Ukraine: Totaler Ausverkauf für die Finanzoligarchie

Дата публикации: 11 Июнь 2015, 12:41

Jazenjuk-Biden

Jazenjuk und Biden. Bild: kmu.gov.ua

 

Weil der ukrainische Staat finanziell kollabiert, sollen hunderte ukrainische Staatsbetriebe verkauft werden. Kiew braucht das Geld vor allem für die Fortführung des Kriegs gegen die Rebellen im Donbass um somit auch diesen Teil des Landes an die internationale Finanzoligarchie verscherbeln zu können.

 

Von Marco Maier

Quelle: Contra Magazin

 

Am 12. Mai 2015 beschlossen die politisch Verantwortlichen in Kiew den Verkauf von über 300 Staatsunternehmen. Insgesamt sollen jedoch bis zu 1.200 Betriebe verscherbelt werden, damit das Regime weiterregieren und den Krieg fortführen kann. Der angestrebte Endsieg wird damit sehr teuer erkauft.

Premierminister Arsenij Jazenjuk intensiviert derzeit seine Lobbyarbeit in den USA. Die «amerikanischen Freunde» sollen auch weiterhin ordentlich Dollars locker machen, um so der Oligarchenriege in Kiew finanziell den Rücken zu stärken. Immerhin kann man ja nicht zuerst einen Regime-Change anleiern und dann die Füße hochlegen. Dass dabei das Motto «Wer zahlt, schafft an» gilt, ist den Politmarionetten in Kiew ohnehin egal. Hauptsache sie können sich weiter auf Kosten der Ukrainer bereichern.

 

Den derzeitigen Informationen zufolge schätzt der Staatsfonds, der die Mehrheitsbeteiligungen und die staatlichen Unternehmen verwaltet, den Aktienwert auf etwa 135 Millionen Euro. Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes hingegen geht von einem Gesamtwert in Höhe von rund 680 Millionen Euro aus – knapp dem Fünffachen. Damit wird klar, was das installierte Marionettenregime will: Die Ukraine völlig unter Wert an die US-dominierte internationale Finanzoligarchie verscherbeln.

 

Schon jetzt läuft der Ausverkauf von Agrarland an Monsanto & Co auf Hochtouren. Nun folgen Bergbaukonzerne, Energieversorger und sogar Häfen. Quasi der vorgezogene Sommerschlussverkauf eines ganzen Landes – nimm 5, zahl 1 oder so… Und das Ganze nur, um noch ein paar Jährchen ordentlich abzukassieren, sodass man sich danach einen gemütlichen Ruhestand in Übersee leisten kann. Was mit den Menschen passiert, ist denen völlig egal.

 

Angesichts dessen, dass viele der zum Verkauf vorgesehenen Betriebe im umkämpften Ostteil des Landes liegen, wird der Ruf zum «totalen Krieg» und dem Pathos vom Endsieg gegen die Rebellen verständlich. Das Geld wird für die Kriegsmaschinerie gebraucht, um damit auch noch die letzten Reste des Landes verscherbeln zu können. Somit wird auch klar, weshalb die Westpolitiker einen derart harten Kurs gegenüber Russland fahren. Auch dort soll ein Regime-Change durchgeführt und das komplette Land ausverkauft werden.

 

 

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