Verbot, Russen positiv darzustellen

Дата публикации: 05 апреля 2015, 22:05

 

Gesetz_Verbot_russische_Filme_angenommen

 

 

Der ukrainische Putsch-Präsident Poroschenko hat am 2. April ein Gesetz unterschrieben, dass künftig Filme mit einem positiven Russlandbild verbietet. Damit nimmt die ukrainische Regierung deutlichen Einfluss auf die ukrainische Sichtweise des Nachbarlandes. Das Parlament hat das Gesetz auf Vorlage der Regierung bereits verabschiedet. Wer ein «positives Bild von Angestellten des Aggressorstaates» zeichnet, muss demnach mit einer Geldstrafe rechnen.

 

Die Führung in Moskau kritisiert einen zunehmenden «Russenhass» in dem Nachbarland. Zuvor hatte die prowestliche Regime dort auch russisches Fernsehen verboten. Der Nationale Rat für Fernsehen und Hörfunk veröffentlichte Anfang September eine Liste mit 15 russischen Fernsehsendern, die in der Ukraine verboten sind. Dazu gehören der «Erste Kanal. Weltnetzwerk», «RTR-Planeta», «NTV-Mir», «Rossija-24», TVCI, «Rossija-1», NTV, TNT, «Petersburg-5», «Zwesda», Ren TV, RBC-TV, «Life News», «Russia Today» und «Istorija» («Geschichte»). Zudem sind mehr als ein Dutzend russischer Künstler, mit Einreiseverboten belegt. Das «Wahrheitsministerium» in Kiew arbeitet an einem System, nach dem künftig auch Bücher in russischer Sprache für den ukrainischen Markt lizenziert werden sollen. Erstaunlich das es noch keine Bücherverbrennung gab — wird aber sicher bald kommen. Zuletzt wurde schon EuroNews die Sendelizenz entzogen.

 

Die EU, die USA und die ukrainische Regime wissen genau, dass dieses Verbot wird die ukrainische Gesellschaft noch tiefer spalten

 

Solche Meldungen bestätigen wieder und wieder, dass es tatsächlich für die Ukrainer mit russichen Wurzeln unter der prowestlichen Führung nichts mehr zu lachen geben wird. In jedem anderen Land, insbesondere in solchen, die der Westen sowieso kritischer sieht, würde man mit einem Aufschrei reagieren, wenn einer grossen ethnischen Minderheit Sprache und Kultur per staatlichen Verbot entzogen werden würde. Hier aber scheint es niemanden aufzuregen, wir geben sogar gerne jede Menge Geld Poroschenko, damit er endlich seine Armee schlagkräftiger machen kann, dazu offensichtlich auch für ukrainische Propaganda, aber nur für die reinrassigen Einwohner, versteht sich, alle anderen haben sich gefälligst in die zweite Reihe zu stellen. Machen wir uns nichts vor, Europa ist in diesem Konflikt jeden Tag ein Stück mehr dabei, die eigenen Werte zu verraten. Übrigens, in der EU (auch in der Schweiz) gibt es auch und schon längst keine Filme mit einem positiven Russlandbild.

 

Merkel und Jazenjuk demonstrieren Einigkeit

 

Beim Besuch des ukrainischen Premierministers in Berlin demonstrieren Merkel und Jazenjuk Einigkeit. Der Besuch aus Kiew bekommt lobende Worte mit auf den Weg. Dennoch sind es besonders die Mahnungen, die Jazenjuk im Gedächtnis bleiben dürften.

 

Die Ukraine hofft im Konflikt mit Russland auf noch mehr westliche Unterstützung und kann dabei auf Hilfen Deutschlands für den wirtschaftlichen Aufbau zählen. Kanzlerin Angela Merkel sprach bei einem Treffen mit Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk von «beachtlichen Reformschritten». Dies verbessere die Möglichkeiten für ausländische Investitionen.

 

Sie mahnte zugleich eine Umsetzung des vereinbarten Friedensplans für die Ostukraine an. Im Konfliktgebiet sei es «sicherlich ruhiger» geworden,sagte Merkel. Der in Minsk vereinbarte Waffenstillstand sei aber noch nicht voll hergestellt, die Transparenz beim Abzug schwerer Waffen reiche nicht.»

 

«Die Ukraine hat sich auf den Weg zu einem wirtschaftlich erfolgreichen und transparenten Land gemacht. Die Kanzlerin würdigte vor allem die Arbeit der Rada (das ukrainische Parlament), die in sehr kurzer Zeit bereits «Beachtliches» geleistet habe. Diese Erfolge würden zu mehr ausländischen Investitionen beitragen. Und diese würden die wirtschaftliche Entwicklung in der Ukraine voranbringen. …» (bundesregierung.de, 1.4.15)

 

Merkels Äusserungen wurden einen Tag später nicht als Aprilscherz dementiert.

 

Quelle: Fit4Russland


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