Geschichtsfälscher: Die Lüge von der angeblichen «verdienstvollen Befreiung» Europas durch die USA

   Дата публикации: 29 апреля 2015, 22:22

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Quelle: Saschas Welt

 

In den bürgerlichen Massenmedien geistert wiederholt die Lüge von der Befreiung Europas durch die USA (gemeint ist: Die  Invasion der Westalliierten in Nordfrankreich am 6. Juni 1944) herum, wo behauptet wird, die USA sei zudem auch der «Befreier» Deutschlands vom «Nationalsozialismus» gewesen usw. usf. – die Feder sträubt sich, dies zu schreiben.

 

So hat man schon versucht, die Befreiung des faschistischen Konzentrationslagers Auschwitz durch die Sowjetarmee umzulügen in eine Befreiung «durch die Ukraine», und so versucht man nun im Hinblick auf den Tag des Sieges der Sowjetunion über den deutschen Faschismus die Rolle des UdSSR kleinzureden bzw. ganz und gar auszublenden, damit sich schliesslich die USA als «Sieger der Geschichte» feiern können.

 

Es ist eine Farce! Und es ist dümmlich und primitiv zugleich. Lassen sich doch damit die zunehmenden Niederlagen des USA-Imperialismus auf nunmehr fast allen Gebieten weder wegleugnen noch beseitigen.

 

Was hat es mit der Zerschlagung des deutschen Faschismus auf sich? Was war die sogenannte Zweite Front? Wer waren die Sieger, und wer waren die Besiegten des Zweiten Weltkriegs?

 

Was verstehen wir unter der «zweiten Front»?

 

Bezeichnung für die von der Sowjetunion und den demokratisch-antifaschistischen Kräften in der ganzen Welt während des zweiten Weltkrieges geforderte Eröffnung von entscheidenden Kampfhandlungen der angloamerikanischen Streitkräfte gegen die faschistischen Aggressoren in Europa. Seit dem Überfall des faschistischen deutschen Imperialismus auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 war die sowjetisch-deutsche Front die Hauptfront des Krieges. An dieser Front kämpften ständig etwa zwei Drittel des deutschen Heeres, das hier seine entscheidenden Niederlagen erlitt.

 

Die von den westlichen Alliierten für das Jahr 1942 zugesagte Eröffnung einer zweite Front wurde immer wieder hinausgeschoben. Die tiefste Ursache dafür war die Hoffnung reaktionärer anglo-amerikanischer Kreise, dass sich die Sowjetunion und Deutschland gegenseitig gründlich schwächen würden. Die Kämpfe der westlichen Alliierten in Nordafrika, ihre Landung auf Sizilien (10. Juli 1943) und in Italien (Anfang Sept. 1943) sowie ihre Luftoffensive gegen deutsche Städte besassen keine kriegsentscheidende Bedeutung. Sie banden nur eine relativ geringe Anzahl deutscher Kräfte (in Nordafrika maximal 6 deutsche, in Italien maximal 16 deutsche Divisionen) und besassen darnit nicht die Bedeutung einer zweiten Front, die erst am 6. Juni 1944 mit der Invasion der westlichen Alliierten in Nordfrankreich (Operation Overlord) eröffnet wurde. Damit wurde die zweite Front zu einem Zeitpunkt eröffnet, als die Sowjetunion die Hauptkräfte des faschistischen Blocks bereits zerschlagen hatte und als die Sowjetarmee im Verlauf ihrer Operationen im Sommer 1944 an den Grenzen Hitlerdeutschlands stand. Die zweite Front beschleunigte die Niederlage des faschistischen deutschen Imperialismus.

 

Quelle:
Sachwörterbuch der Geschichte, Dietz Verlag Berlin (2 Bde.), 1970, Bd.2, S.875.

 

Die Befreiung der Völker Europas durch die Sovjetunion

 

Die Sowjettruppen konnten sich nicht auf die Vertreibung der feindlichen Truppen aus der Sowjetheimat beschränken. Die Hitlerarmee glich einer verwundeten Bestie, die sich gezwungen sah, in ihre Höhle – nach Deutschland – zurückzukriechen, um ihre Wunden zu heilen. Doch eine verwundete Bestie hört nicht auf, eine gefährliche Bestie zu sein.

