Plant Washington mit einem 2. «Unternehmen Barbarossa» einen Krieg gegen Russland?

Дата публикации: 19 Июнь 2015, 12:14

 

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Am 22. Juni 1941 startete Hitler mit rund vier Millionen Soldaten das «Unternehmen Barbarossa» gegen die Sowjetunion; das war vermutlich der grösste Überfall, den jemals ein Staat gegen einen anderen unternommen hat. Sein ehrgeiziges Vorhaben, die Sowjetunion zu erobern und sich damit «Lebensraum im Osten», Bodenschätze und Arbeitssklaven zu verschaffen, schlug jedoch fehl. Bereits 130 Jahre vorher war auch Napoleons Feldzug gegen das zaristische Russland gescheitert. Plant Washington, die Fehler Napoleons und Hitlers zu wiederholen? Die Feindseligkeit gegenüber Russland und das Säbelrasseln (des Westens) sollten uns alle aufschrecken.

 

Von Stephen Lendman, Quelle: Globalresearch, Übersetzung: Luftpost

Quellenangabe: Fit4russland

 

 

Die vielen Militärmanöver der Streitkräfte der USA und der NATO vor der Türschwelle Russlands sind reine Provokationen

 

Sie finden mit verstörender Regelmässigkeit statt, und BALTOPS ist nur das bisher letzte. Am Freitag, dem 5. Juni, hat die NATO in der Ostsee mit zahlreichen Kriegsschiffen und Kampfjets aus 17 Staaten das Marinemanöver BALTOPS gestartet, das bis zum 20. Juni dauern wird. «Mit diesem Manöver demonstriert die NATO ihre Entschlossenheit, die Region Ostsee zu verteidigen und dabei auch mit nicht der NATO angehörenden Partnern zusammenzuarbeiten. Neben 14 NATO-Verbündeten nehmen in diesem Jahr auch die Partnerstaaten Finnland, Schweden und Georgien mit insgesamt 5.600 Soldaten daran teil.» Der Kommandeur der Naval Striking and Support Forces der NATO, (US-)Admiral James Foggo, erklärte: «Dieses Manöver bietet eine wichtige Gelegenheit, die Fähigkeit zur Zusammenarbeit der Streitkräfte des Bündnisses mit Streitkräften unserer Partner zu verbessern und die Sicherheit der Region zu erhöhen.» Washington und die NATO organisieren Kriegsspiele gegen Russland, China und den Iran, obwohl von diesen Staaten keinerlei Bedrohung für sie ausgeht; nur die USA, die NATO und Israel gefährden den Weltfrieden.

 

 

Kriegsvorbereitung

 

Ich habe bereits in einem früheren Artikel die Frage gestellt, ob die US-beherrschte NATO einen Krieg gegen Russland plant – mit dem irren Risiko, dass sich daraus eine atomare Konfrontation entwickeln könnte. Dass sich die Anzeichen dafür mehren, sollte uns allen grosse Sorgen machen. Die von den US-Streitkräften dominierten, provozierenden Militärmanöver in der Nähe der russischen Grenzen dienen vermutlich bereits der Kriegsvorbereitung.

 

Den gleichen Zweck verfolgt auch ein ständig auf Russland niedergehendes Trommelfeuer von Lügen, für das Maria Harf, die Sprecherin des US-Aussenministeriums, auch noch bezahlt wird. «Russland trägt die direkte Verantwortung für alles, was in der Ukraine geschieht,» behauptet sie, obwohl sie keinerlei Beweise dafür vorlegen kann und drei ihrer Finger dabei auf Washington und seine kriegslüsternen Verbündeten zeigen. Frau Harf wirft ausserdem ständig den «russischen Separatisten» die Kriegsverbrechen vor, die täglich von aggressiven Kiewer Regierungstruppen mit voller Unterstützung der USA begangen werden.

 

 

Russland ist der eigentliche Friedenswahrer auf dem europäischen Kontinent. Die USA und ihre Handlanger in Kiew wollen Krieg

 

Am 28. Mai hat Alexander Vershbow, ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums, der jetzt offiziell Stellvertretender NATO-Generalsekretär, in Wahrheit aber Chef des NATO-Generalsekretärs ist, erneut die grossen Lügen über Russland wiederholt, mit denen er schon lange hausieren geht:

 

  • Russland «habe die Krim widerrechtlich annektiert».
  • Russland «untergrabe den Frieden in der Region».
  • Russland «habe den Krieg in der Ostukraine angezettelt».
  • Russland «unterstütze die Kämpfer der Donbass-Milizen mit Waffen – auch mit modernen schweren Waffen – mit Soldaten und Ausbildungsmassnahmen».
  • Die Ukraine sei durch «die Aggressivität Russlands» destabilisiert worden. Das stimmt natürlich nicht! Alle Welt weiss doch, dass es keine russische Aggression gab.
  • Russland «drohe oder wende Gewalt an, um seine strategischen Ziele zu erreichen».

