Historikerin Veronika Krascheninnikowa über die Verbindungen zwischen dem Dritten Reich und den USA

Дата публикации: 26 мая 2015, 16:12

Verronika Krascheninnikowa, russische Historikerin und Politologin, Mitglied der Gesellschaftlichen Kammer Russlands und Direktorin des unabhängigen Institut für außenpolitische Forschungen und Initiativen spricht über alte und neue Nazis und über ihre Rolle in den Farbenrevolutionen.

 

 

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Veronika Kraschenikowa befasst sich seit Jahren mit den aus Übersee gesteuerten Farbenrevolutionen. Sie ist davon überzeugt, dass die Ideologie des Nationalismus für die Ukraine über längere Zeit zielgerichtet gepflegt wurde. — Das Problem besteht darin, dass die USA heute bereit sind, Nazis gegen Russland einzusetzen, so wie das Dritte Reich in den 40er Jahren gegen die Sowjetunion gekämpft hatte.

Die ganze Zeit machten diese Menschen etwas weiter, in deren Umständen, in deren sie existiert haben. sehen Sie 22 jährige Katerina Tschumatschenko, die Frau des Ex-Präsidenten der Ukraine Viktor Juschtschenko. Ihre Hand liegt auf dem Schulter von Jeane Kirkpatrick, Ex-US- Botschafterin bei der UNO in der Amtszeit von Ronald Reagan. Neben Kirkpatrick sitzt Jaroslaw Stezko, einer der bekanntesten ukrainischen Kollaborateure. Er ist 1941 zusammen mit deutschen Truppen in Lemberg einmarschiert und rief dort zehn Tage später unabhängige ukrainische Republik aus. Er ernannte sich selbst zum Ministerpräsidenten dieser Republik. So begannen in Lemberg grausame Pogrome, Morde an Juden, Russen, Kommunisten und Polen. Bis 1943 wurden allein 200 000 Polen von ukrainischen Nationalisten ermordet. Auf diesem Bild ist das Logo der Organisation zu sehen (schwarzer Faust). Sie hieß Antibolschewistischer Block der Nationen (ABN). Im Jahr 2000 verwendete die serbische Organisation „Otpor“, die zum Sturz von Slobodan Milosevic beitrug, das gleiche Logo. Auch „Chmara“ in Georgien hatte dasselbe Logo. Heute verwendet es „Oborona“ in Russland. Allein visuell erkennt man, dass diese Organisationen Nachfolger des ABN im Kampf gegen die Sowjetunion, heute gegen Russland sind. Dieser Kampf wird mit Hilfe von Rechtsradikalen und Nazis geführt. Die Tatsache, dass in diesem Kampf Zehntausende sterben können, kümmert niemanden, genauso wie die Tatsache, dass in diesem Kampf die Werte, die Geschichte und die Kultur geopfert werden können. In der Ukraine werden diese Werte und Kulturgüter genauso zerstört wie sie im Irak, in Libyen und in anderen Ländern des Nahen Ostens im Zuge der sogenannten Revolutionen zerstört wurden.

Leider ist es so. Aus der Sicht Washingtons, in seinem politischen und militärischen Weltbild besteht kein Unterschied zwischen den Afghanen, Irakern und Ukrainern. Die Ukrainer mögen glauben, dass sie aufgrund ihrer europäischen Herkunft wertvoller als andere sind. Die Vorbereitung der Verfolgung begann in der Amtszeit des dritten ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko. Seine Gattin Ekaterina Tschumatschenko, die fast 13 Jahre in verschiedenen Abteilungen des US-Staatsdepartements gearbeitet hatte, gab sich viel Mühe, um Nazifizierung der Ukrainer voranzutreiben. Parallel begann man mit der Abspaltung der ukrainischen orthodoxen Kirche von der Russischen orthodoxen Kirche Moskauer Patriarchat. Vor zehn Jahren wurden diese Pläne heimlich realisiert. Eine umfassende ideologische Erziehung der jungen Ukrainer, die auf ihre Wurzeln verzichten sollten, im Geiste des Nationalismus war im vollen Gange. Erst im Jahr 2014 brachte die Propaganda ihre Ergebnisse. Die Schlägertypen aus der Westukraine durften zuerst als Herren des Landes auf dem Maidan wüten. Dann wurden sie zu Angriffen auf orthodoxe Kirchen angestachelt. Das Heidentum wird oft von den Nazis und Ultrarechten instrumentalisiert. Das Ziel war es, neue Autoritäten zu schaffen, die höhere Stellung als die vorhandenen hätten. Aus diesem Grund wurde im Dritten Reich Mystizismus praktiziert und Expeditionen nach Tibet besaßen für die Nationalsozialisten eine hohe Relevanz. Die SS-Einrichtung Deutsches Ahnenerbe beschäftigte sich damit intensiv. „Es lebe Svarog!“ (ein slawischer Gott) – Heil Svarog! Leider werden in der Ukraine ähnliche (wie in Nazi-Deutschland) Dinge praktiziert. 1966 wurde in Chicago eine Sekte unter dem Namen „Run-Vera“ („heimisches nationales ukrainisches Glaube“) gegründet, deren Mitglieder sich zum Neuheidentum bekennen. Die Lehre dieser Sekte besagt, dass das Christentum von Russen als Instrument genutzt wurde, um die Ukrainer zu unterdrücken. Die Anhänger dieser Sekte vergöttern den sogenannten Dažbog (Dasch-Gott). Die Lehre der Sekte besagt auch, dass die Ukrainer die Ursprungsrasse auf unserem Planet ist und dass alle anderen von den Ukrainern abstammen. Nach ihrem Glauben sind die Ukrainer die einzige „saubere“ Rasse. In diesem Punkt stimmen sie mit den rassistischen Überzeugungen der Anhänger des Dritten Reichs überein. Kein Wunder: Der Gründer dieser Sekte Lew Silenko ist auf diesem Foto aus dem Jahr 2008 als anständiger alter Mann dargestellt. Im Zweiten Weltkrieg war er SS-Hauptsturmführer in der 14. Waffen-Grenadier-Division der SS „Galizien“. In der Zeitung der Sekte „Runwist“ (Anhänger der „Run“-Sekte) steht, dass gewisse M. Tschumatschenko und S. Tschumatschenko für die Sekte 1000 US-Dollar gespendet haben. In den 60er Jahren war das ein wesentlicher Beitrag. In einer anderen Zeitung der Sekte „Junger Runwist“ wird auf der Titelseite über Katja Tschumatschenko erzählt. Das Bild wurde 1970 (im Jahre 10 070 wie der Glaube der Anhänger der Sekte besagt) in Chicago gemacht. „Katja Tschumatschenko weißt, dass die Juden Zehn Gebote haben, die Ukrainer aber „Runviry“ (Run-Glauben). Geboren in Chicago, wurde die damals fünfjährige Katja Tschumatschenko später zur First Lady der Ukraine und spielte eine wesentliche Rolle in der neueren Geschichte des Landes.

 

 

Übersetzung: Antimaidan Deutsch 2 

 

 

 

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