Die USA-Front wird weiter gesteckt – Merkel & EU in der Falle

Дата публикации: 21 Май 2015, 18:01

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Die Europäer inklusive Bundeskanzlerin Merkel gehen den Amerikanern voll auf den Leim und werden für die eigennützigen Ziele Washingtons ausgenützt. Bedrohungsszenarien wie jene mit dem Islamischen Staat und mit Russland sollen dabei helfen.

 

Von Henry Paul

 

Quelle: Contra Magazin

 

Dass die vollendete EU das Hauptargument für die neue Weltordnung ist, wissen wir alle inzwischen. Dass die USA mittlerweile aber weltweit ziemlich Gegenwind bekommt, wissen wir auch. Sogar dass die USA versucht, im neuen Fahrwasser mit den Russen zu paddeln, ist nicht neu. Es wird nicht helfen – schon weil die Verlogenheit der US-Außenpolitik allzu deutlich aufzeigt, dass man den USA nie trauen darf. Sie lügen in einem fort, sie sind in ihren Versprechungen so platt und so brutal wie Bankerte in Hinterhöfen oder abgehalfterte Lebedamen in shabby brothels. Während die USA den Russen offenherzige Angebote zur Kooperation machen, wetzen sie die Messer in Mazedonien, Armenien und Aserbaidschan ebenso wie in Tansania, Niger, Nigeria, Kamerun, Gabun, Sambia, Malawi, Benin, Togo und Burkina Faso. Das sind wahrscheinlich noch nicht einmal alle SOF’s.

Dempsey schreibt schon wieder große Warnartikel an Merkel und Co, indem sie die Chancen für die EU anlässlich der zwei Hauptbedrohungen gegen die EU aufzeigt. Die erste Bedrohung sei die ISIS/ IS/ISL oder wie man immer definiert. Die zweite Bedrohung sei Russland und Putin mit seiner Aggression in der Ukraine, dem Baltikum und bald auch aus Kaliningrad. Sowohl die erste als auch die zweite Bedrohung existieren nicht. Sie sind Drohkulissen der USA bei Nicht-Gefügigkeit gegenüber dem Foreign Office – dazu benutzt man gerne Judie Dempsey als «neutrale » Institution bzw. den Think-Tank Carnegie Europe.

 

Die Argumentation geht so: Der ISIS ist die größte Bedrohung für Europa, weil es nur eine Frage der Zeit ist, wann der ISIS sein Operationsfeld auf Kontinentaleuropa ausdehnt. Der Grund sei die fortschreitende Islamisierung und die Feindseligkeit gegen den Islam in Europa, die stetig wachsenden rechten Parteien, die in die Regierungen drängten und die sturen Bevölkerungen, die sich den notleidenden Flüchtlingen aus den Kriegsgebieten verweigern würden. Demzufolge müsste die EU sich den Flüchtlingen vermehrt und verstärkt annehmen, sie aufnehmen und für eine gute Kooperation mit dem Islam sorgen, um den Friedenscharakter der EU auszusenden.

 

Diesen unlogischen Schwachsinn glaubt noch nicht einmal Dempsey. Das ist ein Klein-Paket von Mückenfürzen, die in 2 Sekunden piff-paff-puff abfackeln und dann im Sand liegenbleiben. Der Zweck dieser blöden Argumentation ist ein anderer: die USA benötigt die EU als Auffangbecken für die Millionen Flüchtlinge, damit die kriegzerbombten Länder des vorderen Orients leer und failed sind und bleiben – denn sonst hört das Gemetzel nie auf und die Ölquellen bleiben in der Hand der Lokalmächte. So hat die USA aber nicht geplant. Die Ölquellen müssen alle in USA übergehen, damit das Budget der USA weiter gefüllt bleibt und die One-World Wirklichkeit bleiben kann.

