Aktion zum 9. Mai in Berlin: Blumen für den Frieden

Дата публикации: 22 Апрель 2015, 11:01

9_Mai_Mutter_Treptowpark

 

Es gibt einen Aufruf, mit Blumen am 9. Mai in Berlin-Treptow ein Zeichen unseres Gedenkens an die zahlreichen sowjetischen Opfer von Nationalsozialismus und zweitem Weltkrieg setzen:

 

 

Zum Gedenken an 70 Jahre Befreiung von Faschismus und Krieg sowie aus Sorge um den Frieden mit Russland!

 

Als beunruhigte Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland, die die Sorge um den Frieden und die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen eint, möchten wir am 9. Mai dieses Jahres ein Zeichen unseres Gedenkens an die zahlreichen sowjetischen Opfer von Nationalsozialismus und zweitem Weltkrieg setzen.
Zusätzlich zu den offiziellen Feierlichkeiten und Kranzniederlegungen an Gedenkstätten und sowjetischen Ehrenmalen möchten wir als Privatpersonen durch eine Blumenaktion eine sichtbare Botschaft des Friedens und der Versöhnung an die russische Bevölkerung senden.

 

Aus diesem Grund wollen wir durch Blumenspenden all derjenigen, die sich unserer Aktion angeschlossen haben, vor der «Trauernden Mutter» am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow symbolisch unserem Wunsch nach der Bewahrung des Friedens in Europa und unserer Dankbarkeit für die Befreiung vom Hitler-Faschismus Ausdruck verleihen. Wir erkennen hiermit die unermessliche Opferzahl an, die der Faschismus und die Befreiung von seiner totalitären und menschenverachtenden Weltsicht gerade unter den Völkern der Sowjetunion verursacht haben.

 

Auch sind wir gerade vor dem Hintergrund der Erinnerung an das Grauen dieser Zeit, das sich tief im Gedächtnis der beteiligten Völker eingegraben hat, nicht einverstanden mit:
• dem feindseligen Tonfall und den einseitigen Schuldzuweisungen an Russland in unserer Medienberichterstattung zur Ukraine-Krise,
• einer auf Konfrontation statt Kooperation ausgerichteten Politik gegenüber der russischen Föderation,
• dem Schweigen deutscher Politiker und Medienvertreter zur Zunahme revisionistischer Stimmen einer beunruhigenden Geschichtsklitterung in vielen EU-Ländern, die den Faschismus rückwirkend verharmlosen, Kollaboration mit ihm rechtfertigen und die entscheidende Rolle der Sowjetunion zu seiner Bekämpfung bestreiten,
• der über Jahrzehnte zu beklagenden systematischen Missachtung russischer Sicherheitsinteressen im Zuge der stetigen Nato-Osterweiterung und der zunehmend interventionistisch ausgerichteten Politik des westlichen Militärbündnisses,
• der unsere fruchtbare wirtschaftliche Kooperation gefährdenden sinnlosen Sanktionspolitik.
Wir wünschen uns Frieden in Europa: durch die Rückkehr zur Völkerfreundschaft und einer lebendige Kooperation der Länder der europäischen Union, der Ukraine und Russlands.

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

 

Hier weiterlesen: fe.Termiten


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