REGIERUNG DIESE ALS RATGEBER FÜR INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN BENÜTZE. LOOOOGISCH; HERR BIDDER!

 

Benjamin behauptet, dass der Herausgeber der «Nowaja Gazeta» die Echtheit des strategischen Handbuchs bestätigt habe. Aber nicht einmal «Newsweek», die am 25. Februar über die gleiche Geschichte schrieb, konnte die Echtheit unabhängig bestätigen.

 

Nummer 5 – Manipulation und Lüge: Benjamin Bidder über Putin-Trolle und die «Insider»-Beichte in Spiegel.de: Russische Trollfabrik. Insiderin Ludmilla Sawtschuk im Interview

 

Das ist meine Lieblingsgeschichte, Herr Bidder! Überall Putin-Trolle!

 

Seine Behauptung im Untertitel, dass Ludmilla Sawtschuk eine Insiderin sei, ist eine Lüge. Sie hätte sich entschieden, aus ihrer Arbeit als Putin-Troll in einer St. Petersburger «Troll-Fabrik» auszusteigen. Tatsache ist: Ludmilla ist eine Journalistin, die Karriere machen will. Dazu forschte sie «undercover» in einem St. Petersburger Service Center (davon gibt es hier in Deutschland eine Menge. Menschen werden dafür bezahlt, Inhalte für Internet-Firmen zu schreiben, um die Trefferliste der Suchmaschinenfunktion für Google zu optimieren)

 

Er faselt von «geheimen Putin Troll-Häusern». Ich frage mich, warum eine geheime Putin Troll-Fabrik eine liberale Journalistin anheuern sollte. Das kaufe ich Ihnen nicht ab, Herr Bidder!
WENDEN WIR EINMAL DIE METHODEN UND DIE LOGIK VON BIDDER AN: WELCHE BEWEISE GIBT ES DAFÜR, DASS NICHT BIDDER LUDMILLA FÜR DIESE UNDERCOVER-AKTION ANGEHEUERT HAT? UM BEWEISE FÜR SEINE VORGEFERTIGTE MEINUNG ZU ERHALTEN?

 

Untesrtützung für Newsfront

 

 


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