Jetzt reicht das Aufmarschgebiet für einen Krieg gegen Russland von der Ostsee über das Schwarze Meer bis ans Mittelmeer

Дата публикации: 11 Апрель 2015, 20:27

 

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Die U.S. Army in Europa weitet ihre Operation Atlantic Resolve zur Vorbereitung eines Angriffskrieges gegen Russland jetzt auch noch auf Rumänien und Bulgarien aus. Jetzt reicht das Aufmarschgebiet für einen Krieg gegen Russland von der Ostsee über das Schwarze Meer bis ans Mittelmeer – unter Einbeziehung der deutschen Patriot-Batterien in der Türkei.

 

SMARDAN, Rumänien – Fallschirmjäger der 173rd Airborne Brigade aus Vicenza und Soldaten des2nd Cavalry Regiment aus Vilseck, die zur U.S. Army in Europa gehören, führten zusammen mit den rumänischen Verbündeten am 24. März ein Auftaktmanöver durch, mit dem die Operation Atlantic Resolve / OAR auf Rumänien und Bulgarien ausgeweitet wurde. «Der in Smardan in Rumänien durchgeführte Teil des Manövers Saber Junction war eine Auftaktveranstaltung,» teilte Capt. (Hauptmann) Patrick Leen, ein Planungsoffizier der 173rd Airborne Brigade, mit. «Der grösste Teil des Manövers findet anschliessend in Deutschland statt.» (Weitere Infos dazu s. unter br.de.)

 

Die als Phase 1 des Manövers Saber Junction einzuordnende Auftaktveranstaltung in Smardan begann mit dem Absprung von rund 200 Fallschirmjägern der 173rd Airborne Brigade und dem Abwurf von 105-mm-Howitzer-Geschützen. Auf dem Boden vereinigten sich die Fallschirmjäger mit Soldaten der 280. Brigade der rumänischen Armee und griffen mit Artillerieunterstützung feindliche Stellungen an. Damit schufen sie die Voraussetzungen für ein Eingreifen des 2nd Cavalry Regiment, das vom Flugplatz Mihail Kogalniceanu aus zur Unterstützung der Fallschirmjäger und der rumänischen Truppen einen weiteren Angriff startete.

 

«Diese Übung baut auf die individuellen und kollektiven Erfahrungen auf, die von der Brigade im letzten Jahr bei dem Manöver Saber Junction 14 gesammelt werden konnten,» sagte Capt. Leen. Die an dem Absprung beteiligten Fallschirmjäger des Comanche-Trupps vom 91st Regiment der 173rd Brigade wurden am 22. März in Grafenwöhr in Deutschland alarmiert und in weniger als 12 Stunden zum Flugplatz Aviano in Italien gebracht, von wo aus sie mit dem Special Troops Battalion der 173rd Airborne Brigade zu dem Einsatz starteten.

 

«Wir wurden am Sonntag um 16 Uhr nachmittags alarmiert und erhielten den Befehl, uns um 18 Uhr bei unserem Hauptquartier einzufinden,» sagte Staff Sgt. (Stabsunteroffizier) Johnathan Huff, der Truppführer des Comanche-Trupps. «Dort erhielten wir unsere Kampfausrüstung und den Auftrag, von Italien aus zu einem Einsatz in Rumänien aufzubrechen.»

 

Gleichzeitig wurden im italienischen Vicenza Fallschirmjäger einer ausgewählten Kompanie des 2nd Battalion des 503rd Infantry Regiment für eine zweite Emergency Deployment Readiness Exercise / EDRE (einer Übung zur Überprüfung der Einsatzbereitschaft im Ernstfall), in Grafenwöhr alarmiert, die als Freedom Shock Exercise ebenfalls im Rahmen des Manövers Saber Junction stattfindet. «Ursprünglich wollte unsere Einheit in Grafenwöhr eine andere Übung durchführen,» erläuterte 1st Lt. (Oberleutnant) John Fernandez, ein Zugführer in der ausgewählten Kompanie. «Aber um 2 Uhr nachts wurden wir für eine EDRE alarmiert und planen deshalb jetzt einen Absprung in Grafenwöhr. Fernandez fügte hinzu, mit diesen überraschend angesetzten Übungen werde die Brigade in ständiger Alarmbereitschaft gehalten. «Wir sind immer bereit, in spätestens 18 Stunden zu Einsätzen aufzubrechen,» ergänzte er. «Alles ist gepackt, und die verwaltungstechnischen und medizinischen Daten sind immer auf dem neuesten Stand. Wir sind also jederzeit einsatzbereit.»