 

Die zweite Bedrohung ist Putins Aggression aus Russland heraus. Er will nicht nur die Ukraine komplett beherrschen und mit seinen Invasionen und Panzern sowie Tausenden von Soldaten kaputtschießen, sondern er trachtet auch Belarus zu überfallen, das gesamte Baltikum und die Wackel-EU-Mitglieder Bulgarien, Rumänien und Ungarn, damit das alte Russen-Reich wieder auferstehen soll. Russland hätte ein starkes Interesse, die EU zu isolieren, die Mitgliedsländer gegeneinander auszuspielen und dafür zu sorgen, dass es der EU wirtschaftlich schlecht ginge. Die Pläne mit China dienten der Weltherrschaft und Unterwerfung aller Völker sowie Auslöschung der Demokratie weltweit. Seltsam dabei ist, dass es genau die Pläne der USA und ihrer One-World sind – Dempsey hat einfach die Strategie der USA beschrieben und statt USA, Russland vornan gestellt.

 

Die Chance für die EU wären auch hier ganz einfach. Zuerst müsste die EU alles daran setzen, Griechenland zu festigen und in der EU zu halten, damit die offene Flanke gegen den Russenfeind geschlossen bleibt. Des weiteren müsste die EU ihre Anstrengungen in der NATO-Partnerschaft verstärken, mehr kooperative Aufgaben zur Sicherung der EU übernehmen und die Partner davon überzeugen, auch mehr NATO-Beitrag zu leisten. Schlussendlich müsste Merkel insbesondere, aber die ganze EU ihre südlichen Balkan-Flanken endlich durch Mitgliedschaften schließen und ihre östlichen Flanken aufmachen für die Ostpartner Armenien, Aserbaidschan, Georgien. Zumindest für visumfreien Transitverkehr, um den unter Knechtschaft der Russen gehaltenen Bürger dort den Zugang zu Demokratie und Konsum auf zu zeigen. Das würde die Jugend und die freiheitsliebenden Menschen dort schon für die europäischen Werte begeistern. Das Europa vollenden, damit diese Region stark, frei, und demokratisch wird als Bollwerk gegen den wieder aufflammenden Kommunismus im Neu-Russland-Reich des Tyrannen Putin.

 

Der Plan der USA, ein komplettes Europa bis zum Kaukasus zu bauen, wird immer wieder als Märchen apostrophiert und in der Mainstream-Presse als Unsinn abgetan: hier sehen wir die Intention glasklar. Der Kaukasus ist die Ölregion Eurasiens, die diese Region so wertvoll und geopolitisch so wichtig macht. Nur wer diese Region besitzt und Hand auf die Ressourcen legen kann, darf sich einer geopolitischen Vormacht erfreuen. Das ist US-Ziel und Master-Strategie seit Brezsinky. Merkel kann so viel argumentieren und rumschwafeln wie sie will, das Ziel heißt deswegen: komplette Entmachtung der jetzigen EU, Entmachtung der nationalen Gebietskörper, Entmachtung der Regierungen, Ausbluten der Ressourcen und Budgets, damit die Abhängigmachung schneller und effektiver gelingt. Je mehr Mitgliedsländer in der EU, desto höher die Verschuldung. Je mehr Mitgliedsländer außerhalb der EU, desto schneller die noch höhere Verschuldung. Je höher die Verschuldung, desto mehr Erpressungspotenzial gegenüber der EU vulgo Merkel und Kommission. Merkel ist die treibende Kraft hinter all dem und sie hat den USA eine Garantie in die Hand versprochen, dass die komplette EU bis 2020 zu 100 Prozent steht: mit dem Balkan und mit dem Kaukasus und alle in der NATO. Merkel ist nicht aufzuhalten, außer durch eine Revolution, außer durch einen Volksaufstand. Außer durch ein Wegdriften Griechenlands, dem Balkan, Ungarns und der Türkei. Diese offenen Flanken muss Merkel für die USA zusammen halten, damit die ihren Weltenauftrag an anderen geopolitischen Rändern und Räumen vollenden können. Deswegen keine deutsche Politik mehr. Deswegen nur noch Außenpolitik. Deswegen nur noch Lügen und Ignoranz der Mutti Merkel. Deswegen offene Zensur. Deswegen Presse-Ignoranz und falsche Zahlen, falsche Daten, falsche Themata.