 

Iosif Stalin schrieb in seinem Befehl vom 1. Mai 1944: «Um unser Land und die mit uns verbündeten Länder vor der Gefahr der Versklavung zu retten, muss man der verwundeten deutschen Bestie auf der Spur folgen und ihr in ihrer eigenen Höhle den Todesstoss versetzen. Bei der Verfolgung des Feindes müssen wir unsere Brüder vom deutschen Joch befreien, die Polen und Tschechoslowakeu sowie die anderen mit uns verbündeten Völker Westeuropas, die sich unter der Ferse Hitlerdeutschlands befinden.» (J.Stalin: Über den grossen Vaterländsichen Krieg der Sowjetunion, Berlin, 1952, S.167.)

 

Die Schläge der Sowjetarmee gegen die faschistischen deutschen Truppen erschütterten die von den Hitlerfaschisten in den Ländern Europas errichtete blutige «Neuordnung» und führten dazu, dass der faschistische Block zu zerbröckeln begann. Als erstes Land fiel Italien aus dem Hitlerschen Kriegswagen heraus. Die faschistische Diktatur Mussolinis wurde gestürzt, und Italien schied aus dem Kriege aus. Als die Spiessgesellen Hitlers in den Krieg eintraten, glaubten sie – so sagte Iosif Stalin –, dass es an ihnen sein wird, den Kuchen und das Bratgeflügel unter sich zu teilen. Nun war es klar, dass Deutschland und seine Verbündeten nicht den Kuchen und das Bratgeflügel bekommen, sondern dass ihnen nichts anderes übrig bleibt, als die Hiebe und die Prügel unter sich aufzuteilen. (ebd. S.140)

 

 

Die Sowjetunion befreite Rumänien, Bulgarien und Finnland

 

Im Sommer 1944 legten Rumänien, Bulgarien und Finnland unter den Schlägen der Sowjettruppen die Waffen nieder. Auf dem Territorium Ungarns, des letzten Verbündeten Deutschlands, errangen die Sowjettruppen eine Reihe entscheidender Siege; Ende 1944 hatten sie den grössten Teil Ungarns von den deutschen Truppen gesäubert.

 

 

Die Sowjetunion befreite Jugoslawien und den Balkan

 

Während die Sowjetarmee Hitlerdeutschland und seinen Verbündeten vernichtende Schläge erteilte, streckte sie den Völkern Europas ihre helfende Bruderhand entgegen. Die Sowjettruppen erreichten die Weichsel und befreiten Polen, dessen Volk fünf Jahre unter dem schweren Joch der Hitlerfaschisten gelitten hatte. Sowjetische Truppen überquerten die rumänisch-jugoslawische Grenze, brachten den faschistischen deutschen Divisionen eine vernichtende Niederlage bei, befreiten Belgrad und vertrieben die deutschen Okkupanten aus Jugoslawien.

 

 

Die Sowjetunion befreite die Tschechoslowakei und Skandinavien

 

Die Sowjetarmee schlug sich durch die tiefgestaffelten Verteidigungsstellungen des Gegners und die wegelosen waldbedeckten Bergrücken der Karpaten hindurch und betrat das Territorium der Tschechoslowakei. Sie säuberte den tschechoslowakischen Boden von den faschistischen Okkupanten. Im hohen Norden überschritten sowjetische Truppen, nachdem sie die Deutschen aus Nordfinnland vertrieben hatten, die norwegische Grenze und befreiten die Bevölkerung des nördlichen Norwegens.

 

 

Überall werden die Sowjetsoldaten als Befreier herzlich begrüsst

 

Die Völker Europas empfingen die Sowjettruppen als ihre Befreier, die das schwere faschistische Joch zerschlugen. Die vorstossendeu sowjetischen Truppen wurden überall von einer mächtigen Befreiungsbewegung der Völker empfangen. Der Grosse Vaterländische Krieg der Sowjetunion verschmolz mit dem Kampf der Völker Europas um ihre Freiheit und Unabhängigkeit.

Endlich nach über 3 Jahren: Die zweite Front…

 

Die USA und England hatten die Errichtung der zweiten Front in Europa bis zu diesem Zeitpunkt hinausgezögert. Als imperialistische Staaten waren sie nicht so sehr an der militärischen Niederschlagung Hitlerdeutschlands interessiert, sondern viel mehr an der Schwächung und Ausblutung der Sowjetunion. Sie führten nicht nur Krieg gegen die faschistische deutsche Macht, sondern bekämpften ebenso die demokratischen Kräfte, die nationalen Befreiungsbewegungen der von der faschistisehen Fremdherrschaft unterjochten Völker.

