Absehbar: Der ewige Krieg in der Ukraine

   Дата публикации: 05 апреля 2015, 21:52

 

Kiew_Waffen

 

 

Laut dem Leiter der Kiewer Polizei Alexander Tereschtschuk, ist Kiew mit Waffen aus der Zone der «Antiterroristischen Operation» (ATO) überflutet: «Heute in Kiew gibt es sehr viele Waffen. In letzter Zeit ist der illegale Waffenhandel in der Hauptstadt nicht einmal 20fach und noch nicht 30fach gestiegen, sondern vielleicht sogar hundertfach. Wenn wir über Raubüberfälle sprechen, dann fast in jedem Fall haben wir es mit Anwendung oder Androhung von Schusswaffen zu tun», sagt Alexander Tereschtschuk.

 

«Die Kriminellen sind nicht nur mit Pistolen, Maschinengewehre und Granaten, sondern auch mit Granatenwerfer bewaffnet. Vor kurzem die Angehörigen von Spezialeinheiten der Polizei hatten eine ganze Gruppe der Verbrecher entwaffnet, die ein grosses Arsenal solcher Schusswaffen hatten». (The Kiev Times.ua)

 

Zuvor hatten die Strafverfolgungsbehörden schon oft Waffen aus der Zone der ATO beschlagnahmt. Am 24. März in dem Gebiet Wolhynien hat die Polizei von einem vorbestraften Kämpfer von einem der Freiwilligenbataillone ein Sturmgewehr Kalaschnikow, fünf Handgranaten F-1 und mehr als hundert Patronen beschlagnahmt.

 

Ukrainischen Nationalgardisten wird vorgeworfen, zwei Kampfhubschrauber illegal ins Ausland verkauft zu haben

 

Die Staatsanwaltschaft spricht von einem Schaden in Höhe von 200.000 Euro: Mitglieder der Nationalgarde (ehemaligen Freiwilligen-Batailione) derUkraine  sollen zwei Kampfhubschrauber illegal ins Ausland verkauft haben. Die Behörde hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Abnehmer der beiden Helikopter ist noch nicht bekannt. Der Verkauf war möglich, weil die Täter die Papiere der Hubschrauber fälschten: Die Maschinen des sowjetischen Typs Mi-24R seien im Verkaufsvertrag als zivile Hubschrauber ausgewiesen worden, hiess es. Es ist nicht auszuschliessen, dass diese Kampfhubschrauber sind an die Verteidigungs-Streitkräfte die Volksrepubliken Donezk und Lugansk verkauft worden.

 

Business: Die eigenen Kampfhubschrauber verkaufen, abschiessen und die Abschussprämien abkassieren

 

Das ukrainische Militär hat im Krieg mit Aufständischen im Donbass Kampfhubschrauber eingesetzt. Etwa zehn Maschinen wurden seit Beginn des «Anti-Terror-Einsatzes» vor fast einem Jahr abgeschossen. Die Ukraine hat zunächst mit einem Tag der Trauer gedacht. Danach drohte Poroschenko den Aufständischen mit Vegeltung, mit einer Aufhebung der Waffenruhe … Endlich kam Poroschenko zur Vernunft und statt zu trauen und zu drohen, setzte am 29. Januar 2015 Abschussprämien für seine Söldner aus. Für ein vernichtetes Fahrzeug der «Separatisten» gibt es 12’000 Grivna (656 €), für einen Panzer 48’000 Grivna (2644 €) und für ein Kampfflugzeug 121’000 Grivna (6667 €). Für den Abschuss eines Hubschraubers der Gegenseite könnte es so um 4000€ handeln. Gut, dass Abschussprämien werden von der EU, dem IWF und der USA, auch von der Schweiz (Der Bundesrat hat die SNB beauftragt, der Ukraine einen Kredit von 200 Millionen US-Dollar zu gewähren) finanziell gedeckt!

 

Die Kämpfer des «Rechten Sektors» wollen die Dienstausweise der Geheimpolizei bekommen

 

Die Kämpfer des «Rechten Sektors» (die in Russland verbotene extremistische Organisation) verhandelt weiter mit den Kiewer Machthabern über ihr weiteres Schicksal: Der Vorschlag des Kiewer Regimes, sich den Streitkräften der Ukraine oder der Nationalgarde anzuschliessen hat den RS-Kämpfern nicht gefallen, sie wollen ihren Sonderstatus behalten. Jetzt hat der RS eigene Bedingungen gestellt: Sie sind bereit sich in den Geheimdienst (SBU) als Militäraufklärung zu integrieren.

 

Sich in die dem Verteidigungsministerium unterstellte Strukturen zu integrieren ist der RS nur unter den Bedingungen bereit, dass die Einheit komplett und unter dem Kommando von Jarosch bleibt. «Welche Befehle kann man erwarten von den Generälen, die die Ilowajsk- und Debalzewo-Kessel hingekriegt haben, die uns keine Aufklärungsinformationen geben konnten, als wir sie brauchten?», sagte einer der Stellvertretenden Kommandierenden des RS, der sich nicht nennen wollte. «Ausserdem, kommt für uns keine Zerschlagung in Frage. Wenn wir uns irgendwo integrieren, dann nur als ganze Einheiten und werden nur unseren Kommandeuren gehorchen.»

 

Quelle: Fit4Russland


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