Die Welt aus Sicht der Amerikaner. Jewgenij Fedorow

   Дата публикации: 03 июня 2015, 14:58


Jewgenij Alexandrowitsch Fedorow – russischer Politiker, Abgeordneter der russischen Staatsduma (1993-1996, ab 2003 — ), Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftspolitik und Unternehmertum der Staatsduma der Russischen Föderation,  Mitglied des  Zentralrats von „Einiges Russland“, Doktor der Wirtschaftswissenschaften und Koordinator der Organisation „Befreiungsbewegung“. Staatsrat der Russischen Föderation.

 

Lasst uns mal die Welt mit den Augen der Amerikaner betrachten: den geplanten Blitzkrieg und das Abenteuer mit dem Staatsstreich in der Ukraine setzten sie erfolgreich in den Sand. Sie planten den Konkurrenten Russland und den Putin als den Träger des friedlichen Prozesses der Freiheitsbewegung  von der Weltarena zu verdrängen. Mit der Freiheitsbewegung ist die Befreiung von der unipolaren und kolonialen US-Weltordnung. Es klappte nicht! Ergo – was hat das zu bedeuten? Werden sie den Rückzug antreten? Nein!

Der Rückmarsch bedeutet für sie letztendlich den Verlust der Staatlichkeit. Schaut mal – an der russischen Seite sind  bereits China und Indien. Und das ist bereits mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Es wurde also viel schlimmer, als sie planen konnten. Das heißt aber, dass sie jetzt keine andere Wahl haben, wie den Druck zu erhöhen. Gleichzeitig dürfen sie ihre eigenen Verbündeten und auch die Länder der Dritten Welt nicht verschrecken. Deshalb müssen sie das Spiel mit guter Miene mitspielen. Im Hintergrund aber die militärische Komponente auf volle Touren bringen. Den Schein erschaffen, dass sie keinen Einfluss auf Kiew haben. Genau das können wir derzeit beobachten. Wir haben quasi gute Amerikaner, auf die Kiew nicht hören will. Gleichzeitig wird dem Kiew das Kommando erteilt, die Lage weiter zuzuspitzen. Warum?

Weil wenn sie das Problem mit dem Donbass nicht kurzfristig lösen – innerhalb von nächsten 6 Monaten oder einem Jahr, so wird sich das Kiewer Regime nicht mehr halten können. Die Junta und die Faschisten werden weggeputscht. Automatisch. Das gleiche Szenario spielte sich in der Gegend auch im Zweiten Weltkrieg. 1941 wurden die deutschen Panzer mit Blumen begrüßt. 1942 – 1943 haben zum Teil die gleichen Menschen, als Partisanen auf dieselben Panzer und die Faschisten geschossen.

Der Prozess der Aufarbeitung der realistischen  Wahrnehmung bei der ukrainischen Bevölkerung ist unausweichlich. Die Amerikaner wissen das. Deshalb müssen sie das Donbass-Problem sehr zeitnah in ihrem Sinne lösen. Noch in dem laufenden Jahr. Deswegen rechnen wir damit, dass sie nochmals versuchen werden die militärische Karte auszuspielen. Sie wissen nur noch nicht – wie sie es tun sollen. Sie werden versuchen die Situation hochzuschaukeln. Für die Kiewer Junta ist eh der einzige Weg. Sie sind in Panik, die sie nicht verstecken können, weil die verstehen was ihnen blüht, wenn sie in diesem Jahr nicht Herr der Lage im Sinne von USA werden. Entweder wird ihnen der Prozess gemacht, oder sie werden sich auf die Flucht begeben, oder politisches Asyl in den Staaten bekommen – obwohl dort niemand auf sie wartet.

Die Amerikaner werden sie dann doch womöglich ausliefern, wie sie es mit den Georgiern getan haben, die in den Konflikt mit Russland involviert waren. Das alles wissen sie. Und deshalb sind sie in einer verzwickten Lage. Einerseits kommt aus USA: „Ihr seid selbst schuld, dass ihr nicht gegen Russland kämpft“. Andererseits ist Kiew in Panik, weil die in einer Sackgasse landeten. Diese Situation haben wir heute vorliegen. Wir müssen diese Zeit praktisch abwarten. Genauer gesagt – diese Zeit überleben. Natürlich, ohne dass wir uns vom Donbass abwenden. Einige Monate überleben, damit diese faschistische Junta in Kiew gestürzt wird.

 

 

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