 

 

Die Angst der Westmächte um den völligen Sieg der Sowjetunion

 

Als es aber offensichtlich wurde, dass die Sowjetunion auch allein die Kraft besass, den Feind vollständig zu zerschlagen, Deutschland zu besetzen und ganz Westeuropa einschliesslich Frankreichs zu befreien, sahen sich die USA und England veranlasst, endlich die zweite Front in Europa zu errichten. Erst jetzt, im Juni 1944, drei Jahre nach dem Überfall Hitlerdeutschlands auf die UdSSR, landeten England und die USA ihre Truppen an der Küste Frankreichs und errichteten die zweite Front in Europa.

 

 

Die Zerschlagung Hitlerdeutschlands

 

Ende 1944 drangen die Sowjetkämpfer in Ostpreussen ein und vernichteten die dort stehenden faschistischen deutschen Truppen. Ostpreussen war die stärkste Bastion der deutschen Reaktion, von wo aus die deutschen Aggressoren jahrhundertelang ihre räuberischen Überfälle auf andere Länder unternommen hatten.

 

 

Ein letzter, wuchtiger Schlag gegen Nazideutschland

 

Im Januar und Februar 1945 trugen die Sowjettruppen eine machtvolle Offensive bis tief nach Deutschland hinein. Die Welt hatte einen Schlag von solcher Wucht noch nicht gesehen. Das Sowjetvolk hatte nicht umsonst opferwillig für die Unterstützung seiner Armee, der Armee seiner Heimat, gearbeitet; es hatte seine Armee mit allem versorgt, was für die vollständige Zerschmetterung des Feindes notwendig war.

 

Die Hitlerarmee konnte der wuchtigen und zielbewussten Offensive der Sowjettruppen, die von der sowjetischen Heeresführung geschickt gelenkt wurde, nicht standhalten. Gleichzeitig griffen die englischen und amerikanischen Truppen von Westen her an. Unterstützt durch den heldenmütigen Kampf der französischen Widerstandsbewegung säuberten sie Frankreich von den deutschen Okkupanten, überschritten den Rhein und marschierten dann in die westlichen Gebiete Deutschlands ein, in Richtung auf die Elbe. Die englisch-amerikanischen Truppen stiessen auf ihrem Wege auf keinerlei ernsthaften Widerstand, da die überwiegende Masse der deutschen Truppen weiterhin an der sowjetisch-deutschen Front kämpfte.

 

Bei der Entfaltung ihres Angriffs erreichten die Sowjettruppen die Zufahrtsstrassen nach Berlin. Nun verblieb noch die Aufgabe, den letzten entscheidenden Schlag gegen den Feind zu führen, um das Hauptziel – die vollständige Zerschmetterung Hitlerdeutschlands – zu erreichen. Genosse Stalin rief die Sowjettruppen auf, die faschistische Bestie in ihrer eigenen Höhle zur Strecke zu bringen und über Berlin die Fahne des Sieges zu hissen. Dieser Aufruf inspirierte die Sowjetmenschen zu neuen Heldentaten der Arbeit und des Kampfes.

Die siegreiche Schlacht der Sowjetarmee in Berlin

 

Im April 1945 begann der letzte Sturm. Es begann die Schlacht um Berlin. Die Schlacht um Berlin zeigte der ganzen Welt, welch gigantische Macht der sozialistische Sowjetstaat besitzt. Die gesamte zaristische Armee verfügte im Jahre 1917 über weniger als 10.000 Geschütze. Die Sowjetarmee aber brachte allein in der Endschlacht um Berlin 41.000 Artilleriegeschütze und Minenwerfer ins Gefecht.  Am 2. Mai hissten sowjetische Truppen die Fahne des Sieges über Berlin. Sie wehte stolz auf dem Reichstagsgebäude.

 

Einige Tage später, am 8. Mai 1945, bekannte sich das von der Sowjetarmee auf die Knie gezwungene faschistische Deutschland als besiegt und kapitulierte vollständig, das heisst, es ergab sich bedingungslos. Am 9. Mai 1945 beging das ganze Sowjetvolk feierlich den Sieg über das faschistische Deutschland.

 

Quelle:
Lehrbuch für die politischen Grundschulen, Erster Teil. Dietz Verlag Berlin, 1951, S.227-230.

 


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