Putsch-Vorbereituingen in Kirgisistan

Дата публикации: 22 Апрель 2015, 12:15

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Die kirgisische Zeitung «Delo Nr.» schreibt: Zweimal — am 28. und am 30.März — landete auf dem Flughafen «Manas» in Bischkek (Kirgisistan) ein Transportflugzeug vom Typ AN-124 («Ruslan») der ukrainischen Fluggesellschaft «Awialinija Antonowa». Beides waren Sonderflüge im Auftrag der Botschaft der USA in Kirgistan. Jede dieser ukrainischen «Ruslan»-Maschinen kam aus Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Und jedes Mal wurde für die USA-Botschaft eine unbekannte Fracht abgeliefert, die den Status des Diplomatengepäcks hatte.

 

 

Die Fracht, welche am 28. März geliefert wurde, umfasste 7 Container mit einem Gesamtgewicht von mehr 78 Tonnen. Am 30. März hatte die «Ruslan»-Maschine 5 Container im Gesamtgewicht fast 74 Tonnen an Bord. Insgesamt wurden in den zwei Tagen für die Botschaft der USA 12 Container im Gesamtgewicht fast 152 Tonnen abgeladen. Die Fracht wurde begleitetet von drei Amerikanern und durch 14 Mitarbeiter der amerikanischen Botschaft in Kirgisistan entgegengenommen und vom Flughafen aus auf 6 Lkw abtransportiert. Die Besatzung der «Ruslan»-Maschine  — 18 Ukrainer  — übernachtete im City-Hotel in Bischkek, in der Bajtik-Batyra-Strasse. Das ukrainische Personal blieb ziemlich lange, bis zum 11. April in Bischkek.

 

 

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Bilder der Überwachungskamera des Flughafens (links: der ukrainische «Ruslan»-Tranporter, rechts Fahrzeuge der Botschaft).

 

 

Kirgisistan (ex-UdSSR)

Wikipedia, (Bearbeitet von Red. fit4Russland.): Kirgisistan (oft auch Kirgistan oder Kirgisien ist ein Staat mit rund 5,5 Millionen Einwohnern in Zentralasien. Er grenzt im Norden an Kasachstan (1.113 km), im Südosten an China (1.048 km), im Süden an Tadschikistan (972 km) und im Westen an Usbekistan (1.374 km). Die Hauptstadt ist Bischkek. Die in 2005 durchgeführte «Tulpenrevolution» führte zum Sturz von Präsident Akajew. Im April 2010 kam es wegen der Unzufriedenheit in der Bevölkerung zu Demonstrationen, die zu einem Regimewechsel führten. Putsch-Präsident Bakijew flüchtete am 15. April nach Kasachstan. An seine Stelle trat eine Übergangsregierung unter Ex-Aussenministerin Rosa Otunbajewa. Otunbajewas Amtszeit sollte laut Erklärung der Regierung spätestens am 31. Dezember 2011 enden. Sie war nicht berechtigt bei der Präsidentschaftswahl 2011 anzutreten. Ihr Amt übernahm am 1. Dezember 2011 der neu gewählte Präsident Almasbek Atambajew. Im Jahr 2011 gründete Otunbajewa die Stiftung «Rosa-Otunbajewa-Initiative» («Roza Otunbayeva Initiative» International Public Foundation). Sie ist auch Leiterin dieser «gemeinnützigen Organisation», die sich in verschiedenen Bereichen (Bildung, Demokratie, Kultur usw.) engagiert.
Alles klar wer da an die Macht kommen soll?

 

 

DeutlicheParallelen zu den Ereignissen in der Ukraine im Jahre 2013

 

Die Situation in der Welt — und besonders in der Region Kirgisistan — ist in letzter Zeit so explosiv, dass man die Amerikaner jeder beliebigen Aktion verdächtigen kann. Vor allem die US-amerikanischen Diplomaten. Das Diplomatengepäck, von wo aus es abgesendet ist und wer es erhält, ist unantastbar, es zu kontrollieren ist untersagt. Und als Diplomatengepäck kann alles mögliche, einschliesslich Waffen befördert werden. Früher hatten die Amerikaner in Kirgisistan die Möglichkeit, beliebige Ladungen über ihren Militärstützpunkt zu befördern, und die Vertreter der kirgisischen Behörden hatten keine Möglichkeit, ihre Nase hineinzustecken. Jetzt, da es keinen Stützpunkt mehr gibt, wird die Fracht an die USA-Botschaft über den Flughafen «Manas» als Diplomatengepäck befördert.

 

Eine Anfrage an die US-Botschaft war lapidar abgewiesen worden mit der Bemerkung: «Wir werden das nicht kommentieren». Es gibt jedoch deutliche Parallelen zu den Ereignissen in der Ukraine im Jahre 2013. Dort hatte die US-Luftwaffe eine ähnliche «diplomatische Fracht» nach Kiew transportiert. Kaum 6 Monate Jahr später begannen die Krawalle rund um den Maidan. Wie später bekannt wurde, enthielten die versiegelten Kisten 60 Millionen US-Dollar in frisch gedruckten, kleinen Scheinen. Diese Geldscheine im Wert von 10, 20, 50 und 100 US- Dollar wurden dann während der Demonstrationen auf dem Maidan verteilt, um die Krawallmacher bei Laune zu halten.

