In Gedenken an die Opfer des faschistischen Massakers von Odessa

   Дата публикации: 30 апреля 2015, 22:51

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«Ich gehe jetzt durch einen dunklen Tunnel.

Mir entgegen scheint ein helles Licht.

Ich gehe darauf zu und kann’s selbst nicht glauben,

Dass es mich auf Erden nicht mehr gibt.

Ich erinnere mich mit meiner Mama

Lief ich übers Kulikowo Feld.

Ich erinnere mich an Männer,

die laut brüllten,

die sofort verbrannten jedes Zelt.

Mit der Mama rannten wir vom Platz weg.

Wollten uns vor Schüssen und den Steinen retten

In das große graue Gebäude,

um uns vor diesen Menschen zu verstecken.

Weiß noch, dass vor Rauch ich nicht mehr atmen konnte.

Weiß noch, dass ein Axt schlug auf mein Bein,

dass jemand, in der Hand die Ukraine-Flagge,

direkt auf meine Mama schoss.

Höre mich noch schreien.

Doch jetzt fühle ich keinen Schmerz mehr.

Kann es aber alles nicht verstehen.

Warum kamen sie uns zu töten?

Warum ließ man uns nicht einfach gehen?

Kommen wir denn nicht alle aus Odessa?
Alles sind doch aufgewachsen hier.

Warum saht ihr uns nur als Feinde

Mich und Mama. Denn es waren wir nie.

Nun gehe ich durch diesen dunklen Tunnel,

Mir entgegen scheint das helle Licht.

Ich gehe darauf zu und kann nicht glauben,

Dass es Odessa-Mama nicht mehr gibt.»

 

 

Quelle: Remembers


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