 

Die Freundin im Geiste, Judy Dempsey, hat das gut erkannt und stößt mit Kraft in das selbe Horn. Europaweit. Dempsey ist schon ein älteres Semester, aber dumm scheint sie nicht zu sein, eher hinterhältig. Denn wer solchen Polit-Blödsinn veröffentlicht, hat das mit Vorsatz und Kenntnis getan. Sie ist das Sprachrohr der USA in der EU. Sie ist diejenige, die die EU-Politiker im Griff hat mit ihrem Redaktionsstab. Alles ausgesuchte Falken und USA-Fighter, die nur das blanke Interesse haben, den Leuten die US-Strategie schmackhaft zu machen. Die Plattheit und die Plumpheit der Argumente betreffen nie Fakten, sondern immer nur Gefühle, Ängste, Bedrohungen, Zukunftsvisionen und Belohnungen. Eine schriftliche Gehirnwäsche.

 

Die geopolitischen Ausweitungen der USA betreffen nicht nur den Pazifik-Raum, der ja erklärte Strategie Obamas ist und sich in großmäuligen Drohungen gegen China artikuliert, obwohl die USA wissen, das sie keinen Grund für Drohungen haben. Aber man muss ja Federn spreizen und zumindest so tun als ob. Die Bedrohung der USA durch China ist evident; nicht kriegerisch und nicht okkupierend, aber geopolitisch. China ist die Weltmacht Nr. 1, sowohl politisch als auch wirtschaftlich und bald auch finanziell. Der lächerliche Ansatz der Merkel, man müsse als Deutsche Industrienation und als EU den Chinesen den Wettbewerb bieten, ist durch nichts zu konterkarieren außer durch schallendes Gelächter. Die USA wissen schon, dass sie abhängig von der chinesischen Wirtschaft sind und dass sie nichts besitzen, was für den Staat China von irgendeinem Interesse wäre: Waffen, Industrieanlagen, Infrastruktur-Logik, Logistik, Transportfacilities, Raumfahrt, you name it, China delivers. Merkel hat’s wahrscheinlich auch kapiert, aber sie erzählt es in der Öffentlichkeit, um der Industrie das Lohngefälle möglichst steil zu halten.

 

Der neue, noch nicht offiziell durch die USA deklarierte geopolitische Aufmarsch-Raum ist Afrika. Die USA sind schon länger dort, allerdings mehr opportunistisch statt strategisch – sie hätten sonst den Aufmarsch der Chinesen und Russen nicht verpasst. Nun versuchen sie übe den Islam die interessanten Länder aufzumischen, zu destabilisieren und zu zerstören. Der ISIS ist willkommen, das passt auch auf die eher nordafrikanischen Staaten, die schon immer eine religiöse Zweiteilung ihre Staaten hinnehmen mussten wie das bei Nigeria deutlich ist seit Jahrzehnten. Kano im Norden hatte sich schon immer von Lagos im Süden und nun Abuja getrennt. In Mali. Mauretanien usw. ist das ähnlich. Je weiter man in die Trockenzonen kommt, desto größer ist die muslimische Religion verbreitet, je weiter man nach Zentral-Afrika kommt, desto eher finden sich Naturreligionen und das Christentum. Das versuchen die SOF-Kommandos auszunutzen und den religiösen Werte-Kanon als Schutzschild oder Separatisten-Schild auf zu bauen. Ihre CIA-Projekt-Truppen und NGO-Helferlein mit paramilitärischem Auftrag verstehen sich bestens auf Initiierung und Infiltration von Terror, Gegenterror und Waffenlieferungen.

In unsere Presse wird uns das dann als innerstaatliche Unzufriedenheiten oder Islam-Verbrechen geschildert. Das selbe Muster seit Jahren: best practice; typisch USA – einmal gelernt immer angewendet bis es nicht mehr funktioniert. In Mauretanien sind 1.100 sogenannte US-trained Peacekeeper, in Mali sind es 1.800, in Gambia sind es 12.000, in Burkina Faso 6.300, im Tschad 1.400, in Kamerun 1.100, in Tansania 7.200; usw. usw. Insgesamt werden es wohl 100.000 Peacekeeper sein, die den Norden Afrikas derzeit destabilisieren zu US-Zwecken. Die Peacekeeper sind Undercover-Revolutionäre, die im Geheimen für Demokratie und Frieden kämpfen, Leute totschießen, Privat-Scharmützel nebenbei erledigen, Regierungstruppen aufreiben und Bodenschätze in ihre Hände bringen, damit der CIA immer schön weiß, wo es was zu holen gibt, z.B. Blutdiamanten, Erdöl, Bodenschätze.

 

 

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