 

 

Der Putschisten-Anführer ist bereits angereist

 

Im Februar kam der vorübergehende Geschäftsträger der USA, Richard Miles, nach Bischkek, der von den Massenmedien als «Genie der farbigen Revolutionen» tituliert wurde. Seiner offiziellen Biografie nach, war er 1992-93 Botschafter in Aserbaidschan, 1996-99 Botschafter in Belgrad und danach bis 2002 Botschafter in Bulgarien. Er leitete danach  von April 2002 bis August 2005 die diplomatische Vertretung der USA in Georgien — gerade in jener Zeit, als im Land der volksfeindliche Putsch begann, der  als «Rosenrevolution» bezeichnet wurde. Und wer ist der Auftraggeber? Ganz einfach:

 

 

Auftraggeber ist das Pentagon — wer aber ist das Pentagon?

 

Das Pentagon ist das USA-Kriegsministerium nahe Washington. Es bildet mit den Rüstungskonzernen und den mit diesen liierten Grossbanken sowie den Zentren der militärischen Machtapparate die sozialökonomische Basis des Militär-Industrie-Komplexes der USA. Es verfügt über ein gewaltiges ökonomisches, wisserischaftlich-technisches, militärisches und ideologisches Potential, durch das es einen gefährlichen friedens- und abrüstungsfeindlichen Einfluss auf alle entscheidenden politischen und strategischen Entwicklungen in den USA und der NATO ausübt.

 

  • • Sein Sachvermögen wird auf etwa 180 Md. Dollar geschätzt.
  • • Es vergibt pro Werktag durchschnittlich 50.000 Aufträge – 13 Mill. im Jahr.
  • • Betrug der Pentagon-Haushalt 1979 rd. 119 Md. Dollar, so waren es 1988 mehr als 300 Md. Dollar.
  • • Von 1980 bis 1984 betrug der vom Pentagon geleitete USA-Rüstungsexport allein in die Entwicklungsländer 13,33 Md. Dollar.
  • • Etwa 60% der gesamten staatlichen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben laufen über das Pentagon.
  • • Ihm unterstehen 16 Grossforschungszentren. Es unterwirft Wissenschaft und Technik immer stärker dem Streben nach militärischer Überlegenheit.
  • • Seiner Befehlsgewalt unterstehen mehr als 7 Mill. Menschen, der Personalbestand der Streitkräfte, deren Reservisten und Zivilbeschäftiqte.
  • • Das Pentagon besitzt über 1.500 Militärstützpunkte in 32 Staaten, vor allem in der Nähe der Grenzen Russlands. Dort sind über 500.000 USA-Soldaten stationiert, ausgerüstet mit modernsten Waffen, darunter nuklearen und chemischen.
  • • Es verfügt über einen mächtigen Propagandaapparat, der national und international zur Rechtfertigung und Bemäntelung der Hochrüstungs- und Konfrontationspolitik – insbesondere durch die Schürung von antikommunistischer und russlandfeindlicher Bedrohungshysterie – eingesetzt wird. Ihm unterstehen 4.500 Propagandafachleute.
  • • Von den 1850 in den USA erscheinenden militärischen Periodika gibt das Pentagon allein 1200 heraus. Einschliesslich diverser Bulletins erscheinen vom Pentagon dirigierte Publikationen in einer Gesamtauflage von mehr als 12 Mill. Exemplaren.
  • • Im Rahmen des USA-Kriegsministeriums betreibt der American Forces Radio and Television Service (AFRTS) 250 Rundfunkstationen und 40 Fernsehzentren in den USA und 30 weiteren Ländern. Jährlich werden 3.500 Fernsehfilme produziert.

 

Quelle: Taschenlexikon für Zeitungsleser, Dietz Verlag Berlin, 1988, S.191f. (bearb.)

 

Wie sind die Chancen für einen weiteren faschistischen Putsch im postsowjetischen Raum? Schlecht.

 

Denkbonus (in: USA planen einen Riegel quer durch Asien) schreibt: «Sie versuchen es eben noch einmal. Washington ist dabei, mit mathematischer Zuverlässigkeit zu scheitern. Auch deren Versuch, nun mit Kirgistan und anschliessend Tadshikistan zusammen mit Afghanistan und Pakistan einen Keil zwischen China und Eurasien treiben zu wollen, wird scheitern. Die Typen sind einfach am Ende. Sie können noch hier und da ein Flugzeug abstürzen lassen, Einzelpersonen ermorden und den einen oder anderen Putsch inszenieren, den Gang der Dinge ändern werden sie damit nicht können. Der Dollar ist im Grunde nur noch Asche. Kein Wunder also, dass die bisherigen europäischen Vasallen zusammen mit neuralgischen Staaten wie Nordkorea und Australien in die neue, jugendliche und mit Gold hinterlegte AIIB flüchten. Zugleich stossen zahlreiche Staaten derzeit wie Besessene ihre US- Staatsanleihen ab. Mit der neuen AIIB steht endlich ein Rettungsboot bereit und niemand, nicht einmal jene US- Interessengruppen, die massiv dagegen gewettert hatten, wäre so dämlich, eine solche Chance auszuschlagen.»

 

Der einstige Moralanspruch der USA und deren Claqueuren ist mittlerweile der weltweiten Erkenntnis gewichen, dass hier eine Bande von gewissenlosen Verbrechern erfolglos versucht, die Menschheit komplett zu versklaven. Daher auch die kompromislose Härte der verantwortlichen Eliten, denen, wohlwissend, dass ihre Fratzen nun entblösst sind, nur noch die Flucht nach vorne bleibt. Eine Flucht gegen die Wand.

 

 

Quelle: Mehrheitlich aus Sascha’s Welt


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