Rostislaw Ischenko: «Kreml deutet an, dass seine Geduld am Ende ist»

Дата публикации: 30 апреля 2015, 19:13

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Quelle: cont.ws, Übersetzung fit4russland

 

Am Montag, 27. April, wurde Asamat Kulmuchametow zum Sondervertreter der Russischen Föderation in der Kontaktgruppe für die Regelung der Situation in der Ukraine anstelle von Michail Surabow ernannt. Michail Surabow bleibt in der Ukraine als Botschafter der RF.

 

 

Der Wechsel des Gesprächspartners in Donbass verhärtet die Position Moskaus

 

Der Politikwissenschaftler Rostislaw Ischenko hält die Bestimmung des ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafters der Russischen Föderation Asamat Kulmuchametow als Sondervertreter für die Kontaktgruppe von Donbass anstelle des russischen Botschafters in der Ukraine Michail Surabow nicht einfach als Verstärkung, sondern als Verschärfung der PositionMoskaus.

 

«Ich weiss nicht, ob Asamat Kulmuchametow besser ist als Michail Surabow, aber in der Politik, und insbesondere in der Diplomatie bedeuten die Zeichen und Symbole sehr viel. Als Surabow der Vertreter Russlands in der Kontaktgruppe war, war Russland von einem Menschen vertreten, der persönlich sehr gute Beziehungen zu Poroschenko (als er noch Konditor und noch nicht der Präsident der Putschisten war) pflegte. Für Poroschenko war es ein Signal, dass Russland formell und informell bereute, in Gesprächen mit ihm auch seine Interessen zu berücksichtigen (natürlich Persönliche und Kommerzielle, da die politischen Interessen Poroschenkos niemanden besonders interessierten, weder in Russland noch in den USA noch in der EU)».

 

Rostislaw Ischenko betonte, dass jetzt ein Mensch die Kontaktgruppe in der Ukraine vertritt, der in Syrien hart der USA-Linie entgegenstand. Das ist ein Signal über den möglichen Wechsel der Position. Man muss dabei verstehen, dass weder Surabow, noch Kulmuchametow die Positionen des Landes persönlich bestimmen. Keiner ist besser oder schlechter, sie können nur besser oder schlechter die Pflichten erfüllen, sie sind nur die Vollzieher der Anweisungen.

 

«Das heisst, mit diesem Austausch der Figuren deutet der Kreml an, dass seine Geduld aufgebraucht ist, und Russlands Position wird verhärtet. Jetzt wird es noch auf dem Niveau der Symbole gemacht. Das heisst, Russland ermöglicht der USA, alles richtig zu verstehen und eine konstruktivere Haltung anzunehmen, solange noch nicht Sergej Schoigu (Verteidigungsminister) die Kontaktgruppe übernommen hat. Was weiter wird, werden wir sehen», bemerkte Ischenko.


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