 

Diese Behauptungen sind natürlich falsch. Vershbow sagte auch: «Wir stärken die NATO, um unsere Verbündeten vor Russland zu schützen» – Im Klartext bedeutet das die Vorbereitung eines Krieges gegen Russland. Wladimir Putin wies vor seinem Besuch in Italien die westlichen Verleumdungen von «der Aggression Russlands» mit folgenden Bemerkungen zurück: «Nur ein Irrer kann sich vorstellen, Russland könnte plötzlich die NATO angreifen.»

 

Ich denke, einigen (osteuropäischen) Staaten geht es nur darum, den Menschen Angst vor Russland einzujagen. Sie wollen die Rolle von Frontstaaten spielen, um militärische, wirtschaftliche, finanzielle und sonstige Unterstützung zu erhalten.» Russlands Militärpolitik sei weder «auf globale Vorherrschaft gerichtet, noch offensiv oder aggressiv,» betonte er, und deshalb unterhalte es auch keine Militärbasen im Ausland. Moskau strebe Abrüstung an, während Washington das genau Gegenteil beabsichtige. «Ich lade Sie ein, auf einer Weltkarte alle US-Militärbasen zu markieren,» sagte er. «Dann können Sie den Unterschied zwischen Russland und den USA sehen.»

 

Die Militärausgaben der NATO-Staaten seien zehnmal so hoch wie das Gesamtbudget Russlands. Ausserdem installiere Washington neue Basen und so genannte «Antiraketenund Radarsysteme auf europäischem Territorium und auf See» und ignoriere damit die Warnungen Russlands vor der fortschreitenden Aushöhlung der internationalen Sicherheit.

 

Nicht Russland, die USA hätten sich unter George Bush aus dem ABM-Vertrag zurückgezogen; Moskau habe seine Raketen zur Abwehr von Interkontinentalraketen vertragsgemäss reduziert. Der ABM-Vertrag war nach Putins Meinung «der Eckstein des internationalen Sicherheitssystems». «Alles, was wir tun, geschieht nur als Reaktion auf die gegen uns gerichteten Bedrohungen,» erklärte Putin. «Unsere Gegenmassnahmen bleiben auf die Wahrung der Sicherheit Russlands beschränkt.»

 

Ende Mai hat Putins Sprecher Dmitri Peskow die Bedrohung, die von der möglichen Stationierung von Komponenten des US-Raketenabwehrschildes in der Ukraine ausginge, so kommentiert: «Das würden wir als ernsthafte Bedrohung für die Russische Föderation ansehen. Wenn die Ukraine in das Raketenabwehrsystem einbezogen würde, müsste Russland zu seiner Sicherheit entsprechende Gegenmassnahmen treffen.»

 

 

Die Ukraine bleibt ein gefährlicher globaler Brennpunkt

 

Auf einer ausserordentlichen Sit — zung des UN-Sicherheitsrates am Freitag berichtete der russische Gesandte Witali Tschurkin über wiederholte Verletzungen des Minsker Waffenstillstandsabkommens durch die Streitkräfte Kiews. «Die OSZE-Beobachter sollten nicht nur die Verstösse gegen die Waffenruhe zählen, sondern auch feststellen, von wem sie ausgehen, und wer darunter leidet – ob sie gegen Zivilisten oder Militäreinheiten gerichtet sind, die mit Artillerie auf Wohngebiete schiessen,» sagte er.

 

Noch vor dem G7-Gipfel am 7. und 8. Juni in Deutschland hat Obama Poroschenko versichert, die USA würden «die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine verteidigen». Er machte Russland und die Freiheitskämpfer im Donbass für die schweren Verbrechen der Kiewer Truppen verantwortlich. Auch Samantha Powers, die Gesandte der USA bei den Vereinten Nationen, machte auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Freitag Russland wieder heftige, aber unberechtigte Vorwürfe – wie sie das immer tut.

 

Washington will Putin unbedingt mit einem Regimewechsel aus seinem Amt vertreiben und Russland durch ein prowestliches Marionettenregime seiner Souveränität und seiner Unabhängigkeit berauben. Dafür riskieren die USA sogar einen Dritten Weltkrieg.

 

Stephen Lendman lebt in Chicago. Er ist über lendmanstephen@sbcglobal.net zu erreichen. Ein neues Buch, an dem er als Herausgeber und Autor mitgewirkt hat, trägt den Titel «Flashpoint in Ukraine: US Drive for Hegemony Risks World War III» (Brennpunkt Ukraine: Die USA riskieren mit ihrem Streben nach Weltherrschaft den Dritten Weltkrieg, s. dazu auch http://www.claritypress.com/LendmanIII.html. Lendman betreibt den Blog http://sjlendman.blogspot.de/ und das unter Progressiveradionetwork.com gesendete Radioprogramm Progressive Radio News Hour. Weitere Infos über den Autor sind aufzurufen unter Tlaxcala-int.org

 

 

 

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