 

Als «Feuerwehr» der U.S. Army in Europa hält die 173rd Airborne Brigade immer Einheiten einsatzbereit, die innerhalb von 18 Stunden überall in den Operationsgebieten der US-Regionalkommandos EUCOM, AFRICOM und CENTCOM eingesetzt werden können. Die Aktion in Smardan war der offizielle Start der Operation Atlantic Resolve in Rumänien und Bulgarien; damit wurde die Reihe der Manöver fortgesetzt, die im April 2014 in Estland, Lettland, Litauen und Polen begonnen haben, und mit denen die USA ihren NATO-Verbündeten angesichts der illegalen russischen Aktionen in der Ukraine ihren Beistand demonstrieren wollen.

 

Nach ihrer gemeinsam mit den Fallschirmjägern der 173rd Airborne Brigade durchgeführten Angriffsübung bleiben etwa 600 Soldaten der 2nd Squadron des 2nd Cavalry Regiment ment für weitere gemeinsame Übungen mit den Verbündeten in Rumänien; Soldaten der 1st Brigade der 3rd Infantry Division (aus Georgia in den USA), die der U.S. Army in Europa als regionale Verstärkung zugeteilt sind, tun das Gleiche in Bulgarien.

 

Anders als in den baltischen Staaten und in Polen, wo die OAR ununterbrochen andauert und eine abziehende US-Einheit sofort durch eine andere ersetzt wird, werden Übungen im Rahmen der OAR in Rumänien und Bulgarien nur periodisch in unregelmässigen Abständen stattfinden. Die 4th Infantry Division der U.S. Army hat im Februar eine Abordnung ihres Hauptquartiers von Fort Carson, Colorado, zur Überwachung der OAR nach Europa verlegt. Als der U.S. Army in Europa regional zugeordnetes Divisionshauptquartier hat diese Abordnung die Fähigkeit, Boden-und Luftoperationen zu synchronisieren und Verbindungen zu allen beteiligten Verbündeten herzustellen und zu halten.

 

Die 1st Brigade der 3rd Infantry Division der U.S. Army, die in Fort Stewart in Georgia stationiert ist, übernimmt die Verantwortung für die im Rahmen der OAR in Osteuropa in Zusammenarbeit mit den NATO-Verbündeten durchgeführten Manöver; sie löst die 3rd Squadron des 2nd Cavalry Regiment ab, die ihren OAR-Einsatz gerade mit einem «Dragoon Ride» (Dragonerritt) von 1.100 Meilen (1.770 km) beendet hat; in ihren Stryker-Schützenpanzernrollte sie von Estland über Lettland, Litauen, Polen (und Tschechien in ihren Stationierungsort Vilseck in Bayern) zurück.

 

«Wir werden die Operation Atlantic Resolve als andauernde Reihe von Manövern, die sich von Estland bis Bulgarien erstrecken, sicher auch in den nächsten Jahren fortsetzen,» hat Lt. Gen. (Generalleutnant) Frederick «Ben» Hodges, der Chef der U.S. Army in Europa, am 20. Februar in einem Interview mit der Army Times versichert. (s. dazu auch luftpost )

 

Die Phase 2 des Manövers Saber Junction beginnt am 1. April; bis Ende April werden fast 5.000 Soldaten aus 17 Staaten auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels des Joint Multinational Training Command der U.S. Army in Europa und auf verschiedenen anderen Truppenübungsplätzen in Italien, Litauen und Rumänien

 

Quellen: Army.mil,  Fit4russland 

Übersetzung: Luftpost

 


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