Sergej Lawrow: Kiew hat etwas bezüglich des Abschusses der MH 17 zu verheimlichen

Дата публикации: 07 июня 2015, 12:54

Sergej_Lawrow
Quelle: mid.ru
Stellungnahme der Pressestelle des russischen Aussenministeriums zu den in den USA verbreiteten Lügen bezüglich der Ursachen des Absturzes der malaysischen Boeing
03-06-2015

 

Das Aussenministerium Russlands findet die gestrige Erklärung der stellvertretenden offiziellen Sprecherin des US-Aussenministeriums, Marie Harf, frappierend, die wieder unbegründet behauptete, dass das Flugzeug der Malaysia Airlines im Juni des vorigen Jahres von dem Territorium abgeschossen worden wäre, das vom südostukrainischen Volksheer kontrolliert wird. Auf dieser sturen Position steht die US-Administration seit den ersten Tagen nach dieser Katastrophe, ohne auf immer neue Beweise für das Gegenteil zu achten.

 

Diese Behauptungen sind besonders unbegründet angesichts der jüngsten überzeugenden Pressekonferenz von Vertretern des Konzerns Almas-Antei am 2. Juni. Frappierend ist auch, dass das US-Aussenministerium so entschlossen behauptet, dass die ukrainischen Streitkräfte an dieser Katastrophe nicht beteiligt gewesen seien, als wäre jeder ukrainische Raketenkomplex Buk schon damals von einem US-amerikanischen Instrukteur beobachtet worden.

 

Russland rief von Anfang an zu einer allumfassenden und fairen Ermittlung der Umstände der Boeing-Tragödie auf. Falls die USA über Angaben der objektiven Kontrolle von Satelliten oder Präventionssystemen AWACS verfügen, dann sollten diese Angaben veröffentlicht werden. Das gilt auch für Aufnahmen von Gesprächen zwischen ukrainischen Fluglotsen und Militärs. Unsere Aufrufe zur Veröffentlichung dieser Gespräche werden stets ignoriert. Auch viele andere Fragen bleiben ohne Antwort. Das beweist abermals, dass Kiew etwas zu verheimlichen hat.

 

Bedauernswert ist auch, dass das US-Aussenministerium die Einwohner der Donbass-Region immer wieder erniedrigend «Separatisten» nennt, die wegen der repressiven Politik der Kiewer Behörden um ihre zivilen, politischen und wirtschaftlichen Rechte sowie um ihre Leben selbst kämpfen müssen. Die amerikanische Seite scheint die Geschichte ihres eigenen Freiheitskampfes vergessen zu haben, denn sie will die legitimen Rechte anderer Völker nicht anerkennen.

 

 

Mehr zum Thema:

 

Der Spiegel hat sich mittlerweile von Bellingcat distanziert: Interview zu angeblichen MH17-Manipulationen durch Russland:»Bellingcat betreibt Kaffeesatzles».

 

Techniker Jewgen Agapow sprach mit Pilot, der die Boeing 777 abschoss

 

Quelle: derstandard.at
Angesichts zunehmender Spekulationen um den Abschuss der Passagiermaschine MH17 im Kriegsgebiet Donbass vor fast einem Jahr hat Russland den Namen eines mutmaßlichen Zeugen veröffentlicht. Ein ehemaliger ukrainische Militärangehörige habe bei einem Lügendetektortest frühere Aussagen bekräftigt, dass die Maschine von einem Kampfjet des Typs Suchoi SU-25 abgeschossen worden sei.

 

Das teilte die nationale Ermittlungsbehörde am Mittwoch in Moskau mit. Der 22 Jahre alte Jewgen Agapow hatte zudem den Namen des ukrainischen Kampfpiloten genannt, der die Maschine am 17. Juli abgeschossen haben soll. Es würden aber auch andere Versionen geprüft, sagte Behördensprecher Wladimir Markin. Er reagierte damit auf Äußerungen russischer Rüstungshersteller, die am Vortag wiederum den Verdacht untermauert hatten, die MH17 sei von einer Rakete des bodengestützten Luftabwehrsystems Buk abgeschossen worden.


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