Die Konfrontation zwischen Russland und den USA wird sich in den nächsten Jahren verschärfen

   Дата публикации: 30 июня 2015, 22:28

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Quelle: RISS, Erstrerscheinung und Übersetzung: fit4Russland

 
Diese Meinung vertritt im Interview für den TASS Korrespondenten Alexander Tsyganow der Direktor des Russischen Institutes für strategische Forschungen RISS Leonid Reschetnikow.

 

«Die USA verlieren ihre Position der weltweiten Führung, es ist offensichtlich. Russland hat sich sogar unter den Bedingungen der Sanktionen gefestigt, welche nicht so gegriffen haben, wie es die amerikanische Regierung geplant hatte. Unsere Abkommen und Verträge mit China sprechen auch für das, dass es auf der Welt noch ein zweites, drittes Machtzentrum gibt. Das heisst, die Einpolarität ist verloren.»

 

Seiner Meinung nach haben die Amerikaner das verstanden, aber sie sind «krankhaft» überzeugt von der Mission zur Führung der Welt, zur Rettung der Welt und der Demokratie wie sie sie sehen. «Es ist bei ihnen wirklich «krankhaft» -meint der russische Experte. — Und da der Prozess der Bildung einer multipolaren Welt weiterhin den weiteren Ausbau unserer Zusammenarbeit mit China vorsieht, eine langsame aber stetige Stärkung der BRICS, den Ausbau des Eurasischen Projekts, die Erweiterung der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit etc., versuchen sie, diesen Prozess zu stoppen. Und sie zielen mit ihren Attacken vor allem auf Russland. »

 

Die USA meinen, Erfolge erzielen zu können, indem sie «Fenster» entlang der russischen Grenze installieren – in der Ukraine, den baltischen Ländern, im Kaukasus, sagt Reschetnikow.

 

«Die entscheidenden Jahre, welche den Erfolg oder Misserfolg dieser Strategie zeigen werden, sind die Jahre nach Obama, — sagt Reschetnikow weiter. — Man muss davon ausgehen, das ein zwei Jahre nach Obama, die neue US-amerikanische Regierung weiter krankhaft versuchen wird, Russland politisch zu schwächen. Sie werden es offensiver angehen, als es Obama tat. Und dieses wird sehr hart ausfallen können.»

 

«Das versteht man in vielen wichtigen Länder so, -erklärt unser Gesprächspartner.- Wir waren zum Beispiel in China und sprachen dort mit unseren chinesischen Kollegen. Sie verstehen dort sehr gut, dass die Schläge die gegen Russland geführt werden, ja geradezu die Existenz der multipolaren Politik weiter fördern. Die Chinesen schauen sehr interessiert wie wir den amerikanischen Druck ertragen und standhalten.»

 

China geht in die zweite Etappe der Reformen über, der Erschaffung eines neuen Marktes — erinnert der RISI Chef. Für den Erfolg und die Realisierung dieser Reformen müssen die Chinesen «aktiv hinausgehen», stossen dabei aber auf sehr starken Widerstand der USA, der EU und anderer globaler Spieler. Diesen Widerstand alleine zu überwinden ist sehr schwierig, deshalb bieten sie sich in verschieden Projekten wie zum Beispiel im eurasischen Projekt oder dem Projekt «Seidenstrasse» an um zu kooperieren und zu integrieren, denn im Zusammenschluss ist es einfacher auf dem Weg des Wirtschaftsaufstiegs und der weltweiten Wirtschaftsexpansion.

 

«Solche Vorschläge und Tatsachen zeugen gerade davon, dass China nicht alleine bleiben will in seinem Kampf für seine Reformen, — betont Reschetnikow. — So haben wir eine Partnerschaft mit ihnen und manchmal sogar ein Bündnis.»

 

Was Russland betrifft, werden wir in der nahen Zukunft vor einer «weiterhin zivilisierten Wahl stehen: Ob wir den Weg einer eigenen, russischen Zivilisation-Gesellschaft gehen, oder ob wir probieren zu kopieren, in eine andere Welt hinein zu passen», sagt der Experte. «Die endgültige Wahl ist noch nicht entschieden, — fügt Reschetnikow hinzu. — Wir müssen das Missverständnis losbekommen und erkennen, dass die aktuelle Verschärfung des Kampfes auf der ganzen Welt — nicht unser Fehler ist. Nein, dies ist aufgrund der Tatsache, dass wir als Nation, als Zivilisation – anders sind. Anders als der kollektive West, welcher von den USA angeführt wird. Wir sind anders geschaffen, wir werden anders bleiben und wir werden niemals so werden wie «sie».

 

«Das ruft auf der Gegenseite eine Gegenreaktion hervor: Warum sind sie anders, warum sind sie so, lasst uns sie so und so machen und wenn nicht, lasst sie uns in Abschnitte teilen, auf Abschnitte von zwanzig dreissig Republiken, und diese werden klein sein und führen unser zivilisatorisches Bewusstsein — gibt Reschetnikow an. — Und wenn sie immer noch nicht in unserer Gesellschaft passen, lasst uns ihren Präsident entfernen, wir teilen das Land, wir teilen sie in kleine Punkte und die Punkte werden wir dann als neue Ära einführen. Gerade auch deshalb werden die nächsten zwei bis drei Jahre eine Prüfung für Russland.»

 

 

 

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